Geschlechterdebatte

Diskriminierte Männer klagen an

11. Januar 2017, von Eckhard Kuhla

Diskriminierte Männer reichen Klagen ein, Gerichte bestätigen Verfassungswidrigkeit von Frauenförderung, betroffene Verwaltungen betreiben Schadenbegrenzung, eine ungewöhnliche aber überfällige Geschichte – nach fast 20 Jahren Gleichstellungspolitik in Deutschland.

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Es ist wohl so, Ideologien verlieren ihre „Strahlekraft“, wenn sie politisch überziehen. Hier geht es um ein Frauenförder-Gesetz.

 

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Alle Jahre wieder....! Frauen sind genauso gewalttätig wie Männer

04. Dezember 2016, von Prof. Gerhard Amendt

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern in seinem Gefolge auch die Geschichte von den Frauen, denen in Ehe und Familie Gewalt angetan wird. Das Christuskind muss dazu herhalten, eine Weltsicht zu verbreiten, wonach Männer Gewalttäter seien und Frauen deren Opfer.

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Gewalt in Ehen und Familien ist eine Realität, aber die Zahlen, deren sich Familienpolitik und Presse bedienen, die stimmen nun einmal nicht. Und zwar deshalb nicht, weil sie dem politischen Zweck dienen, die vorwiegend linke Weltsicht zu verbreiten, dass Männer schlecht und Frauen gut seien.

 

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Was nicht im Geschichtsbuch steht

Manche Mythen sind unausrottbar. Aber sind sie deshalb wahr?

20. September 2016, von Gunnar Kunz

Die Suffragetten

Die Suffragetten waren keinesfalls die edlen Streiterinnen für Gerechtigkeit, die mit Mitteln des gewaltlosen Widerstands für das Frauenwahlrecht kämpften, wie sie gern dargestellt werden. Zunächst einmal wollten viele von ihnen das Wahlrecht ausschließlich für wohlhabende Frauen und keinesfalls für alle. Vor allem aber schreckten sie nicht vor militanten Methoden zurück.

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Ähnlich den späteren Freikorps in der Weimarer Republik oder der RAF in den Siebzigern glaubten sie, sich durchsetzen zu können, indem sie die Regierung mit Gewalt zu drastischen Maßnahmen herausforderten, um so zu „beweisen“, wie repressiv „das patriarchale System“ sei.

 

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Der ritterliche Justizminister als galanter Retter schwacher Frauen

15. September 2016, von Prof. Gerhard Amendt

Podcast:

Auf einer Konferenz über Männergewalt hat in den 80er Jahren in Frankfurt am Main eine Psychoanalytikerin die strafrechtliche Utopie entworfen, der zufolge Frauen allein darüber entscheiden sollten, ob ihnen Gewalt angetan wurde oder nicht. Schließlich seien sie dafür Spezialisten – und niemand sonst.

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Irgendwo am Rande sollte ein Richter, vorzugsweise eine Richterin, das bestätigen. Rechtsförmigkeit wäre damit mehr oder weniger abgeschafft und durchs Rechthabenwollen von Frauen ersetzt. Auch Falschbeschuldigungen, etwa um Vorteile zu erlangen oder Demütigung auszuteilen, wären damit kein Delikt mehr:  Letztlich würden alle Dinge und Ereignisse ausschließlich ins Ermessen der Frau gestellt.

Ganz so viel Freiheit auf Kosten der Demokratie hat der Bundesjustizminister Heiko Maas den Frauen mit dem unlängst geänderten §179 des Strafgesetzbuchs zum sexuellen Missbrauch nun aber doch nicht eingeräumt, obwohl er der Frankfurter Utopie weit entgegengekommen ist.

 

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Warum ich keine Feministin bin

20. August 2016, von Ella Whelan

Frauen werden dafür verurteilt, dass sie sich nicht zum Feminismus bekennen. Das ist totalitär.

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Indem sie sich öffentlich vom Feminismus distanzierten, sorgten mehrere weibliche Prominente für erheblichen Unmut in feministischen Zirkeln. Es begann mit Hollywood-Schauspielerin Susan Sarandon, die der britischen Wochenzeitung Observer vor einigen Jahren anvertraute: „Ich betrachte mich selbst als Humanistin, da ich das weniger abschreckend finde". Darauf folgte mit Meryl Streep eine weitere Oscar-Preisträgerin, die Sarandons Empfindung teilte: „Ich bin eine Humanistin, ich bin für das Ungezwungene, Ausgeglichene". Und zuletzt war da noch Marion Cotillard, eine französische Berufskollegin der beiden Vorgenannten, die sich - mit ihren eigenen Worten - nicht dafür „qualifiziere", eine Feministin zu sein, da es in der „Welt des Feminismus zu viel Spaltendes" gebe.

 

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Videobeitrag: Allen Frauen Gutes tun, der Mutter zuliebe?

4. August 2016, von Prof. Gerhard Amendt (vorgetragen von Kevin Fuchs)

Kollektive Schuldgefühle gibt es nicht. Wer in der Debatte über die aktuellen wie historischen Arrangements von Männern und Frauen sich Gedanken über eine männliche Kollektivschuld macht, der sitzt im Boot der Feministen und Genderideologen. Er hat sich nämlich die Ideologie angeeignet, nach der alle Männer Täter seien und alle Frauen Opfer. Nur mit dieser Annahme lässt sich die Vorstellung einer Kollektivschuld von Männern gegenüber Frauen als Opferkollektiv überhaupt denken.

 

Sind „Gender Studies“ Wissenschaft?

28. Juni 2016, von Prof. Günter Buchholz

Die „Gender Studies“ haben sich seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts als Fortführung der „Frauenforschung“ der 70er Jahre entwickelt. Sie kreisen um den zentralen Begriff des „sozialen Geschlechts“, aber dieser Begriff wird weder biologisch im allgemeinen, noch sexualwissen-schaftlich im besonderen noch soziologisch im Sinne der Rollentheorie gefaßt.

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Das ist ein erstaunlicher Befund, weil das Nächstliegende und das eigentlich zu Erwartende hier gerade nicht der Fall ist.

 

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Manuela Schwesigs Blockflöten: Männerpolitik, nein danke!

Interview mit Gerd Riedmeier (Vorsitzender Forum Soziale Inklusion) 

23. Juni 2016, von Arne Hoffmann

Vernachlässigt Familienministerin Manuela Schwesig bei ihrer Politik die Männer? Diese Vorwürfe wurden in den letzten Jahren lauter. Zwar ist der Ministerin auch ein Bundesforum Männer unterstellt, aber dieses, urteilen Kritiker, ist männerpolitisch nahezu untätig.

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Wie Medien von der Frankfurter Allgemeinen bis zur Berliner "taz" berichteten, haben mehrere geschlechterpolitische Initiativen gegen den Vorsitzenden dieses Bundesforums Strafanzeige gestellt. Cuncti interviewt dazu Gerd Riedmeier, den Vorsitzenden eines dieser Verbände.

 

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Unser täglich Einheitsbrei gib uns heute

19. Juni 2016, von Gunnar Kunz

Liebe Journalisten,

in aller Regel nehme ich von anderen Menschen zunächst das Beste an, bis mir das Gegenteil bewiesen wird. Aber ihr macht es einem wirklich nicht leicht.

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Ich kann mir gerade eben noch vorstellen, dass das Weglassen der einen oder anderen relevanten Information aus Unwissenheit geschieht. Etwa in einem Artikel über männliche Unterhaltspreller nicht darauf hinzuweisen, dass von den unterhaltspflichtigen Frauen sechsmal so viele ihrer Verpflichtung nicht nachkommen. Oder darüber zu schwadronieren, Armut sei weiblich, und dabei die neunzig Prozent Obdachlosen zu ignorieren, die nun mal männlich sind.

 

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Feministische Zensur in der Filmbranche

04. Juni 2016, von Dr. Alexander Ulfig

Vor drei Jahren berichtete ich über die Schwierigkeiten, mit denen der polnische Regisseur Krzysztof Zanussi bei der Realisierung seines feminismuskritischen Films "Fremder Körper" (poln. "Obce Cialo", engl. "Foreign Body") kämpfen musste.

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Zanussi konnte seine Filme im kommunistischen Polen trotz zensuralen Drucks realisieren. Doch was die Kommunisten nicht vollbrachten, wäre beinahe einer feministischen Lobby gelungen. Sie verhinderte zeitlang die Finanzierung des oben genannten Films. Doch schließlich wurde der Film nach langen Querelen produziert und im Jahre 2014 in mehreren Ländern gezeigt.

 

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Envy and Malevolence - the Shaky Foundation of Gender Studies

May 21, 2016, by Professor Gerhard Amendt (formerly of the Institute for Gender and Generation Research, Bremen University, IGG)

Which is less pleasant: being envied or envying yourself? Envy is an intense feeling, it can consume one's soul and destroy the envied person's enjoyment of the object in question. However, envy is also part of life and it is worth to not only point it out but to furthermore investigate, which significance it can obtain in societies. That is, in its positive sense as well, as to allow envy to become a progressive force.

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In this essay, I want to show one example in which way envy can be dynamic by turning it into ambition, fantasy and persistence. Through the example of gender studies, on the other hand, we are going to explore the paralysing potential of envy. It can befall individual people or entire groups and then pushes them into an isolated envious fixation. In this case, nagging envy leads to a hostile self-centredness, which alienates the individual and the collective alike from society.

 

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On women quotas and other undeserved comforts

May 7, 2016, by Professor Gerhard Amendt [i], formerly Institute for Gender and Generational Research, Bremen University (IGG)

The quota system is superficially portrayed as a debate about fairness. It is presumed that women are discriminated against by men. The evidence for this presumption of unequal treatment is women's apparent underrepresentation in the labour market. The quota system is being advocated at a time of an increasing scarcity of qualified employees due to demographic shifts, and women are thus, and by all means, to be integrated into employment.

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Today, coercion seems to be the choice for politicians as suitably qualified women are increasingly reluctant to enter the job market on a long-term basis. Without doubt, these women have higher entry requirements than the 'simple housewives' in the 1950s, in times of a great economic backlog. [ii]

 

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