Wissenschaft

Die Intellektuellen-Idioten: über pseudowissenschaftliches Geschwafel

6. Januar 2017, von Dr. Alexander Ulfig

Nicht alles, was kompliziert ist, ist auch intelligent. Gerade in den Geistes- und Sozialwissenschaften tummeln sich allerlei Sprachzauberer. Hinter ihrer Wortakrobatik verbirgt sich oft nur pseudowissenschaftliches Geschwafel.

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Weitere Beiträge
Gesellschaft

Das télos der Politischen Philosophie von Karl Marx

25. September 2015, von Prof. Günter Buchholz
Alexander Ulfig fasst die Ergebnisse seines Aufsatzes „Das Desiderat des Marxismus“ wie folgt zusammen: „Das Fehlen einer moralisch-ethischen Grundhaltung ist für weite Teile der linken Denktradition konstitutiv, und zwar seit den Anfängen dieser Denktradition bei Karl Marx und Friedrich Engels. Beide Denker haben es versäumt, ihre Lehre auf ethische...

Wissenschaft

Hausverstand oder empirische Forschung?

26. November 2013, von Dr. Tomas Kubelik
Unbestreitbar leben wir heutzutage in einer Expertokratie. Das Urteil so genannter Experten ist für politische und individuelle Entscheidungen von höchster Wichtigkeit.
In vielen Fällen ist das wohl unvermeidbar, weil etwa technische oder organisatorische Prozesse für den Einzelnen kaum durchschaubar und dementsprechend wenig beurteilbar sind. Dennoch gibt...

Wissenschaft

Rationalismus oder Irrationalismus, das ist hier die Frage

09. Mai 2015, von Prof. Günter Buchholz
Der Irrationalismus ist vermutlich die Urform menschlichen Bewusstseins. Und der Rationalismus ist das befreite, wahrhaft menschliche Bewusstsein. Diese Befreiung war sehr schwierig und langwierig, und sie ist, mit Blick auf die Gegenwart, ernsthaft gefährdet. Sie muss daher verteidigt werden.
Julian Jaynes hat eine psychohistorische Theorie entwickelt, die die...

Gesellschaft

Das Gespenst der Hate Speech

19. Februar 2017, von Dr. Alexander Ulfig und Kevin Fuchs
Hate Speech wird immer häufiger Andersdenkenden unterstellt, um sie zu diskreditieren und mundtot zu machen. Der Begriff Hate Speech dient somit dazu, die Meinungsfreiheit einzuschränken.
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Gesellschaft

Das Individuum und sein Glaube

4. Dezember 2012, von Dr. Gérard Bökenkamp, zuerst erschienen beim Liberalen Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung
Wir Menschen sind in einer erkenntnistheoretischen Blase der Unwissenheit eingeschlossen, aus der es kein Entkommen gibt. Wir wissen nicht, wie die Welt jenseits unserer sinnlichen Wahrnehmung und unserer Begriffe von Zeit und Raum beschaffen ist.
Wie Kant feststellte, ist das...

Gesellschaft

Zwei Seiten des modernen Individualismus

Von Dr. Alexander Ulfig   28. März 2012
Individualismus ist ein Standpunkt, dem zufolge der einzelne Mensch in seiner Einmaligkeit und Einzigartigkeit den höchsten Wert darstellt. Der Einzelne hat einen Vorrang vor der Gemeinschaft, der Gesellschaft oder dem Staat. Die Gemeinschaft soll nur die Rahmenbedingungen schaffen, unter denen der Einzelne sich entfalten und seine Ziele verwirklichen kann....

Wissenschaft

Das Elend der Postmoderne

18. Juli 2016, von Dr. Alexander Ulfig
Die philosophische Postmoderne ist der größte intellektuelle Irrtum unserer Zeit. Ihr Hauptanliegen ist es, bestehende Strukturen zu zerstören, sie zu dekonstruieren.
Diesem Zweck dienen drei gedankliche Vorgänge: die Historisierung (alles ist historisch, alles vergeht), die Individualisierung (nur das Einzelne, das Singuläre zählt, es gibt kein...

Gesellschaft

Der Generalverdacht gegen die Aufklärung

Oder: Wie die Dialektik der Aufklärung die Verbreitung der Aufklärung verhinderte 12. Dezember 2016, von Dr. Alexander Ulfig
Die Kritische Theorie, auch "Frankfurter Schule“ genannt, gehört zu den einflussreichsten philosophischen Strömungen des 20. Jahrhunderts. Ihr programmatisches Werk ist die 1947 von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno verfasste Dialektik der Aufklärung.
Bild: Jjshapiro...

Wissenschaft

Das Geschwafel der Geisteswissenschaftler

16. Mai 2014, von Dr. Alexander Ulfig
Die Geistes- und Sozialwissenschaften befinden sich in ihrer manieristischen Phase. Manieristische Phasen zeichnen sich aus durch die Verkomplizierung der Ausdrucksmittel, die Verschnörkelung der Gedanken und die Vermischung unterschiedlicher Analyse-Ebenen.
Ihr Prinzip ist nicht die Konfusionsvermeidung, also Klarheit, sondern die Konfusionsvermehrung. Die...

Geschlechterdebatte

Über den Gender-Begriff (1)

08. März 2015, von Prof. Günter Buchholz
Den Begriff „gender“ haben Sie wahrscheinlich schon einmal gehört oder gelesen. Feministinnen verwenden ihn häufig und gern. Aber wissen Sie eigentlich, was mit „gender“ gemeint ist?
Ich meine, wissen Sie, was genau damit gemeint, und was eben nicht? Damit sie verstehen, wovon Feministinnen wirklich reden oder schreiben? Nun, wir haben es mit einem...

Geschlechterdebatte

Endlich: Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie ist mit Gerhard Amendt solidarisch

7. August 2014, von Michael Klein
Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie ist solidarisch. Das hat die Deutsche Gesellschaft für Soziologie gerade in einer Erklärung des Vorstands verlautbart.
Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziologie hat also entschieden, dass die Deutsche Gesellschaft für Soziologie solidarisch ist, und zwar mit Soziologen, was schon einmal sehr erfreulich ist,...

Wissenschaft

Erstmals klar belegt: systematische Diskriminierung von Männern an Universitäten

22. Januar 2015, von Michael Klein
Vergessen Sie alles, was Sie über Meritokratie gehört haben! Meritokratie, das ist das Prinzip, nach dem diejenigen, die die besten Leistungen bringen, diejenigen sind, die mit begehrten Positionen belohnt werden. Professuren waren einst begehrte Positionen und Meritokratie das Prinzip, mit dem die Professuren besetzt wurden.
Unter der Ägide des...