Gesellschaft

Veranstaltungshinweis: European Students for Liberty Conference in Prag, 11.-13. März

17. Januar 2016, von der Redaktion

Vor 48 Jahren wurden in Prag, damals noch Hauptstadt der Tschechoslowakei, die zarten Reformversuche der KPC, die das kommunistische Land liberalisieren sollten, durch den Einmarsch sowjetischer Panzer gestoppt.

21 Jahre später hatte das Politbüro dem Freiheitsdrängen der Tschechen dagegen nichts mehr entgegenzusetzen, der Eiserne Vorhang fiel. Und wiederum 27 Jahre später, vom 11.-13. März 2016, findet in dieser so historisch reizvollen Stadt die größte liberale Studentenkonferenz statt, die der europäische Kontinent je gesehen hat.

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Über 800 junge Menschen aus ganz Europa werden erwartet, wenn in der Karls-Universität in Prag hochkarätige internationale Gäste aus Medien, Politik, Wirtschaft oder dem akademischen Umfeld erwartet werden.

Neben vielen spannenden Diskussionen und Vorträgen wurde der Fokus dieses mal vor allem auf den Lerneffekt gelegt: Viele kleinere Workshops, über das Wochenende verteilt, bieten nicht nur die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, sondern auch primär dazu, den eigenen Horizont zu erweitern und sich den ein oder anderen praktischen Tipp zum Umgang mit den Regierungsbehörden zu holen.

Eingeschlossen ist neben einem ganzen Wochenende Programm sogar noch die Abendveranstaltungen und das Catering. Am besten direkt unter https://www.esflc.org/ registrieren! Auf dieser Website sind auch noch viele weitere Informationen zur Veranstaltung zu finden.

 

Köln: Neufeministische Opferverhöhnung

14. Januar 2016, von Prof. Gerhard Amendt

hart aber fair vom 11. Januar 2016 war bedrückend, denn die Politikerriege des linken Spektrums wusste nichts Weiterführendes zu den Gewaltexzessen zu sagen. MDB Künast redet wie ein Automat und Ministerpräsidentin Kraft lächelte unverständlich zum Schrecklichen, über das sie sprach.

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Bedrohlich allerdings wurde dieses Gerede, weil die Lebensfremdheit der beiden jeden Glauben an kompetente Lösungen aus dem Parlament als schlimme Illusion erscheinen ließ. Es war ein bedrückendes Zeichen für die Krise der Demokratie, die nicht nur die Grenzen sperrangelweit offen gelassen, sondern für die Folgen daraus allein ein Verständnis aus ideologischen Vorstellungen anbot.

 

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Sexmobs und Sexismus – Deutschland dreht durch!

Über fragwürdige Sexualmoral, verklemmte Richter, aufgeblasene Feministinnen und paradoxe Sexualstraftatbestände

12. Januar 2016, von Dr. Alexander Stevens

„Respektiert uns! Wir sind kein Freiwild selbst wenn wir nackt sind!!!" - am vergangenen Freitag zierte eine Frau vor dem Kölner Dom die Titelblätter, welche lediglich ein Schild mit dieser Aufschrift trug.

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Dass da eine nackte Frau vor einem der bekanntesten christlichen Wahrzeichen Deutschlands weder ihre Brüste noch ihre Genitalien bedeckte, störte anscheinend niemanden. Wegen des Straftatbestands des Exhibitionismus können sich nach deutscher Rechtslage ohnehin nur Männer, nicht hingegen Frauen strafbar machen. Hätte sich aber ein Mann mit demselben Schild vor den Kölner Dom in aller Öffentlichkeit hingestellt und dabei seinen Penis entblößt, es hätte aller Wahrscheinlichkeit nach ein strafrechtliches Nachspiel gehabt.

 

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Eine „neue deutsche Leitkultur“ für die Einwanderungsgesellschaft? Sonderweg als Holzweg!

12. Dezember 2015, von Hans-Joachim Engler

Multikulti ist tot. Das sagen viele. Das sagte sinngemäß die Kanzlerin. Das hoffen auch manche. Wenn das stimmt, brauchen wir dann aber gleich einen ganz neuen Kulturbegriff? Oder gar die Besinnung auf eine „neue deutsche Leitkultur"? Und wieso „neu"? Und warum gerade jetzt? In der aktuellen Zuwanderungssituation?

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Aber was ist überhaupt Kultur? Ist Kultur alles, was der Mensch schafft, gesellschaftlich hervorbringt, im menschlichen Zusammenleben sozial gestaltet? Und was ist dann deutsche Kultur? Oder gar eine genuin deutsche Leit-Kultur? Kann es diese geben? Muß oder zumindest sollte es sie sogar geben?

 

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Kinder: Opfer der Emanzipation?

27. Oktober 2015, von Eckhard Kuhla

Kinder sind die Sehnsucht des Lebens nach sich selber……." (K. Gibran)

…wunderbare Worte einer längst vergangenen Selbstverständlichkeit. Erst seit einigen Jahrzehnten wird über das Kinderkriegen diskutiert, obwohl es zur Natur des Menschen gehört, so wie Essen und Trinken.

So antwortete ich auch meinem Sohn, als er mich vor seiner Eheschließung fragte, warum seine Mutter und ich denn Kinder haben wollten. Ich setzte noch hinzu, Kinder sind ein Geschenk, für uns Christen ein Geschenk Gottes. Diese Erkenntnis gerät für manche Paare zunehmend in den Hintergrund. Das Thema „Kinder", verbunden mit dem „Nutzen" von Kindern, ist in der Politik und in den Medien angekommen.

 

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Das Gespenst der Hate Speech

Oder: Wie man mit einer Unterstellung die Meinungsfreiheit einschränken kann

25. Oktober 2015, von Dr. Alexander Ulfig

Hate Speech wird immer häufiger Andersdenkenden unterstellt, um sie zu diskreditieren und mundtot zu machen. Es werden Stimmen laut, Facebook- und Twitter-Accounts wegen Hate Speech zu sperren. Der Begriff Hate Speech dient somit dazu, die Meinungsfreiheit einzuschränken.

Hass nhbs2198Doch was bedeutet Hate Speech? Wie lassen sich Äußerungen als Hass-Äußerungen identifizieren? Und wie sollten erwachsene Menschen mit Hass-Äußerungen umgehen?

 

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Das télos der Politischen Philosophie von Karl Marx

25. September 2015, von Prof. Günter Buchholz

Alexander Ulfig fasst die Ergebnisse seines Aufsatzes „Das Desiderat des Marxismus“ wie folgt zusammen: „Das Fehlen einer moralisch-ethischen Grundhaltung ist für weite Teile der linken Denktradition konstitutiv, und zwar seit den Anfängen dieser Denktradition bei Karl Marx und Friedrich Engels. Beide Denker haben es versäumt, ihre Lehre auf ethische Fundamente zu stellen oder wenigstens ethische Aspekte zu berücksichtigen. Das hatte und hat bis heute verheerende Folgen für eine sich links gebärdende Politik. Nur eine Umorientierung, eine tiefgreifende Änderung des linken Selbstverständnisses könnte hier Abhilfe schaffen.“ (1)

marxIch werde im folgenden Gedankengang versuchen zu überprüfen, ob und inwieweit diese Aussage widerlegt oder bestätigt werden kann.

 

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Lügenpresse? Urteilen Sie selbst!

22. Juli 2015, Redaktion

Trollig schmollten einst die Medienmacher dieses Landes, als das ehrenrührige Unwort "Lügenpresse" eine Wiedergeburt erfuhr - ein historisches Déjà-vu mit Beigeschmack. Ein Interview des Satirikers Detlef Bräunig mit dem SWR2 zum Thema "Maskulismus" dokumentiert exemplarisch die fragwürdige Qualität zeitgenössischen Journalismus.

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Der Interviewte, Detlef Bräunig, veröffentlichte auf Youtube den Original-Mitschnitt des Telefongesprächs mit dem SWR2-Journalisten. In der Zwischenzeit ist auch das Kondensat dieses Interviews auf SWR2 erschienen. Ein jeder möge nun selbst das Originalgespräch mit dem journalistischen Endprodukt vergleichen und sich ein eigenes Bild davon machen, wie deutsche Journalisten arbeiten.

 

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Wettbewerb für Kinderbuch: "Wenn Wurzeln Flügel tragen"

17. Juli 2015, von Tristan Rosenkranz

Die geschlechterpolitische Initiative Gleichmaß e.V. veranstaltet den nachfolgend beschriebenen Wettbewerb für Kinder.

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Die Anthologie “Wenn Wurzeln Flügel tragen” gehört zu einem unserer seit Langem geplanten Projekte. Wir würden uns sehr freuen, wenn nachfolgende Meldung auch virtuell eine möglichst große Weiterverbreitung findet; Teilen, Rebloggen und Weitermailen in die eigenen Empfängerlisten ist ausdrücklich erwünscht und willkommen:

 

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Zwanzig Jahre Srebrenica: Massenmord an Männern bis heute nicht aufgearbeitet

15. Juli 2015, von Arne Hoffmann

Dieser Tage veröffentlichen viele Medien Artikel zum zwanzigsten Jahrestag des Massakers von Srebrenica. Mit den geschlechterpolitisch relevanten Aspekten dieses Massenmords habe ich mich in meinem Buch Plädoyer für eine linke Männerpolitik beschäftigt:

So stürmte im Juni 1995 die serbische Armee die Stadt Srebrenica im Osten Bosnien-Herzegowinas und schlachtete fast 8000 Männer und ältere Jungen systematisch ab und war damit für das schlimmste Massaker seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verantwortlich. Zwei Jahre vor diesem Massaker hatte der Hohe Flüchtlingsrat der Vereinten Nationen mehrere tausend Zivilisten aus der belagerten Stadt evakuiert.

 

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Homophobie! Wie krank ist das denn?

30. Juni 2015, von Bernhard Lassahn

Beginnen wir mit etwas Lustigem. Ich bin ein Freund von ‚Schotts Sammelsurium' und gehöre tatsächlich zu denen, die das Buch von vorne bis hinten durchgelesen haben. Es ist einfach zu komisch.

Ich weiß nicht genau, worin da der Witz liegt, aber das heillose Nebeneinander hat mich immer wieder zum Lachen gebracht: Da stehen meldepflichtige Krankheiten neben Todesarten burmesischer Könige; da gibt es Listen von Schutzheiligen, von Primzahlen und von Weltwundern; da sind Listen von allen Autos, die in James-Bond-Filmen vorkommen und es gibt eine Auswahl von berühmten Belgiern. Alles direkt nebeneinander. Ich weiß nicht warum: it's somehow funny.

 

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