Geschlechterdebatte:

Prostitution: Ein Beruf wie jeder andere

In der Kontroverse um eine Verschärfung des Prostitutionsgesetzes werden Sexarbeiterinnen mit fragwürdigen Argumenten pauschal als Opfer abstempelt. Novo-Redaktionsleiter Johannes Richardt fordert stattdessen, die Prostitution konsequent zu legalisieren.

Prostitution-lkmj8767 Der Konflikt um die Prostitution ist wohl so alt wie das Gewerbe selbst. In ihm spiegeln sich gesellschaftliche Normen und Moralvorstellungen ebenso wider, wie Erwartungshaltungen an die Rolle des Staates oder an die Fähigkeit der Individuen zur Selbstbestimmung.

So ist es wenig überraschend, dass im gegenwärtigen Klima großflächiger staatlicher Einmischung in alle möglichen Lebensbereiche von der Kinderziehung bis zu unseren Ernährungsgewohnheiten auch der käufliche Sex mal wieder in den Fokus einer vordergründig wohlmeinenden Regulierungsdebatte geraten ist.

Ja, ein Job wie jeder andere war die Prostitution noch nie. Sie wurde immer bekämpft, geächtet, verboten oder zumindest stark reguliert. Lediglich die Begründungen haben sich im Laufe der Zeit gewandelt: Mal hieß es, sie fördere die Verbreitung von Geschlechtskrankheiten, mal, sie zersetze die eheliche Moral usw. usw. Heutzutage, auch das ist nicht ganz neu, geht es vor allem darum, die Prostituierten vor sich selbst und vor „Menschenhandel und Zwangsprostitution“ zu schützen – u. a. mit diesem Argument wurde im Dezember letzten Jahres in Frankreich ein Gesetz beschlossen, dass eine Bestrafung der Freier nach schwedischem Vorbild vorsieht. Auch im aktuellen Koalitionsvertrag von Union und SPD findet sich diese Argumentation als wesentliche Begründung für die Forderung nach einer Verschärfung des 2002 in Kraft getretenen Prostitutionsgesetzes (ProstG). [1]

„Die Prostitution wurde immer bekämpft, geächtet, verboten oder zumindest stark reguliert. Lediglich die Begründungen haben sich im Laufe der Zeit gewandelt.“

Das deutsche Gesetz gilt gemeinhin als eines der liberalsten weltweit. Zwar gibt es nach wie vor eine Unzahl diskriminierender Sonderrechte, die den schätzungsweise 200.000 – 400.000 ganz überwiegend weiblichen Sexarbeitern das Leben erschweren (dazu später mehr), aber immerhin ist die Prostitution hier im Gegensatz zu vielen anderen Ländern legal. Und für die Prostitutionsgegner – ganz vornweg die EMMA-Chefin Alice Schwarzer, die mit ihrem „Appell gegen Prostitution“ [2] den Ton in der aktuellen Kontroverse vorgegeben hat – liegt genau hier das Problem: die angebliche Liberalität der hiesigen Gesetzgebung habe Deutschland „zu Europas Drehscheibe für Frauenhandel“ gemacht. Mit dem „Gesetz für Zuhälter und Menschenhändler“ fördere die Bundesrepublik die „moderne Sklaverei“. Bordelle würden nicht kontrolliert, Verbrechen blieben ungesühnt – kurzum: ein rechtsfreier Raum sei entstanden, dem man nur durch stärkere Kontrolle, Überwachung und Bestrafung wieder Herr werden könne.

Prostitution und Menschenhandel

Die Polizei soll’s also richten! Aber ist der behauptete Zusammenhang von legaler Prostitution und Menschenhandel wirklich so eindeutig? Ja, meint etwa eine von Regulierungsbefürwortern immer wieder ins Feld geführte Studie [3] von Seo-Young Cho, Axel Dreher und Eric Neumayer. „In Deutschland, wo Prostitution legal ist, ist der Markt 60 Mal größer als in Schweden, wo Prostitution verboten ist. Gleichzeitig hat Deutschland rund 62 Mal so viele Opfer von Menschenhandel wie Schweden, obwohl die Bevölkerung weniger als zehn Mal so groß ist“, so Dreher gegenüber der ARD.[4]novo117 cover b175

Kritiker entgegnen, dass die Datenlage in diesem empirisch wenig erforschten Gebiet alles andere als klar sei. Die Studien zum Thema Menschenhandel basieren vor allem auf Schätzungen, fragwürdigen Quellen und Dunkelziffern. [5] Auch eine klare Definition, was unter Menschenhandel eigentlich zu verstehen ist, fehle – Prostituiertenselbsthilfegruppen merken an, dass die übergroße Mehrheit derjenigen Frauen, die auf sogenannte „Schlepperbanden“ zurückgreifen, dies nicht aus Zwang, sondern aus rationalen Erwägungen tue, z. B. weil sich auf Grund der restriktiven Arbeits- und Einwanderungsgesetze ansonsten kaum legale Möglichkeiten der Einreise bieten. Die einzigen handfesten Zahlen zum Thema Menschenhandel, nämlich diejenigen der Polizeilichen Kriminalstatistik, scheinen die Sicht der Prostituiertenaktivisten zu bestätigen. Demnach sind die erfassten Fälle von „Menschenhandel“ (§232 StGB) hierzulande zwischen 2000 und 2012 von 1016 auf 558 – also um ca. 50 Prozent – zurückgegangen. [6]

„Die erfassten Fälle von ‚Menschenhandel‘ sind hierzulande zwischen 2000 und 2012 von 1016 auf 558 – also um ca. 50 Prozent – zurückgegangen.“

Feministischer Paternalismus

Solche Zweifel lassen die in der Regel aus privilegierten bürgerlichen Kreisen stammenden Antiprostitutionskämpfer nicht gelten – sie sehen sich als Anwälte der Opfer und Kämpfer gegen die Finsternis. Bei den in der aktuellen Diskussion weitestgehend ignorierten Prostituiertenselbsthilfegruppen handele es sich ohnehin um gekaufte „LobbyistInnen“ und den Frauen in der Sexindustrie wird pauschal die Befähigung abgesprochen, rational über ihr Leben zu bestimmen. Sie hätten keine Wahl, heißt es. Ihr Lebenswandel sei oft durch frühe Missbrauchs- und Gewalterfahrungen mehr oder weniger vorbestimmt. Hier unterscheiden sich die Argumente der heutigen Antiprostitutionskämpfer erstaunlicherweise kaum von denjenigen des späten 19. Jahrhunderts. Auch die selbsternannten „Abolitionisten“ [7] sahen in Prostituierten unter Rückgriff auf die Sprache der damals noch jungen Psychoanalyse keine zurechnungsfähigen Subjekte, sondern getriebene einer kranken Seele. [8] Der paternalistische Anspruch kleidet sich damals wie heute in psychologisierende Begrifflichkeiten.

Bei aller Kritik an simplifizierenden und entmündigenden Opfermythen muss natürlich auch erwähnt werden, dass es viele Sexarbeiterinnen tatsächlich schwer im Leben hatten und haben. Es geht nicht darum, die Zustände in der Prostitution zu romantisieren. Es gibt kriminellen Zwang und Ausbeutung. Im „Niedriglohnsektor“, in dem eine große Zahl der vor allem aus Osteuropa stammenden Prostituierten arbeitet, liegt mit zum Teil beschämender Bezahlung und schlechten Arbeitsbedingungen vieles im Argen. Für viele Frauen wird die Prostitution zur biografischen Sackgasse.

Natürlich leugnen auch Prostituiertenaktivisten nicht, dass sich Frauen auch auf Grund schlechter Lebensperspektiven für die Arbeit im Sexgewerbe entscheiden – dies gilt aktuell insbesondere für diejenigen, die aus Krisenstaaten Südosteuropas stammen. Mangelnde Bildung, Armut oder Arbeitslosigkeit sind wichtige Faktoren. Andere haben in ihren Heimatländern bereits in der Prostitution gearbeitet und wandern nach Deutschland aus, weil sie dort einfach mehr verdienen können. Wieder andere sind nur ein paar Jahre in der Sexindustrie tätig und überweisen in dieser Zeit Geld in ihre Heimatländer, um ihre Familie zu unterstützen. Die Gründe für den Einstieg in die Branche sind sehr individuell. Aber die geplanten Gängelungen und Repressionen gegenüber Prostituierten, Bordellbetreibern und Freiern werden kaum helfen, vorhandene Missstände dauerhaft zu beseitigen.

Prostitution legalisieren!

Bessere Arbeitsbedingungen und mehr Selbstbestimmung für die Sexarbeiter erreicht man am ehesten durch die konsequente Legalisierung der Prostitution und die Gleichstellung mit anderen Erwerbstätigkeiten, wie es etwa die Frankfurter Prostituierten-Selbsthilfeorganisation Doña Carmen fordert. Das Problem ist nicht die zu liberale Gesetzgebung hierzulande, sondern dass sie bei weitem noch nicht liberal genug ist! Das rot-grüne ProstG von 2002 war bereits eine Mogelpackung, in der viele der heutigen Missstände und Grauzonen angelegt waren. Nach wie vor ist das Verdikt der „Sittenwidrigkeit“ im Zusammenhang mit Prostitution nicht vollständig abgeschafft, nach wie vor gibt es „Sperrgebiete“ und nach wie vor ist der gewerberechtliche Status der Prostitution unklar, nach wie vor wird sie steuerrechtlich sowie sozialrechtlich diskriminiert.

„Bessere Arbeitsbedingungen und mehr Selbstbestimmung für Sexarbeiter erreicht man am ehesten durch konsequente Legalisierung der Prostitution.“

Leider taucht diese Forderung in der gegenwärtigen Debatte so gut wie gar nicht auf. Es scheint nur noch um die Frage zu gehen, wie sehr das ProstG verschärft werden soll. Der Staat sollte bei der notwendigen gesetzlichen Regulierung der Prostitution jegliche moralische Wertung unterlassen. Für ihn hat der auf Bezahlung erfolgende einvernehmliche Sex zwischen zwei Erwachsenen als Dienstleistung zu gelten – sonst nichts. Bei Zwang und Gewalt greift das bereits bestehende Strafrecht. Dass erwachsene Menschen in unserer Gesellschaftsordnung entscheiden können, wie und an wen sie ihre Arbeitskraft verkaufen, ist ein historischer Fortschritt gegenüber anderen Zeiten, in denen Zünfte, kirchliche oder adelige Autoritäten über das Schicksal der Menschen bestimmten – dieses Recht sollte uneingeschränkt für jeden gelten.

Die aktuelle Kampagne gegen die Missstände im Prostitutionsgewerbe fußt auf schwachen Argumenten und traurigen Vorurteilen gegenüber den dort tätigen Menschen und deren Kunden. Gesellschaftliche Vorurteile werden verfestigt – letztlich mit dem Ziel, die Prostitution in die Illegalität zurückzudrängen. Wenn jemand die Prostitution als unmoralisch oder anstößig erachtet, kann er das gerne tun, aber in einer freiheitlichen Gesellschaft sollte das keine Frage staatlicher Gesetzgebung sein.

Johannes Richardt ist Novo-Redaktionsleiter. Eine Kurzfassung dieses Beitrags ist zuerst am 5. Dezember 2013 unter dem Titel „Käuflichen Sex konsequent legalisieren“ bei Cicero Online erschienen.

Anmerkungen
1 Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD 18. Legislaturperiode: „Deutschlands Zukunft gestalten“, S. 104, online 07.01.2014.
2 Emma: „Appell gegen Prostitution“, online 07.01.2014.
3 Seo-Young Cho, Axel Dreher und Eric Neumayer (2012): „Does Legalized Prostitution Increase Human Trafficking?”, World Development, Vol. 41 2013, S. 67-82, online 07.01.2014.
4 Panorama: „Eu-Studie: Mehr Menschenhandel durch liberales Prostitutionsgesetz“, DasErste.de, online 07.01.2014.
5 Juanita Hennig / Gerhard Walentowitz: „10 Jahre Prostitutionsgesetz: Mehr Menschenhandel durch Legalisierung von Prostitution?“ in: Kritische Justiz, Heft 4 2012 Jahrgang 45.
6 Bundeskriminalamt: „Polizeiliche Kriminalstatistik“, online 07.01.2014.
7 Der Begriff „Abolitionismus“ bezeichnet ursprünglich eine Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei. Antiprostitutionskämpfer vereinnahmten diesen Begriff später ebenfalls für sich. Der heute von Alice Schwarzer im Zusammenhang mit dem Menschenhandel gebrauchte Begriff „white slavery“ stammt ebenfalls aus dieser Zeit.
8 „Wenn wir den Lebenslauf dieser Frauen kennen, ihre Jugend, ihre Psyche, dann werden wir verstehen, was sie so weit brachte, Prostituierte zu werden. Dann werden wir in vielen Fällen zugeben müssen, dass von einer Freiwilligkeit im Sinne eines freien Entschlusses nicht die Rede sein kann.“ (Die österreichische Frauenrechtlerin Berta Pappenheim)

Der Artikel erschien zuerst in NovoArgumente.

 

Weitere Beiträge
Geschlechterdebatte

Sauberer Sex?


Eigentlich ist es ja erstaunlich, dass die Aufregung erst jetzt passiert. Und ausgerechnet über das Thema Prostitution. Zu den Hochzeiten des populären Feminismus in den späten Siebzigerjahren sollte ja nicht nur die Prostitution verboten werden, sondern die männliche Sexualität überhaupt.
Auf jeden Fall die genitale. Zärtliches Streicheln, ganz vorsichtig, war noch erlaubt. Ich kann mich...

Geschlechterdebatte

Ein wahrhaft feministisches Manifest: Prostitution als Frauenbefreiung


Die Neuauflage der Prostitutionsdebatte passt nicht nur in den grassierenden Trend, Sexualität als etwas Gefährliches und hoch Riskantes zu beschreiben, von der die Finger zu lassen nur vorteilhaft sein könne. Auch die Prostitutionsdebatte soll diese Angst schüren, damit den Menschen die Lust am Lustvollen vergeht.
Obwohl im gleichen Atemzug alle Formen sexueller Praxis dargestellt, beworben und...

Geschlechterdebatte

Facebook: Nazi-Mist ist okay, Feminismus-Kritik muss weg


Vor ein paar Monaten habe ich zum ersten (und letzten) Mal ein Bild bei Facebook gemeldet. Das Bild vom 4.1. zeigt eine Dose Nüsse, beschriftet ist sie mit den Worten „Buchenwald’s Beste“, darunter steht „Cash-Jews“ (also etwa: Geldjuden), neben den Schriftzug „Nur echt mit dem Stern“ ist ein Judenstern gezeichnet, unten prangt ein Hakenkreuz mit dem Satz „Hergestellt nach dem deutschen...

Geschlechterdebatte

Der undressierte Mann


2oo8 veröffentlichte Walter Hollstein im Aufbau-Verlag sein Buch „Was vom Manne übrig blieb“. Es entwickelte sich rasch zu einem Standardtext zur Problematik der wachsenden Männerfeindlichkeit. Seit Frühjahr 2012 ist der Band vergriffen. Er erscheint nun ganz neu bearbeitet, aktualisiert und um einige Kapitel erweitert im Verlag „Opus Magnum“ (Stuttgart). Wir veröffentlichen einen Ausschnitt aus...

Geschlechterdebatte

Die neue Lüge: Das Gender Unpaid Gap


Bei der Friedrich-Ebert-Stiftung hat man die Zeichen der Zeit erkannt: Die Lüge mit dem Gender Pay Gap, sie fällt nur noch bei den Allereinfältigsten auf fruchtbaren Boden.
Bei der Mehrheit der Bevölkerung hat sich zwischenzeitlich herumgesprochen, dass wer weniger arbeitet, mehr Teilzeit arbeitet, weniger Überstunden macht, weniger Berufserfahrung hat und häufiger fehlt, auch weniger verdient....

Geschlechterdebatte

Wie Alice Schwarzer einmal eine Alien-Invasion bekämpfte


Ich brauche den Feminismus, damit jemand meine Stimme zum Verstummen bringt.“ Diesen Satz, eine Übersetzung der Reaktion eines amerikanischen Mannes auf die dortige „whoneedsfeminism“-Kampagne, habe ich vor wenigen Tagen auf der Facebook-Seite des deutschen Pendants „Wer braucht Feminismus?" veröffentlicht. Er wurde sofort gelöscht.
Anlass für mich waren Berichte von Lesern, die aus...

Geschlechterdebatte

Sexismus: Die Lobby der jammernden Talkshowfeministinnen


In Zeiten des politisch-korrekten Puritanismus kommen Männer schon in Teufels Küche, wenn sie über Frauenkörper nur sprechen. Der unklare Begriff der sexuellen Belästigung und Harmonie um jeden Preis führen zu einer Kultur des Jammerns, meint Sabine Beppler-Spahl.
„Einmal war ich mit einer fanatischen Frauenrechtlerin im Fernsehen. Sie sagte, wie schrecklich es sei, dass Frauen Sexobjekte sind. Ich...

Geschlechterdebatte

Die Diskriminierung des Mannes


Über die negativen Auswirkungen des Feminismus
Fast jede Form des sozialen Wandels kann zu Konflikten führen. Denn Wandel löst komplexe Alltäglichkeiten auf, die sich innerhalb von Kulturen, sozialen Schichten, Ethnien und im Arrangement der Geschlechter als Selbstverständlichkeiten etabliert haben. Solchen Wandel wollte auch die Frauenbewegung bewirken. Sie hat es erfolgreich getan. Unter dem...

Geschlechterdebatte

Allen Frauen Gutes tun - der Mutter zuliebe?


Kollektive Schuldgefühle gibt es nicht. Wer in der Debatte über die aktuellen wie historischen Arrangements von Männern und Frauen sich Gedanken über eine männliche Kollektivschuld macht, der sitzt im Boot der Feministen und Genderideologen.
Er hat sich nämlich die Ideologie angeeignet, nach der alle Männer Täter seien und alle Frauen Opfer. Nur mit dieser Annahme lässt sich die Vorstellung...

Geschlechterdebatte

Was Frauen wollen und Männer wollen sollen


Die von der  „Bild der Frau“ beim Allensbach-Institut in Auftrag gegebene Studie „Der Mann 2013: Arbeits- und Lebenswelten – Wunsch und Wirklichkeit“ beginnt im Vorwort mit einem skurril wirkenden Kommentar zwischen Wunsch und Wirklichkeit:
„Und damit sind wir bei der großen guten Botschaft der Männer-Studie: Sein Respekt vor Frauen wächst! Das freut uns, nicht zuletzt, weil auch...

Wissenschaft

Politische Sprachkorrektheit: Krieg der Sterne in Kanada


Was ist passiert? Ein Professor in Toronto, der sich weigert, gendergerechte Pronomen zu verwenden, wurde von Google und von Youtube gesperrt. So berichtet es ‚The Daily Caller'. Professor Jordan B. Peterson - um ihn geht es - dachte zunächst, dass es sich um ein Missverständnis handelt. Keineswegs. Es war kein Versehen. Nun war es passiert: Das Imperium hatte zurückgeschlagen. Wir befinden uns...

Geschlechterdebatte

Jenseits des deutschen Frontendenkens

Von Arne Hoffmann   20. März 2012
Bekanntlich hat die Männerrechtsbewegung ihren Ursprung in den USA. Und noch immer hat man mitunter den Eindruck, dass uns Europäern die Vereinigten Staaten auf diesem Gebiet um einiges voraus sind. Zuletzt musste ich diese Erfahrung machen, als ich über die Seiten des "Good Men Project" stolperte und dabei unter anderem auf die Ergebisse einer Umfrage stieß, die es...