Geschlechterdebatte

Der Mütterkreuzzug

12. Oktober 2017, von Lucas Schoppe

An einem Text der erfolgreichen Bloggerin Christine Finke lässt sich zeigen, auf welche Weise Barrikaden gegen die vorsichtigen Änderungen des veralteten deutschen Kindschaftsrechts aufgebaut werden.

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Seitdem sich die rechtliche Situation von Vätern in Deutschland sehr, sehr langsam, aber erkennbar verbessert, formieren sich natürlich auch Widerstände dagegen. Das hat grundsätzlich nichts mit Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Feministinnen oder Väterrechtlern zu tun: Dass Veränderungen Widerstände bei denen provozieren, die um ihre Privilegien fürchten, ist geschlechterunabhängig ganz normal. Schön ist es deswegen allerdings noch nicht.

 

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REA - Kurzfilm über häusliche Gewalt an Männern

14. August 2017, Redaktion

Die Filmemacherin Joanna Bielinski recherchierte mehrere Jahre zum Thema „häusliche Gewalt an Männern“. Schon seit Jahrzehnten legen Dunkelfeldstudien nahe, dass Frauen etwa zur Hälfte auch Täter sind. Weibliche Täter und männliche Opfer bleiben dennoch ein Tabuthema. Zwischen Hellfeld und Dunkelfeld scheint eine dubiose Kluft zu liegen. In ihrem Kurzfilmprojekt "REA" nimmt sich Joanna Bielinski dieses Themas an. Hierfür haben sie und ihr Team eine Crowdfunding-Kampagne gestartet:

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Agent*In: das Ende einer rationalen Debattenkultur

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02. August 2017, von Dr. Alexander Ulfig

Vieles wurde diese Tage über das Online-Lexikon Agent*In geschrieben. Das Lexikon soll Informationen über „Antifeministen“ bereitstellen. Die Agent*In ist nach eigenen Angaben ein „Antifeminismus-kritisches Online-Lexikon“. Das Projekt wird von der Heinrich-Böll-Stiftung, der parteinahen Stiftung der Grünen, getragen. Es befindet sich im Aufbau. „Wir sammeln und organisieren Wissen, Daten, Fakten und Zusammenhänge über die Einflussnahme von antifeministischen Akteur_innen auf Politik und Öffentlichkeit.“ 

 

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Neu im Buchhandel: Die Quotenfalle - Warum Genderpolitik in die Irre führt

Frauenquoten scheinen in Deutschland allgegenwärtig: in Wirtschaft und Verwaltung, in Wissenschaft, Politik und Medien, in der Justiz, Polizei und Bundeswehr. Sie sind Bestandteil der Gleichstellungspolitik und der dahinter stehenden Ideologie. Mit zunehmender Dynamik werden Strukturen etabliert, um eine neue geschlechtliche Ordnung der Gesellschaft zu zementieren. Die weitreichenden Folgen für das Verhältnis zwischen Frauen und Männern wurden bisher vorwiegend auf journalistischer Ebene und eher emotional als wissenschaftlich fundiert besprochen.

»Die Quotenfalle« diskutiert die grundsätzliche Problematik von Quotierungen und der dahinter stehenden Politik sowie die Auswirkungen der Quotenpolitik in verschiedenen Bereichen. Schwerpunkte bilden Wirtschaft und Wissenschaft. Die Autoren sind namhafte Wissenschaftler und Publizisten aus verschiedenen Fachgebieten. Mit sachlich fundierten Argumentationen und prägnanten Darstellungen in den einzelnen Beiträgen ergibt sich eine umfassende kritische Auseinandersetzung und breit aufgestellte Zusammenfassung, die bisher einzigartig ist.

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Ferdinand Knauß
Gérard Bökenkamp
Kevin Fuchs
Gerhard Amendt
Fiona Lorenz
Bernhard Lassahn
Walter Hollstein
Arne Hoffmann
Bruno Köhler
Klaus Funken
Adorján F. Kovács
Sabine Beppler-Spahl
Bettina Weiguny
Philip Plickert
Walter Simon
Eckhard Kuhla
Christine Bauer-Jelinek
Alexander Ulfig
Harald Schulze-Eisentraut
Josef Christian Aigner

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Monika Ebeling: „Ich bin die Mär vom ewig bösen Mann leid!“

Eine Brille für Schwesig – Wenn der Staat versagt, müssen andere in die Bresche springen

Interview mit Monika Ebeling

2. Mai 2017, von Dr. Bruno Köhler

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„Benachteiligungen von Männern aufzeigen und beseitigen - dies ist nicht unser politischer Wille." Dieser Satz der Goslarer Grünen entlarvte die abgrundtiefe Verlogenheit der Geschlechterpolitik vor gut sechs Jahren wie kaum ein anderer.Eine Doppelmoral, die Monika Ebeling, damals als Gleichstellungsbeauftragte von Goslar am eigenen Leib spüren musste. Sie nahm das politische Establishment beim Wort und wollte eine Geschlechterpolitik für Frauen und Männern machen. Was folgte, war eine „Hexenjagd" ohnegleichen. Am Ende verlor Ebeling ihren Posten als Gleichstellungsbeauftragte und ihre Arbeit als Kindergartenleiterin. MANNdat sprach mit Monika Ebeling.

 

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Veranstaltungshinweis: Deutscher Genderkongress am 13. Mai in Nürnberg

Chancengleichheit für Männer und Frauen in allen Lebensbereichen

Am 13. Mai treffen sich in Nürnberg Frauen- und Männerverbände, Vertreter aus Politik, Medien, Justiz und Bildungswesen um über aktuelle Genderpolitik zu diskutieren. 

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Genderpolitik beschreibt bis heute meist Frauenpolitik. Der Gender Kongress stellt sich dieser Einseitigkeit entgegen und interpretiert Geschlechterpolitik in einem ganzheitlichen Sinn. Anliegen des Kongresses ist die Überwindung von Polarisierungen und tradierten Rollenmustern in der Gleichstellungs-, Bildungs- und Familienpolitik.

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Two sorts of contempt for women: Hillary R. Clinton versus Donald J. Trump – who is more disparaging towards women?

04. April 2017, von Prof. Gerhard Amendt

By now, the 45th president of the United States has taken office. The disappointment on the losing side about the missed, previously believed as certain, victory still looms large. Though what appears to many as a betrayal of Hillary Clinton as a symbolic figure of the women’s cause requires a more thorough contemplation.

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Donald Trump’s comments about the availability of women in the run-up to the election (“Grab them by the pussy!”) triggered a ritual storm of indignation from the Democratic camp. Furthermore, this revelation made certain in the eyes of Democrats that Trump had so fallen from grace as to make Clinton’s victory unstoppable. Yet, events turned out other than expected.

 

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Das Gender-Paradoxon: wie Gleichstellungspolitik Frauen verweichlicht

28. März 2017, von Kevin Fuchs

Was ist ein Paradoxon? Das Wort findet seinen Ursprung im Griechischen und bedeutet so viel wie „Wider Erwarten“. Ein Paradoxon trägt demgemäß nicht zwangsläufig das Stigma des Unlogischen. Denn ob etwas paradox ist, erweist sich letztlich als eine Frage der reinen Erwartung.

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Das sogenannte „Gender Equality Paradoxon“ ist ein solch unerwartetes aber bei näherem Besehen nicht unlogisches Phänomen. Dieses Paradoxon benennt den folgenden Sachverhalt...

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Schwierigkeiten beim Abbruch von Schweigemauern – Cassie Jayes „The Red Pill“

18. März 2017, von Lucas Schoppe

Sie sei möglicherweise die gefährlichste Feministin der Welt! Diesen Eindruck jedenfalls mache die US-amerikanische Filmemacherin Cassie Jaye, wenn dem Aufschrei verschiedener Frauengruppen zu trauen sei - so der australische Spectator .

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Dabei müsste die Dreißigjährige eigentlich ein Liebling dieser Gruppen sein. Sie war als Schauspielerin unzufrieden damit, auf die Rolle der schreienden Blondine in Horrorfilmen festgelegt zu sein - wechselte dann schon im Jahr 2008 hinter die Kamera, gründete eine eigene Produktionsfirma und drehte preisgekrönte Dokumentarfilme: über sexuelle Aufklärung zum Beispiel, und über den Kampf gleichgeschlechtlicher Paare um das recht auf Heirat. Ich konzentrierte mich auf Frauenthemen und erhielt dafür viel Beifall" , erzählt sie dem Spectator. ( I focused on women's issues and was getting a lot of praise for that. )

 

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Warum „Gleichstellung“ kein Auftrag des Grundgesetzes ist…

…und warum Gleichstellungs-Politiker das auch gar nicht wollen

7. März 2017, von Lucas Schoppe

Neulich bei Twitter erfand die grüne Bundestagsabgeordnete Renate Künast ein alternatives Grundgesetz.

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Im herkömmlichen Grundgesetz findet sich das angegebene Zitat nicht, auch nicht an der Stelle, die Künast mehrmals zum Beleg anführt - mit dem freundlichen Hinweis, dass „ein Blick ins Gesetz (…) die Rechtsfindung" erleichtere. Der von ihr herangezogene Artikel 3, Absatz 2 des herkömmlichen Grundgesetzes lautet nämlich einfach:

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Den Grundgesetzkommentar wiederum, auf den Künast sich dann ersatzweise bezieht, verlinkt sie auch auf Nachfrage nicht.

 

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OK, Kill Their Boys. Bring Back Our Girls.

28. Juni 2014, von Lucas Schoppe
Im Juni 2013 tötete die nigerianische Terrorgruppe Boko Haram 42 Jungen bei einem Angriff auf eine Schule: Die Jungen wurden zusammengetrieben, dann warfen die Mörder Sprengstoff auf sie.
Im September 2013 griffen Boko Haram-Terroristen nachts das College of Agriculture in Gujiba, Nigeria, an - sie attackierten gezielt die Schlafsäle der jungen Männer und...

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Rezension: Neues Buch Meilenstein bei der Debatte um häusliche Gewalt

24. November 2014, von Arne Hoffmann
"Auf dem Gebiet der häuslichen Gewalt findet eine Revolution statt." Mit diesem Satz beginnt die Einleitung, die der in vielfacher Hinsicht renommierte Gewalt-Experte John Hamel und die Psychologie-Professorin Tonia L. Nicholls dem von ihnen herausgegebenen Fachbuch Familiäre Gewalt im Fokus. Fakten – Behandlungsmodelle – Prävention vorangestellt haben:
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Gesellschaft

Der Brüsseler Anschlag und der Islamofaschismus

6. Juni 2014 von Prof. Adorján F. Kovács
Kürzlich hat Joseph Croitoru das neue Buch von Hamed Abdel-Samad über den islamischen Faschismus in der „SZ“ vernichtend besprochen. Dabei hat sich Abdel-Samad auf die ägyptischen Muslimbrüder konzentriert, deren Mitglied er ja einmal war und die er kennen sollte.
Croitoru verurteilt den Begriff des „Islamofaschismus“ und meint: „So ist er hierzulande bei...

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Ein gewaltiges Missverständnis

Von Bernhard Lassahn   30. März 2012
Draußen hängen unauffällige Plakate, auf denen zunächst nur eine Tapete zu erkennen ist – mit einem Fleck (Anmerkung: Ich habe mich getäuscht. Der Fleck war nur auf einem Plakat. Aber im Muster der Tapete waren Fäuste zu erkennen. Man muss schon genauer hinsehen). Erst wenn man näher herangeht, sieht man auch, was da steht: „Jede vierte Frau in Deutschland wird...

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Die Antisexualisten und ihr Krieg gegen den Mann

16. Januar 2015, von Kevin Fuchs
In der westlichen Welt geht eine neue Mode um. Nach einer Jahrzehnte fortdauernden Hypersexualisierung unserer Kultur, der Pornographisierung einer ganzen Jugend und nach anrüchigen Aufklärungsköfferchen mit putzigen Plüschvaginas und Plüschpenissen für Grundschüler irritiert uns ein neuer Kanon, der sich so gar nicht dem uns Gewohnten fügen mag. Ich nenne es...

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Vom Leid türkischer Männer

Auch männliche Migranten sind Opfer der Gesellschaft
30. Mai 2012, von Dr. Alexander Ulfig
Sie werden als Gewalttäter, Machos, Paschas oder Patriarchen bezeichnet, als Menschen, die lernunfähig sind, an ihren traditionellen Vorstellungen haften und sich in Deutschland nicht integrieren möchten. In der gegenwärtigen Integrationsdebatte werden sie als die Hauptverantwortlichen für die Integrationsprobleme...

Geschlechterdebatte

Wie man böse Kerle zu netten Jungs umbaut - Progressive Mädchenpädagogik und die „Nice Guys Engine“

18. Februar 2014, von Lucas Schoppe
Der folgende Text ist ein Beitrag zur Blogparade des Monats Februar, die Geschlechterrollen zum Thema hat. Alle Ähnlichkeiten zu einer Satire sind unbeabsichtigt und ungewollt, aber unglücklicherweise unvermeidbar.
Ein Partnertest. Nicht etwa in der Bravo oder auf einer wenig vertrauenswürdigen Internet-Seite, sondern in einem wissenschaftlichen Angebot für...

Geschlechterdebatte

Pulitzer-Preisträger: Angebliche Sex-Übergriffe bringen Vorteile für "Opfer"

13. Juni 2014, von Arne Hoffmann
Sexuelle Übergriffe und der Umgang mit den Opfern sind ein Problem an amerikanischen Hochschulen. Ein konservativer Publizist glaubt: Die Opferrolle ist unter den Studentinnen begehrt. Die Belästigen seien kaum erkennbare "Mikro-Übergriffe".
Die Opfer von Vergewaltigungen profitieren, wenn sie die Tat anzeigen. Denkt zumindest der konservative amerikanische Autor George...

Gesellschaft

Sexmobs und Sexismus – Deutschland dreht durch!

Über fragwürdige Sexualmoral, verklemmte Richter, aufgeblasene Feministinnen und paradoxe Sexualstraftatbestände 12. Januar 2016, von Dr. Alexander Stevens
„Respektiert uns! Wir sind kein Freiwild selbst wenn wir nackt sind!!!" - am vergangenen Freitag zierte eine Frau vor dem Kölner Dom die Titelblätter, welche lediglich ein Schild mit dieser Aufschrift trug.
Dass da eine nackte Frau vor einem...

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Verbotene Liebe, oder wer mit wem, wann, wie oft und wie lange Sex haben darf

11. November 2016, von Dr. Alexander Stevens
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Gewalt ist Männersache – so der Mythos. Bei häuslicher Gewalt verdichtet sich die These einer Gleichverteilung männlicher und weiblicher Täter. Im außerhäuslichen Bereich ist Gewalt hingegen eindeutig männlich dominiert, doch auch hier ist die Vorstellung von Gewalt als schlicht „männlichem Prinzip“ nicht haltbar.
 

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Häusliche Gewalt gegen Männer - ein feministisches Tabu

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