Geschlechterdebatte

Die Marktlogik der Gender Studies

Als vor einem Monat schon wieder ein Text zur Verteidigung der Gender Studies in einer überregionalen Zeitung erschien, hatte ich keine Lust mehr. Die Vielfalt zum Schweigen bringen heißt dieser Text, verfasst von der Gender-Forscherin Franziska Schutzbach, erschienen in der Schweizer Wochenzeitung.

Geschlechter nhux1946 Dass es Kritikern der Gender Studies irgendwie bloß um eine „Verunsicherung“ angesichts der „Vielfalt“ heutiger Lebensentwürfe ginge, ist mittlerweile so variantenarm, häufig und einfältig wiederholt worden, dass es sich kaum lohnt, darüber noch einmal zu schreiben.

In der Süddeutschen Zeitung hatten schon vorher Männer „Angst” vor der Vielfalt, und in der Zeit sind Gender-Kritiker selbstverständlich bloß von der „Angst vor einem anderen Leben“ motiviert. Wie könnte es auch anders sein?

Wie gewohnt geht es Menschen, die auf wissenschaftlichen Standards beharren, auch bei Schutzbach bloß um die „Definitionsmacht über Wissenschaft“, selbstverständlich verraten sie eine „antiintellektuelle, ja autoritäre Geisteshaltung“, und selbstverständlich gehören sie zu einer großen reaktionären Koalition von Rechten, konservativen Christen und Liberalen.

Selbst die raunende Form der Unterstellungen, mit dem auffällig häufigen Gebrauch des verschleiernden Passivs und dem auffällig weitgehenden Verzicht auf seriöse Zitatbelege, findet sich bei Schutzbach wieder – als ob diese stilistischen Marotten für Verteidigungsschriften der Gender Studies aus seltsamen und unerklärten Gründen verpflichtend wären.

„Proklamiert wird letztlich eine dogmatische Erstarrung des Denkens, von Wissenschaft wird nicht Diskurs, sondern Offenbarung erwartet.“

Es bleibt unklar, warum es eine dogmatische Erstarrung proklamiert (als ob das überhaupt schon jemals jemand ernsthaft getan hätte), wenn Kritiker frecherweise für wissenschaftliche Behauptungen auch Belege erwarten. So wie eigentlich alles andere auch unklar bleibt.

Vor allem aber hat die Bloggerin drehumdiebolzeningenieur (ein Begriff aus Astrid Lindgrens Bullerbü-Büchern übrigens) sich mit der wesentlichen Position von Schutzbachs Text schon auseinandergesetzt. Die Formel Schutzbachs,

„Wissen und damit auch Gesellschaft als immerwährenden Prozess von Aushandlungen zu verstehen“,

nimmt die Bloggerin mit passenden Zitaten Karl Raimund Poppers so ausreichend auseinander, dass ein weiterer Text eigentlich überflüssig ist.

Dann aber fiel mir eine Passage an Schutzbachs Text wieder ein, die doch noch einen näheren Blick lohnt. Die Forscherin schreibt dort über den Zusammenhang „zwischen Antiintellektualismus und dem Imperativ des Markts“ – und bei der selbstverständlich kritischen, emanzipatorischen, aber dann leider nicht weiter erläuterten Haltung zum Marktimperativ bin ich dann doch hängen geblieben.

Denn was eigentlich haben die Gender Studies mit dem Markt zu tun?

“Ich habe viele Feinde, aber das sind alles Arschlöcher!”

Auffällig ist, immerhin, die durchgängig selbstbewusste Weigerung der Gender Studies-Verteidigerinnen, diese Forschungsrichtung entsprechend herkömmlicher Erwartungen zu vermarkten. Kein einziges Mal macht sich eine der Verteidigerinnen die Mühe, vorzustellen, wofür sich die investierten Millionen aus öffentlichen Geldern lohnen – niemand stellt wesentliche Resultate dieser Forschungen vor – manchmal werden die Erfolge der Gender Studies bei der Schaffung und Besetzung von Lehrstühlen sogar kaschiert. Stattdessen stehen immer wieder die Kritiker im Mittelpunkt, die immer wieder irgendwie rechts sind und natürlich Angst vor der Vielfalt haben.

Ich habe viele Feinde, aber das sind alles Arschlöcher! Wer in einem Vorstellungsgespräch gebeten würde, einmal kurz von sich zu erzählen, dem könnte kaum eine dämlichere Antwort einfallen als diese. Wenn aber Gender-Forscherinnen in überregionalen Medien für ihre Forschung werben, haben sie aus unerfindlichen Gründen den Eindruck, es gäbe zu diesem Satz überhaupt keine vernünftige Alternative.

Es ist tatsächlich eine Anforderung des Marktes, die sie hier ignorieren. Sie kommen gar nicht erst auf die Idee,  Menschen zu demonstrieren, dass es sich lohnt, Geld in das zu investieren, was sie anzubieten haben. Stattdessen moralisieren sie unbekümmert und erwecken den Eindruck, dass jeder der Reaktion zuarbeite, der sie nicht unterstützt.

Würde Coca Cola damit Werbung machen, dass ganz gewiss die Nazis bald an die Macht kommen, wenn Menschen Pepsi statt Coke kaufen – dann würde diese Werbung recht bald recht vielen Menschen ausgesprochen unseriös vorkommen. Zur Verteidigung der Gender Studies hingegen ist, so scheint es, eine andere Werbestrategie nicht einmal denkbar.

“Die Gender Studies sind das Fach, in dem Studentinnen lernen, dass es zu wenige Frauen in den MINT-Fächern gibt”

Durch das unbekümmerte Moralisieren entziehen sich die Autorinnen allerdings tatsächlich einer erheblichen Provokation, die mit dem Denken in Kategorien des Marktes verbunden ist. Wer sich auf dem Markt behauptet, muss lernen, sich selbst im Lichte der Interessen anderer zu sehen. Es reicht nicht, wenn ich etwas zu bieten habe, dass ich ungeheuer wertvoll finde – wenn es für andere keinen Wert darstellt, kann ich nicht erwarten, dass sie mir dafür eine Gegenleistung bieten oder mir etwas dafür bezahlen.

Ein Beispiel: Für mich gehört die Tatsache, dass unser Sohn existiert, zum größten Glück, das ich erlebe und jemals erlebt habe. Dass ich ihn aber als Trennungsvater alle zwei Wochenenden besuche, dafür Geld, Zeit und Nerven investieren muss – das ist in einer neuen Beziehung zu einer Frau eher eine Belastung. Was für mich ein ungeheures Glück ist, ist zugleich geeignet, auf dem Partnermarkt meinen Wert einzuschränken.

Das ist nicht böse, inhuman oder kinderfeindlich. Wenn eine Partnerin erlebt, dass sie sich auf Einschränkungen meiner Zeit einstellen muss – wenn sie miterlebt, wie abhängig ich oft von den Vorgaben und auch Launen der Mutter bin, wenn sie gar mit in diese Abhängigkeiten gerät – dann ist es völlig nachvollziehbar, dass sie, in Begriffen des Markts formuliert, ihre Nachfrage gegebenenfalls überdenkt oder selbst nur ein kleineres Angebot macht.

Ich schreibe das überhaupt nicht verbittert (ich komme ganz gut klar damit). Es ist aber ein wichtiger Punkt: In keinem einzigen Text zur Verteidigung der Gender Studies habe ich auch nur den Versuch gefunden, vorsichtig zu erwägen, was diese Forschungen denn eigentlich denjenigen Menschen bedeuten könnten, die sie finanzieren müssen. Die Autorinnen beharren jeweils, wie festgetackert, auf ihrer eigenen Perspektive – und sie skandalisieren die Idee, dass sie auch die Perspektiven anderer berücksichtigen müssten.

Dabei sind sie diese Überlegung, wenn schon nicht der Öffentlichkeit, vor allem ihren Studentinnen schuldig. Wer sollte denn eigentlich, und wo, und wofür, Menschen brauchen, die es gelernt haben, Geschlechter als Herrschaftskonstruktionen einer heterosexuellen Matrix zu interpretieren oder nachzuweisen, dass selbst der Unterstrich in Student_innen noch sexistisch ist und eigentlich alle Worte mit einem x enden könnten.

Sicherlich: Es gab an Universitäten lange schon Orchideenfächer, deren Nutzen für die Allgemeinheit nicht unmittelbar einleuchtend war und ist. Deren Vertreter können aber immerhin argumentieren, dass die Aufrechterhaltung von ein bis zwei Lehrstühlen sich lohnt, wenn dadurch ein Wissen bewahrt bleibt, das sonst verloren ginge.

In den Gender Studies aber geht es nicht um einen oder zwei Lehrstühle, sondern um weit über hundert. Es ist völlig erwartbar, das angesichts dieser Größenordnung Nachfragen drängender werden – und so ist es auch folgerichtig, dass Vertreterinnen des Faches versuchen, mit Definitionstricks die Zahl der eingerichteten Gender-Lehrstühle so weit wie möglich herunterzurechnen.

Was aber haben die vielen Studentinnen und wenigen Studenten dieses Faches davon? Die Gender Studies sind das Fach, in dem Studentinnen lernen, dass es zu wenige Frauen in den MINT-Fächern gibt: Diese Sottise macht ja immerhin deutlich, dass hier Hunderte von Menschen vermutlich weitgehend am Markt vorbei studieren.

Die einzige erkennbare Strategie dagegen ist, mit noch größerem politischen Druck öffentliche Institutionen und Unternehmen zur Einrichtung von Stellen zu zwingen, von denen die dann meist selbst gar nicht wissen, wozu sie sie brauchen. Das ist unredlich gegenüber denen, die das finanzieren – und es ist verantwortungslos gegenüber denen, die das Fach studieren und die dann völlig verständnislos auf die Erfahrung reagieren, dass ihre Ausbildung am Arbeitsmarkt einen sehr geringen Wert hat.

Studienziel bürgerliche Ehefrau

Gerade weil Gender-Vertreterinnen Marktlogiken ignorieren, geraten sie so umso tiefer und rettungsloser in diese Logiken hinein. Wer Gender Studies studiert, begibt sich damit offenkundig in eben die klassische Position bürgerlicher Frauen, die dort doch angeblich so entschlossen dekonstruiert wird. Es ist ein Studium in die finanzielle Abhängigkeit von Männern hinein: Entweder in die Abhängigkeit von einem Partner, der eine marktgerechtere Ausbildung hat, oder in die Abhängigkeit von öffentlichen Mitteln, deren Löwenanteil ja auch von Männern erwirtschaftet wird.

Eben das ist aber eine wesentliche Funktion einer bürgerlichen Ehefrau: Sie erhält die Illusion aufrecht, ein Leben außerhalb der Marktzwänge sei möglich – doch um ihr diesen Freiraum freizusperren, muss der Mann sich nur umso intensiver diesen Zwängen unterwerfen, weil er nicht allein sich selbst, sondern auch sie finanzieren muss.

Wenn sie ihm das dann auch noch moralisierend zum Vorwurf macht, ihre eigene scheinhafte Distanz zum Markt als kritisch, seine Verstrickung in Marktlogiken als „antiintellektuell“ oder „gefährlich“ hinstellt – dann ist die Verkehrtheit ihrer Position gegen Kritik weitgehend immunisiert und kaum noch aufzulösen.

Die Distanz, die Schutzbach zum „Imperativ des Markts“ herstellt, entspricht so der traditionellen Verachtung des Adels für die Zwänge bürgerlicher Erwerbsarbeit. Es ist keine emanzipatorische, sondern eine reaktionäre Distanz – und so ist es auch schlüssig, dass Schutzbach ganz darauf verzichtet, ihre eigene Position darzustellen, sondern sich stattdessen über die Diffamierung von Kritikern definiert.

Dabei gäbe es ja dringliche Gründe für eine Kritik an Marktlogiken – es ist nur illusorisch zu glauben, dass es simple Alternativen zu ihnen gäbe, wenn Menschen denn einfach nur den guten Willen dazu hätten. Verglichen mit den Alternativen der Verhaftung in dörflichen oder familiären Strukturen ist die Logik des Marktes beispielweise für die von Schutzbach schlagworthaft geforderte „Gleichheit in der Differenz“ deutlich besser geeignet.

Mörderisch aber wird die Marktlogik, wenn die Positionen der Beteiligten massiv ungleich sind. Diejenigen, die in einer schwachen Position leben, werden dadurch unendlich erpressbar, müssen immer mehr investieren, um immer weniger zu erhalten – während diejenigen, die in einer starken Position agieren, schlicht ihren Besitz für sich arbeiten lassen können.

Problematisch ist die Marktlogik also nicht durch die Provokation, dass Menschen sich selbst im Lichte der Interessen anderer beurteilen müssen. Diese Provokation ist prinzipiell zivilisierend – und doch ist es ausgerechnet dieser zivilisierende Aspekt, der Verteidigerinnen der Gender Studies offenkundig abschreckt.

Dafür ignorieren sie etwas Offensichtliches: Dass die rapide wachsenden ökonomischen Ungleichheiten zivile Marktlogiken sprengen und Menschen in Erpressbarkeit und Elend treiben. Von dieser Inhumanität lenkt eine Geschlechterforschung und -politik durchaus systematisch ab, wenn sie die ihrerseits inhumane Illusion zementiert, ein Leben außerhalb von Marktlogiken sei möglich und stünde einigen Menschen schlicht zu – während andere Menschen sich umso mehr zu veräußern hätten, um ihnen das zu ermöglichen.

Die Gender Studies, die Schutzbach präsentiert, kritisieren nicht das, was an Marktlogiken verkehrt ist, ganz im Gegenteil. Sie reproduzieren diese Verkehrtheit, zementieren sie und kaschieren sie zugleich durch die Fixierung auf Geschlechterkategorien, die für Marktlogiken unerheblich sind. Sie analysieren keine Verkehrtheit, sondern produzieren gleichsam eine Verkehrtheit zweiter Ordnung – offenbar abgeschottet gegen Kritik und hoffnungslos in sich selbst vertüdelt.

So ist es denn auch verständlich, dass Verteidigerinnen der Gender Studies eher verstecken, was dort getan wird, als dass sie es selbstbewusst und stolz präsentieren würden.

Der Artikel erschien zuerst auf man tau.

 

Weitere Beiträge
Wirtschaft

Leidet die deutsche Volkswirtschaftslehre unter Grünem Star (Glaukom)?


Grüner Star ist eine Augenkrankheit, bei deren Verlauf es von den Wahrnehmungsrändern her zu einem allmählichen und weitgehend unbemerkten Gesichtsfeldausfall kommt. Es entwickelt sich dadurch zunehmend das, was man einen Tunnelblick nennt.
Dabei wird alles dunkel - bis auf das berühmte Licht am Ende des Tunnels. Allerdings wird dieses - in einer ähnlichen Metapher ersehnte - Tunnelende nie...

Gesellschaft

Sollten Roboter unsere Arbeit übernehmen?


Die Vision, menschliche Arbeit könnte weitgehend von Robotern übernommen werden, sollte angesichts des Geburtenrückgangs zum Gegenstand einer politischen Debatte werden. Und nicht nur angesichts des Geburtenrückgangs.
Als ich ein kleiner Junge war – das war Ende der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts -, sah ich einen Fernsehbericht und traute nicht meinen Augen: Roboter haben Autos...

Gesellschaft

Plädoyer für eine zivile Debatte - ein offener Brief an den SWR

An den Rundfunkrat des SWR sowie an Herrn Peter Boudgoust (Intendant des SWR) und Herrn Gerold Hug (Hörfunkdirektor des SWR) 01. März 2015
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir schreiben Ihnen anlässlich der Sendung „Maskulinisten – Krieger im Geschlechterkampf“, die in diesen Tagen bei SWR2 mehrfach ausgestrahlt wird.
Mit einem überraschend konsequenten Freund-Feind-Denken und vielen offenbar bewusst...

Geschlechterdebatte

Den Geschlechterkampf beenden!

Anmerkungen zum Internationalen Männertag am 19. November 2014
„Denn die einen sind im Dunkeln und die andern sind im Licht und man siehet die im Lichte die im Dunkeln sieht man nicht.“ - Bertolt Brecht, Dreigroschenoper -
Die mediale Öffentlichkeit widmet heute der Lage des weiblichen Geschlechts jede denkbare Aufmerksamkeit, während zugleich die Lage des männlichen Geschlechts unbeachtet...

Bildung

Die Bedeutung der neoliberalen Transformation des Arbeitsmarktes für das Hochschulstudium


Hochschulabsolventen bieten in der Regel ihre Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt an, und sie werden schon im Studium darauf trainiert, sich für die Auswahlprozesse der Nachfrager nach Arbeitskraft fit zu machen (Bewerbertrainings). Das verweist darauf, dass am Arbeitsmarkt eine enorme Machtasymmetrie existiert.
Die faktische Dominanz der Nachfrageseite zwingt nicht nur Bewerber zur...

Politik

Die politische Linke und der Feminismus

Interview mit Professor Günter Buchholz
Alexander Ulfig: Herr Professor Buchholz, Sie verstehen sich selbst als Linken. Was heißt für Sie links?
Günter Buchholz: In der bürgerlichen Gesellschaft steht politisch links, wer innerhalb der objektiven gesellschaftlichen und ökonomischen Herrschaftsverhältnisse für eine wirtschaftliche, soziale, rechtliche und politische Besserstellung der...

Geschlechterdebatte

Sind „Gender Studies“ Wissenschaft?


Die „Gender Studies“ haben sich seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts als Fortführung der „Frauenforschung“ der 70er Jahre entwickelt. Sie kreisen um den zentralen Begriff des „sozialen Geschlechts“, aber dieser Begriff wird weder biologisch im allgemeinen, noch sexualwissen-schaftlich im besonderen noch soziologisch im Sinne der Rollentheorie gefaßt.
Das ist ein erstaunlicher Befund, weil...

Geschlechterdebatte

Nur schön und sexy?


Ist die Emanzipation der Mädchen am Ende? Driften sie von der „Überholspur“ zurück in den „Boxenstopp“? Das signalisiert – auch in dieser bildhaft blöden Sprache - die Studie „Mädchen in der Schweiz“. Urheberin ist das „Institut Gender & Diversity“ der Fachhochschule Ostschweiz, verantwortlich dessen Leiterin Gabriella Schmid.
Folgt man der Untersuchung, dann werden die Frauenbilder der Mädchen heute...

Wissenschaft

Der Teufel und das Weihwasser ...

Vertreterinnen der Gender Studies illustrieren vor breitem Publikum (einmal mehr) ihre Unwissenschaftlichkeit
Sabine Hark und Paula Villa haben im Tagesspiegel einen neuen Angriff gegen alle Personen getätigt, die sich fragen, worin die Wissenschaftlichkeit von Gender Studies oder auch nur deren Nutzen bestehen soll.
Die Autorinnen des Textes “Das dubiose Gender”, von dem wir auf ScienceFiles...

Geschlechterdebatte

Polemischer antifeministischer Backlash, gruselige Verschwörungstheorien ...

... und andere sachliche Worte der Zeit für Kritik an den Gender Studies
In der Zeit hat die Kulturjournalistin und Deutschlandradio Kultur-Redakteurin Catherina Newmark gerade einen Text veröffentlicht, in dem sie Kritikern der Gender Studies vorwirft, ihre Kritik lediglich Aus Angst vor einem anderen Leben zu üben: aus Angst also vor einer Änderung bestehender Verhältnisse, aus Angst davor,...

Wissenschaft

Der Mythos von der „sozialen Konstruktion“

Und warum sich der Sozialkonstruktivismus sehr gut dafür eignet, Lobby- und Klientelpolitik zu betreiben
Der Begriff „soziale Konstruktion“ spielt eine Schlüsselrolle in den Gender Studies. Die Vorstellung, dass das soziokulturelle Geschlecht (Gender) eine soziale Konstruktion sei, wird dort als eine Selbstverständlichkeit betrachtet.
Sie bildet das Fundament, auf dem Gender Studies aufgebaut...

Geschlechterdebatte

Die Angst vor dem Feminismus


Befragt nach dem Grund seiner Zustimmung zu dem seltsamen „Herr Professorin“-Beschluss, antwortete der Senats-Vicechef der Uni Potsdam: „... es hätte sonst Ärger mit Feministinnen gegeben“.
Diese seltsame Kapitulation und die fehlende Zivilcourage verblüffen. Es zeigt: Ein Phänomen geht um. Es ist die A n g s t vor Folgen, nicht politisch korrekt zu handeln. Folgen, die nicht nur ein...