Gesellschaft

Alter, Tod und Lebenssinn

26. 08. 2014, von Dr. Alexander Ulfig

Denkt der einzelne Mensch an seinen Tod, so wird ihm die Endlichkeit der eigenen Existenz bewusst und er versucht, sein Leben sinnvoll, eigentlich zu entwerfen – so der Philosoph Martin Heidegger.

AlterMensch-hnjuDas solle umso mehr auf ältere Menschen zutreffen, denn sie setzen sich angesichts des immer näher kommenden Todes mit demselben häufiger auseinander als jüngere Menschen. Doch trifft das auf ältere Menschen wirklich mehr zu als auf jüngere? Oder irrt sich Heidegger und gilt für ältere Menschen ein anderes Konzept der Auseinandersetzung mit dem Tod?

Martin Heidegger hat in seinem Hauptwerk „Sein und Zeit“ die einflussreichste Analyse des Todes in der Philosophie des 20. Jahrhunderts vorgelegt. Heidegger geht es darum, die Bedeutung des Todes für die Lebensgestaltung aufzuzeigen. Durch die gedankliche Vorwegnahme des eigenen Todes wird dem Einzelnen seine Endlichkeit bewusst. Ihm wird klar, dass er sterben muss und dass der Tod in jedem Moment seines Lebens eintreten kann.

Die gedankliche Vorwegnahme des eigenen Todes ruft Angst hervor. Im Gegensatz zur Furcht, die immer auf ein bestimmtes Objekt (z.B. Spinnen, Schlangen oder andere Menschen), ist das „Wovor“ der Angst unbestimmt, es ist letztlich das Nichts.(1) Steht der Einzelne angesichts des Todes vor dem Nichts, so führt es im ersten Schritt zum Zusammenbruch der bisherigen, gewohnten Horizonte und Denk- sowie Handlungsweisen, im zweiten Schritt eröffnen sich ihm neue Seinsmöglichkeiten, also neue Möglichkeiten zu denken, das eigene Leben zu entwerfen und zu handeln.

Mit anderen Worten: Vom Tod her weiß er, dass er nicht unbegrenzt viel Zeit hat. Daraufhin entscheidet er sich, die ihm verbleibende Zeit sinnvoll zu nutzen, etwas zu tun, was für ihn wichtig ist. In Heideggers Terminologie: Er versucht, eine eigentliche Existenz zu entwerfen und zu führen.

Allerdings beantwortet Heidegger nicht die Frage, was zur eigentlichen Existenz gehört. Letztlich muss jeder Einzelne selbst darüber entscheiden, was die Eigentlichkeit seiner Existenz ausmacht. Heidegger beschränkt sich daher nur auf die Angabe formaler Strukturmomente einer solchen Existenz. In seinen Schriften nennt er lediglich Bereiche, in denen der Einzelne Eigentlichkeit und den Sinn von Sein finden kann. Zu ihnen gehören in erster Linie Philosophie, Religion und Kunst.

Folgt man der Darstellung Heideggers, müssten ältere Menschen eigentlicher leben als jüngere, denn sie beschäftigen sich zwangsläufig häufiger mit dem Tod als jüngere. Für ältere Menschen ist der Tod nichts weit Entferntes, nichts Abstraktes, sondern ein nahes Ereignis. Doch Untersuchungen mit älteren Menschen zeigen, dass das nicht der Fall ist. Alleine die bei relativ vielen älteren Menschen auftretende Hinwendung zur Religiosität kann als ein Zeichen für Eigentlichkeit des Lebens angesehen werden.

Betrachtet man jedoch die Motive für die Hinwendung zur Religiosität, so wird deutlich, dass ältere Menschen im Glauben eine Hilfe sehen, die eingetretenen Erkrankungen zu verarbeiten.(2) Empirische Studien belegen, dass die Beschäftigung mit Religion eine wichtige Quelle der Bewältigung von physischen und psychischen Krankheiten ist. Das Motiv der Beschäftigung mit Religion und somit mit wichtigen Themen des Lebens ist daher nicht die Führung einer eigentlichen Existenz, sondern die Bewältigung von ganz konkreten Lebensbeschwernissen.

Heidegger zufolge soll sich der einzelne Mensch in der gedanklichen Vorwegnahme des eigenen Todes auf die Zukunft hin eigentlich entwerfen. Doch wie stellt sich die Zukunft einem älteren Menschen dar? Die existentialistische Philosophin Simone de Beauvoir, die leider hauptsächlich wegen eines feministischen Slogans, der immer wieder falsch zitiert wird, bekannt ist, hat in ihrem Werk „Das Alter“ die Zukunftsperspektive älterer Menschen analysiert. Während jungen Menschen die Zukunft wie eine Ewigkeit vorkommt, wird sie für ältere Menschen immer kürzer. Einem jungen Menschen scheinen Zukunftsmöglichkeiten unbegrenzt zu sein, „und die Zukunft, auf die hin er sie entwarf, dehnte sich bis ins Unendliche, um sie aufzunehmen“.(3) Für ältere Menschen gilt hingegen: „Die Zukunft ist nicht mehr von Verheißungen erfüllt, sie schrumpft in dem Maße, wie das endliche Sein, das sie zu leben hat.“ (4) Simone de Beauvoir schreibt im Alter von 62 Jahren:

„Besäße ich, bei einer begrenzten Lebenserwartung, die gleiche physische und geistige Disponibilität wie mit 20 Jahren, dann würde mir mein Ende, hinter einem Überfluss von Plänen, weit entfernt erscheinen. Gäbe man mir 100 Jahre mehr und die Gesundheit dazu, könnte ich mich in neue Unternehmungen stürzen, könnte ich auf die Eroberung unbekannter Bereiche ausziehen.“(5)

Das Bewusstsein der Endlichkeit scheint bei älteren Menschen nicht zum Entwerfen einer eigentlichen Existenz zu führen. Im Gegenteil: Die oben beschriebene Einengung der Zukunftsperspektive, aber auch der biologische und der mit ihm  verbundene kognitive Abbau machen es fast unmöglich, „sich zu überschreiten, sich zu begeistern“.(6) Gerade infolge der Endlichkeit wird es immer schwieriger, die Entwürfe zu realisieren.

Hinzu kommt noch ein anderer Aspekt: Da junge Menschen eine Ewigkeit vor sich haben, können sie das Scheitern in Kauf nehmen. Sie verlieren dadurch nicht die Hoffnung, weiter zu machen, neue Entwürfe zu kreieren und sie zu realisieren. Ältere Menschen hingegen können es sich kaum leisten, so weit vorauszuschauen.

Die Einengung der Zukunftsperspektive bei älteren Menschen wird noch dadurch verstärkt, dass sie zunehmend in ihrer Vergangenheit versinken, und zwar in ihrer Kindheit, in der sie offensichtlich besonders intensive und prägende Erlebnisse hatten, und in der Zeit, in der sie sich noch im Aufbruch befanden, aktiv waren und Vieles bestimmten. Die Formulierung „zu meiner Zeit“ drückt die Erinnerung an die aktive Lebensphase und daran, dass sie unwiederbringlich vorbei ist, aus. Heideggers Konzeption des eigentlichen Sichentwerfens trifft auf ältere Menschen nicht zu. Daher kann sie keinen Anspruch auf Universalität erheben.

Doch welche Lösung bzw. welche Konzeption zur Zukunftsbewältigung  und -gestaltung eignet sich für ältere Menschen? Nach Simone de Beauvoir besteht die Lösung darin, „weiterhin Ziele zu verfolgen, die unserem Leben einen Sinn verleihen: das hingebungsvolle Tätigsein für einzelne, für Gruppen oder für eine Sache, Sozialarbeit, politische, geistige oder schöpferische Arbeit.“(7)

Das erinnert an den von dem Psychologen Viktor Frankl vorgeschlagenen Ansatz – an die Logotherapie. Im Zentrum dieses Ansatzes steht die Frage nach dem Sinn. Frankl verwendet den Sinnbegriff sehr unprätentiös: „Sinn“ bezeichnet eine konkrete Aufgabe, ein konkretes Ziel eines Menschen. Wenn der Einzelne eine Aufgabe oder mehrere Aufgaben hat, die ihn erfüllen, dann ist sein Leben sinnvoll.(8)

Nach Frankl können drei Wege der Sinnstiftung bestritten werden. Der erste Weg besteht darin, dass der Einzelne schöpferisch wird, d.h. ein Werk schafft, der zweite besteht in der Hingabe an bzw. im Engagement für andere Menschen, der dritte in der Bewältigung einer unabänderlichen Lebenssituation (z.B. einer unheilbaren Krankheit).

Wenn der Einzelne eine sinnvolle Aufgabe findet, dann ist er in der Lage, auch extreme Situationen zu meistern und Widerstandskräfte gegen Erkrankungen, sei es physischer oder psychischer Art, zu entwickeln. Das gilt nach Frankl zufolge zwar für alle Menschen, doch auf ältere trifft es angesichts ihres physischen und psychischen Verfalls in besonderem Maße zu.

Die meisten älteren Menschen haben noch mit folgendem Sinnproblem zu kämpfen: Mit dem Eintritt in den Ruhestand fallen sie in ein Loch, das mit sinnvollen Beschäftigungen und Aufgaben gefüllt werden muss. In Anbetracht der Einengung der Zukunftsperspektive ist es für ältere Menschen empfehlenswert, kurzfristige bis mittelfristige Ziele zu verfolgen. Das steigert die Wahrscheinlichkeit ihrer Realisierbarkeit und somit einer sinnvollen Lebensgestaltung.

Der Einzelne soll Frankl gemäß den Sinn nicht in sich selbst, in der Innenorientierung, sondern in der Außenwelt, in der Außenorientierung, finden. Demnach sollten sich sinngebende Aufgaben nach außen richten. Nach innen gerichtete Beschäftigungen verstärken hingegen Neurosen und andere psychische Krankheiten. Je mehr der Einzelne eine externe Sache ins Zentrum seines Lebens stellt, umso mehr treten seine eigene Person und damit seine inneren, psychischen Probleme in den Hintergrund. Mit anderen Worten: Echte Sinnfindung kann der Einzelne nur in der Selbsttranszendenz, in der nach außen gerichteten Hingabe an etwas oder an jemanden erreichen. Deshalb entwickelt Frankl Techniken des Absehens von sich selbst, die Dereflexion und die paradoxe Intention, die eine Hinwendung zu externen Aufgaben ermöglichen sollen.(9)

Auch im Hinblick auf das Absehen von sich selbst muss Folgendes betont werden: Beide Techniken können von Menschen unterschiedlichen Alters angewandt werden. Für ältere Menschen haben sie jedoch eine besondere Bedeutung, denn sie neigen aufgrund der oben genannten Faktoren (körperlicher, kognitiver und psychischer Verfall, Sinnverlust bedingt durch den Ruhestand, Flucht in Erinnerungen) sehr stark zur Beschäftigung mit sich selbst. Deshalb sollten sie es sich zu ihrer wichtigsten Aufgabe machen, die Aufmerksamkeit nicht auf sich selbst zu richten, sondern sich externen Zielen zuzuwenden. Mit Simone de Beauvoir:

„Besser ist es, nicht zuviel ans Alter zu denken, sondern ein möglichst engagiertes und möglichst gerechtfertigtes Menschenleben zu leben, an dem man auch dann noch hängt, wenn jede Illusion verloren und die Lebenskraft geschwächt ist.“(10)

De Beauvoir macht als Sozialkritikerin gleichwohl darauf aufmerksam, dass die Möglichkeiten der Sinnfindung nur einer relativen kleinen Gruppe von privilegierten Alten eingeräumt wird. Somit stellt sie die Problematik des Älterwerdens in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext. Im Gegensatz zu vielen heutigen Feministinnen, die fast ausschließlich Frauen von der Altersarmut betroffen sehen, stellt sie den klassenspezifischen Charakter der Altersarmut in den Vordergrund. Sie schreibt ganz deutlich:

„Das Lebensalter, in dem der Altersabbau einsetzt, hängt seit jeher davon ab, welcher Klasse man angehört. Heute ist ein Bergarbeiter mit 50 Jahren ein erledigter Mann, während man unter Privilegierten viele muntere und rüstige 80jährige trifft. Beim Arbeiter setzt der Verfall nicht nur früher an, sondern er vollzieht sich auch schneller. In den Jahren des ´Überlebens` ist sein zerrütteter Körper für Krankheiten und Gebrechen anfällig. Dagegen kann ein Greis, der immer die Möglichkeit hatte, auf seine körperliche Verfassung Rücksicht zu nehmen, sich bis zu seinem Tod eine nahezu unversehrte Gesundheit erhalten.“(11)

Zwar wurden diese Zeilen 1970 geschrieben und beziehen sich vorwiegend auf die damalige französische Gesellschaft, doch haben sie bis heute an Aktualität nicht viel eingebüßt. Die Kluft zwischen Arm und Reich setzt sich im Alter fort. Menschen, die von Altersarmut betroffen sind, werden zum „Abfall“ der Gesellschaft.(12) Das kann sich nach de Beauvoir nur dann ändern, wenn sich die Produktion nicht mehr am Profit orientiert und wenn Menschen nicht mehr als Gegenstände behandelt werden, die, solange sie arbeitsfähig sind, ausgenutzt und ausgebeutet werden, sobald sie nicht mehr arbeitsfähig sind, „weggeworfen“ werden. In einer „idealen Gesellschaft“, die de Beauvoir vorschwebt, würde das Alter in gewissem Sinne gar nicht existieren. Ältere Menschen wären zwar dem biologischen Alterungsprozess unterworfen, sie würden sich aber nicht als unnützer Abfall fühlen.

Quellenangaben

(1) Martin Heidegger, Sein und Zeit, Tübingen 200619, S. 265f.
(2) Andreas Kruse, Das letzte Lebensjahr, Stuttgart 2007, S. 135.
(3) Simone de Beauvoir, Das Alter, Reinbek bei Hamburg, 1972, S. 323.
(4) Ebd., S. 323.
(5) Ebd., S. 323.
(6) Ebd., S. 380.
(7) Ebd., S. 464.
(8)Viktor Frankl, Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn, München/Zürich 1996.
(9) Viktor Frankl, Psychotherapie in der Praxis, München 19865.
(10) Simone de Beauvoir, op. cit. 1972, S. 465.
(11) Ebd., S. 465.
(12) Ebd., S. 466.

 

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