Politik

Der unbegabte Jürgen Trittin

22. November 2012, von Dr. Heike Diefenbach und Michael Klein, zuerst erschienen auf ScienceFiles.org

Die folgende Sequenz aus der Plenardebatte vom Freitag im Deutschen Bundestag hat mir Andreas Rheinhardt zugeschickt, dem ich hiermit ausdrücklich meine Bewunderung dafür ausdrücke, dass er sich offensichtlich durch die Protokolle von Plenarsitzungen liest – eine schlimmere Form der geistigen Folter kann ich mir kaum vorstellen.

Juergen Trittin

Apropos vorstellen, zuweilen stellen wir uns beim Frühstück vor, was wohl Wissenschaftler in, sagen wir 500 Jahren, sagen, wenn sie z.B. durch Zufall über Protokolle aus dem Deutschen Bundestag stolpern. Wenn diese Wissenschaftler mit dem folgenden Beleg einer – mir fallen einfach keine Worte ein, die dem angemessen Rechnung tragen, deshalb belasse ich es bei: eher dem geistigen Horizont eines (nach eigener Einschätzung) weniger Begabten entsprechenden Äußerungen konfrontiert werden, dann streiten sie vermutlich darüber, ob das Dokument echt ist.

Wenn es echt ist, ob man dann die 2000er Jahre als dunkles Zeitalter für Rationalität ansehen muss und darüber, ob Demokratie zwangsläufig in ein geistiges race to the bottom münden muss. Aber, das ist Musik von morgen, heute will ich die Leser nicht länger auf die Folter spannen, und sie mit dem traktieren, was mir Andreas Rheinhardt gestern zugeschickt hat. Es folgt ein Protokoll aus der Plenarsitzung vom Freitag, den 9. November 2012.

vorläufiges Stenoprotokoll: Videoaufzeichnung (ab 58:00).


Es spricht Jürgen Trittin BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Es herrscht in Deutschland Fachkräftemangel. Was tun Sie? Sie schaffen einen ökonomischen Anreiz, gut ausgebildete Frauen vom Arbeitsmarkt fernzuhalten.
(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Mädchen sind besser in der Schule.
(Claudia Roth (Augsburg) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Ja!)

Frauen haben die besseren Abschlüsse.
(Claudia Roth (Augsburg) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Ja!)

Die Merkel-Koalition will, dass diese Frauen zu Hause bleiben.
(Beifall bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)

Sie, Frau Merkel, wollen doch den Skandal fortsetzen: Sie wollen, dass das begabtere Geschlecht weiterhin ein Viertel weniger verdient als wir Männer. Das ist fatal. [...]

Kathrin Vogler (DIE LINKE):
Herr Trittin, Sie haben mich und meine Geschlechtsgenossinnen unumwunden als das begabtere Geschlecht bezeichnet. Ich wüsste sehr gerne, welchen Begabungsbegriff Sie zugrunde legen und ob Sie Männer tatsächlich für weniger lern- und bildungsfähig halten als Frauen und Mädchen. (Lachen bei Abgeordneten der CDU/CSU, der SPD, der FDP und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN – Michael Grosse-Brömer (CDU/CSU): Das ist eine interessante Frage! – Volker Kauder (CDU/CSU): Das ist doch ein Macho, der Trittin! Der übertrifft sogar noch Peer Steinbrück!)

Jürgen Trittin (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Liebe Kollegin, der Empirie, die ich hier zitiert habe, muss man sich stellen. Die Wahrheit ist, dass im statistischen Durchschnitt junge Mädchen besser in der Schule sind als Jungen, dass sie die besseren Schulabschlüsse und auch die besseren Universitätsabschlüsse haben. Wir leben in einer Gesellschaft, in der als Konsens gilt – nicht nur bei der FDP -, dass sich Leistung lohnen soll.

Wie, so habe ich mich gefragt, geht man mit einem solchen Unsinn um, wie stellt man sicher, dass auch der Urheber, obwohl nach eigener Ansicht, wenig begabt oder weniger begabt, das ist hier egal, versteht, welchen Unsinn er geredet hat? Nun, ich habe mich nach einiger Überlegung dazu entschlossen, das alte Lernkonzept der Linken auszupacken, das auf der Idee basiert, dass jeder von Natur aus genug (nicht gleich viel!) Fähigkeiten und “Begabung” mitbringt, um zu lernen und zu verstehen, wenn man es ihm nur didaktisch ausgefeilt darbietet. Entsprechend halte ich zunächst eine Rede:

Michael Klein, Fraktion “sane”:

Deutschland ist eine erfolgreiche Ökonomie!
(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Deutschland ist Exportweltmeister!
(Claudia Roth (Augsburg) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Ja!)

Die deutsche Wirtschaft wurde kompetent durch die Wirren der Finanzkrise gesteuert!
(Claudia Roth (Augsburg) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Ja!)

Dass die deutsche Wirtschaft kompetent durch die Finanzkrise gesteuert wurde, hat sie den Wirtschaftskapitänen am Ruder zu verdanken, denen, die rechtzeitig in Innovationen investieren, neue Märkte erschließen und neue Arbeitsplätze schaffen.
(Claudia Roth (Augsburg) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Ja!)

Diese erfolgreichen Wirtschaftskapitäne, und ich beziehe mich hier auf die Zahlen der verehrten EU-Kollegin Viviane Reding,
(Claudia Roth (Augsburg) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Ja!)

diese erfolgreichen Wirtschaftskapitäne, liebe Kollegen, sind zu 86,3% Männer, unterstützt von 77% Männern in den Aufsichtsräten der erfolgreichen Unternehmen.
(Claudia Roth (Augsburg) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Nein!)

Und was wollen Sie, verehrte Kollegen? Sie wollen eine Frauenquote einführen. Sie wollen das Schiff der deutschen Wirtschaft auf Grund fahren. Sie wollen ein erfolgreiches Team durch den Import von weniger begabtem Humankapital zerstören. Das ist fahrlässig, schädlich und – schlimmer noch – mit Blick auf unsere Kinder, Kindeskinder und Kinder der Kindeskinder nicht zu rechtfertigen.

Mit Sicherheit, ist Jürgen Trittin nicht mit dem einvestanden, was ich da gesagt habe. Mit Sicherheit wird er darauf verweisen, dass es Strukturen in Unternehmen gibt, die nach seiner Ansicht Frauen davon abhalten, in Führungspositionen zu gelangen. Vielleicht wird er die zwischenzeitlich kaum mehr zu ertragende Mähr der Männerbünde, wie sie Feministen gerne bemühen, auftischen, vielleicht mit der längst widerlegten Behauptung, es gebe eine gläserne Decke, in jedem Fall wird er Variablen bemühen, die nach seiner Ansicht dafür verantwortlich sind, dass Frauen in Unternehmen nicht das Potential entfalten können, das er ihnen zuschreibt und von dem er nicht nur ausgeht, dass sie es haben, sondern dass sie es auch einsetzen wollen.

Im Hinblick auf Bildungsabschlüsse ist das für Trittin aber anders. Hier spiegelt die Verteilung der Abschlüsse keine Probleme der Struktur des Bildungssystems wider. Hier kommt plötzlich die Begabung ins Spiel, zu der ich mich weiter unten noch äußern werde. Schulen, so denkt Trittin ganz offensichtlich, sind Begabungs-Durchlauferhitzer. Die Schüler kommen mit 6 Jahren an den Toren von Schulen an und verlassen dieselben, ihrer Begabung entsprechend, mit 16 bis 18 Jahren, nachdem sie das in Schulen bereitgestellte Wissen willentlich aufgesogen haben. In Schulen gibt es keine Selektionsprozesse, wie sie von Bildungsforschern seit mittlerweile einem Jahrhundert beschrieben werden, es gibt keine Diskriminierung von Schülern, wie sie zwischenzeitlich fast regelmässig belegt wird, es gibt keine Mechanismen, sich missliebige Schüler durch Verweis auf Sonderschulen vom Hals zu schaffen. In Schulen herrscht die Trittinsche heile Welt, die es den Begabten erlaubt, ihre Begabung frei zu entfalten und sich von den weniger Begabten abzusetzen.

Wenn nun aber, wie Trittin so klassisch induktiv aus einer empirischen Verteilung ablesen zu können glaubt, allein die Begabung über den Erfolg im Bildungssystem entscheidet und wenn, darüber hinaus, wie Trittin vermutlich aus eigener Anschauung weiss, Begabung an das weibliche Geschlecht gekoppelt ist, vermutlich durch eine deterministische Verbindung des “Trittinschen-Begabungsgens” mit homozygoten Chromosomenpaaren, dann stellt sich die Frage, wieso die begabteren Schülerinnen erst seit rund 15 bis 20 Jahren die weniger begabten Schüler mit Blick auf die Bildungsabschlüsse überholt haben. Das Bildungssystem, Herr Trittin, kann hier keine Rolle spielen, das haben Sie ausgeschlossen. Entsprechend muss in den letzten Jahren eine Talent-Mutation stattgefunden haben, die den begabten weiblichen Schüler/Studenten an die Stelle des unbegabten weiblichen Schüler/Studenten gesetzt hat. Obwohl man Mutationen nicht ausschließen soll, und man sich bei manchen Personen des öffentlichen Lebens fragt, auf welcher Stufe der menschlichen Entwicklung sie anzusiedeln sind, kann man, glaube ich, den rustikalen Biologismus von Jürgen Trittin hier ausschließen, denn der schulische Erfolg ist ein soziales Faktum: Es sind Menschen, die die schulischen Leistungen von Menschen in von Menschen geschaffenen Institutionen bewerten. Damit menschelt es zu viel, als dass man sinnvoll annehmen könnte, hier seien ausschließlich biologische Determinanten am Werk.

Und noch ein Wort zur Begabung. Die biologische Fundierung von sozialen Zuschreibungen (und Bildungserfolg ist eine soziale Zuschreibung, ähnlich der Kriminalität, die auch eine soziale Zuschreibung und nichts Inhärentes, Angeborenes, Vererbtes darstellt) hat nach ihrer tausendjährigen Überhöhung zwischen 1933 und 1945 in Deutschland, insbesondere unter Linken keine weite Verbreitung gefunden. Dass sie nunmehr in Form einer höheren Begabung von Frauen wiederkommt, ist in einer staatlich feminisierten Gesellschaft nicht weiter verwunderlich, wenngleich es verwundert, dass ausgerechnet Linke in erster Reihe  stehen, um diesen Unsinn zu vertreten. Dies ist vor allem verwunderlich vor dem Hintergrund, dass es Linke, Arbeitervertreter waren, die für Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung und gegen Eliteschulen, die auf der Annahme, unterschiedlicher Begabung basieren, gekämpft haben (zumindest Frau Vogler erinnert sich noch daran). Aber so ist das im Leben, was die Arbeiter-Väter erkämpft haben, wird von den Mittelschichts-Söhnen aufgegeben, weil sie zum einen keine wirklichen Probleme im Leben kennen, die es zu beseitigen gilt, und weil sie zum anderen gerade auf einem Feldzug für das feministische Gute sind und dabei nicht von der Realität gestört werden wollen. Man könnte auch sagen, sie wissen nicht, wovon sie reden, und so gesehen, ist eingeschränkt richtig, was Jürgen Trittin behauptet: Manche Menschen sind weniger begabt als andere und in der Folge weniger intelligent, aber die Unterschiede machen nicht an Geschlechtergrenzen halt, wie abermals das Protokoll der Plenarsitzung belegt.

Epilog

Bislang tappen Bildungsforscher, wenn es darum geht, die schulischen Nachteile von Jungen zu erklären, weitgehend im Dunklen. Die wenigen Untersuchungen, die es in diesem Zusammenhang gibt, wie z.B. die Lau-Studie, deuten zwar auf eine aktive Benachteiligung von Jungen im deutschen Schulsystem hin, bedürfen aber, was die Mechanismen der Benachteiligung angeht, weiterer Forschung. Diese Forschung ist, nachdem uns Herr Trittin mit seiner höchst persönlichen Erkenntnis und noch dazu ungebeten beglückt hat, dringlicher denn je.

Es ist erfreulich, dass auch Grüne der Ansicht sind, in Deutschland herrsche das Leistungsprinzip. Das steht zwar in direkten Widerspruch zu den Quoten, nach denen die Grünen ihre (Vorstands-)Posten besetzen, aber was sind schon Widersprüche anderes als rationale Einsprengsel im Meer des affektiven Wahnsinns?

Bildnachweis: Jürgen Trittin

 

Weitere Beiträge
Geschlechterdebatte

Die Desinformationskampagne von "ProQuote"

15. Juni 2013, von Hadmut Danisch
Ich bin gerade auf der Jahreskonferenz des Journalistenverbandes "Netzwerk Recherche". Es ist erstaunlich, mit welcher Intensität hier für ProQuote getrommelt wird. Und mit welchen Methoden der Desinformation.
Die erste Veranstaltung dazu war – schon wieder – eine “Podiumsdiskussion”. Ich hasse Podiumsdiskussionen, da kommt nämlich nie was bei heraus.
...

Geschlechterdebatte

Ein Kämpfer für den rechten Glauben besucht ein Amt

Die offene Gesellschaft und ihre falschen Freunde: Ein Monolog für zwei Personen 23. Januar 2016, von Lucas Schoppe
Die Kampagne „ausnahmlos“ wurde von Feministinnen nach den vielfachen sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht mit erheblicher medialer und politischer Unterstützung lanciert. Vereinzelt fragten Kommentatoren in sozialen Netzwerken auch danach, ob denn die Kampagne ausnahmslos allen...

Geschlechterdebatte

Aufdringlicher Konservativismus

13. Juli 2012, von Prof. Gerhard Amendt
Über Frauenquoten und andere unverdiente Beförderungen
Quotenpolitik ist vordergründig als Debatte über Gerechtigkeit angelegt. Unterstellt wird, dass Frauen von Männern am Arbeitsmarkt diskriminiert werden und damit ihre Gleichheitsrechte eingeschränkt werden. Quotenpolitik wird in einer Zeit propagiert, in der Frauen angesichts demografisch bedingter...

Geschlechterdebatte

„Equal Pay“ - eine Scheindebatte!

29. März 2013, von Gerd Riedmeier, zuerst erschienen bei „Forum Inklusion“
Am 21. März wurde der diesjährige „equal pay day“ bundesweit veranstaltet, mit vielen Events, finanziell unterstützt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Zentrales Thema dieser Veranstaltungen war die vom Statistischen Bundesamt (destatis) in Höhe von aktuell 22 Prozent errechnete Entgeltlücke...

Geschlechterdebatte

AUFRUF an von der Quote betroffene Männer und Frauen

16. Mai 2013, von Eckhard Kuhla
Zum Hintergrund: Die Frauenquote ist inzwischen ein genial aufbereitetes Produkt der Medien, initiiert durch eine kleine Lobby-Gruppe von Frauen, konkreter: eine Gruppe der Radikalfeministinnen. Diese Lobby-Gruppe vermittelt fälschlicherweise den Eindruck, dass sie für “die” Frauen spricht, in realiter arbeitet sie nur für den eigenen Macht-Erhalt und -Gewinn....

Geschlechterdebatte

Warum Feminismus nicht links ist (und die Männerrechtsbewegung nicht rechts)

15. Mai 2013, von Lucas Schoppe
„Links=feministisch?“ So ist auf Genderama ein Gastbeitrag des ehemaligen SPD- und Linken-Mitglieds Sven Janssen betitelt.
Janssen geht davon aus, dass eine Männerrechtsbewegung nur erfolgreich sein könne, wenn sie an der „Wurzel des Problems“ ansetze – dass nämlich feministische Positionen nicht einfach Ergebnisse „von intellektuellen Verirrungen“ wären, sondern deshalb...

Geschlechterdebatte

Meine Frauenarbeitsmarktneurose

19. April 2013, von Peter Köpf
Ich muss zum Psychiater. Das riet mir kürzlich ein Kollege. Vielleicht hat er Recht.
Seine Diagnose stützt sich auf meine Neigung, meine Mitmenschen auf Merkwürdigkeiten in der Geschlechterdebatte aufmerksam zu machen, etwa dass bei Daimler die Männer revoltierten, weil sie sich wegen der Frauenförderung „um ihre Karriere gebracht“ fühlen, wie die Frankfurter...

Politik

An der Substanz

4. Juli 2014, von Dr. Klaus Funken
Seit Anfang Juli wissen wir, wie sich die Manipulation am italienischen Wahlrecht durch die neue sozialdemokratisch geführte Regierung unter Matteo Renzi bei der Europawahl ausgewirkt hat: Der Frauenanteil unter den italienischen Europaabgeordneten hat sich verdoppelt - von 21% bei der Wahl 2009 auf 40% 2014.
Dies ist einmalig. Bei keiner Europawahl in keinem...

Gesellschaft

Offener Brief an Cordt Schnibben, DER SPIEGEL

02. März 2015, von Arne Hoffmann
Einige meiner Leser haben die Bitte des SPIEGEL-Redakteurs Cordt Schnibben, ihnen über ihre Erfahrungen mit dem Niedergang des deutschen Journalismus zu schreiben, nicht nur erfüllt, sondern auch mich ins CC gesetzt. Einen dieser Briefe veröffentliche ich nach Rücksprache mit dem Verfasser gerne hier als Offenen Brief an den SPIEGEL.
Dass immer mehr Journalisten...

Geschlechterdebatte

Frauenpolitik 2015 – wohin geht der Weg?

30. März 2015, von Gerd Riedmeier
Manuela Schwesig bezeichnet sich gerne als Bundesfrauenministerin. Dafür ist ihr der solidarische Zuspruch der Hälfte der deutschen Wählerschaft schon mal sicher. Die andere Hälfte der Bevölkerung - die männliche - könnte dabei jedoch Irritationen verspüren.
Es ist bekannt: Die große Mehrheit der Männer unterstützt staatliche Frauenförderung und steht zum Teil selbst...

Geschlechterdebatte

Alles Lüge – Feministisches Rent Seeking durch Frauenquoten

18. November 2012, von Michael Klein, zuerst erschienen auf ScienceFiles.org
Gordon Tullock, einer der Väter der public choice theory, hat sich insbesondere mit dem Phänomen des rent seekings beschäftigt und rent seeking dabei als alles, definiert, das einen “negative social impact” hat (Tullock, 2005, S.9).
Die breite Definition von rent seeking nimmt dem Konzept einiges von seiner Sprengkraft,...

Geschlechterdebatte

Diskriminierte Männer klagen an

11. Januar 2017, von Eckhard Kuhla
Diskriminierte Männer reichen Klagen ein, Gerichte bestätigen Verfassungswidrigkeit von Frauenförderung, betroffene Verwaltungen betreiben Schadenbegrenzung, eine ungewöhnliche aber überfällige Geschichte – nach fast 20 Jahren Gleichstellungspolitik in Deutschland.
Es ist wohl so, Ideologien verlieren ihre „Strahlekraft“, wenn sie politisch überziehen. Hier geht es...