Politik

Wo sind die Linken aus den islamischen Ländern geblieben?

29. Dezember 2015, von Dr. Alexander Ulfig

Während meiner Studienzeit in den 80er Jahren lernte ich viele Studenten aus den islamischen Ländern kennen. Sie waren alle links und atheistisch. Was ist aus ihren Überzeugungen geworden?

Faeusterot vcxd4325Während meiner Studienzeit in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts lernte ich sehr viele Studenten aus den sog. „islamischen Ländern“ kennen (damals sprach man gar nicht von „islamischen Ländern“, heute tut man es). Sie kamen vorwiegend aus der Türkei und dem Iran. Auch viele Palästinenser waren darunter. Sie waren alle links, stramme Marxisten, Kommunisten oder Sozialisten. Sie waren alle extrem atheistisch, hatten mit Religion nichts am Hut.

 

Weiterlesen: Wo sind die Linken aus den islamischen Ländern geblieben?

Pädosexualität: Wie die Grünen Jungen opferten

15. Dezember 2015, von Lucas Schoppe

Ein Rückblick auf ein Ereignis des Jahres, dessen Bedeutung wohl unterschätzt worden ist: Im Frühjahr erschien der Bericht der grünen „Kommission zur Aufarbeitung der Haltung des Landesverbandes Berlin von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN zu Pädophilie und sexualisierter Gewalt gegen Kinder“.

two sunflowers against er234r2

Er machte – vielleicht gegen die Absicht der Autoren – deutlich, dass die grüne Unterstützung für sexuelle Gewalt gegen Kinder nicht einfach auf naiver Solidarität mit einer pädosexuellen Randgruppe beruhte, sondern auf politischen Kalkülen und auf einer fehlenden Empathie für Jungen.

 

Weiterlesen: Pädosexualität: Wie die Grünen Jungen opferten

Isch Merkel Over? Kommentar zur Flüchtlingskrise

27. November 2015, von Kevin Fuchs

"Dann isch over" - mit solch poetisch anwandelnden Worten verdeutlichte seinerzeit Wolfgang Schäuble den Griechen den tieferen Sinn europäischer Solidarität und die Konsequenzen, die jenen drohen, die diese Solidarität missbrauchen. "Over" ist in der Flüchtlingsdebatte inzwischen auch so einiges.

Zunehmend "over" ist beispielsweise der Zusammenhalt innerhalb der CDU und CSU. Überspannt scheinen zudem Wohlgefallen und Verständnis der europäischen Partner in Hinblick auf das Gebahren der deutschen Kanzlerin.

Nachdem Angela Merkel nicht müde wurde, aller Welt zu demonstrieren, dass es für Deutschland keine Obergrenze bei der Flüchtlingsaufnahme gebe, nachdem sie lange Zeit beharrlich jeden Widerstand auch aus den eigenen Reihen an sich abgleiten ließ, wird das einst "freundliche Gesicht" - wie sie es nannte - mit einem Male sichtlich unfreundlicher.

 

Weiterlesen: Isch Merkel Over? Kommentar zur Flüchtlingskrise

Buchtipp: Der Rauswurf - Helmut Schmidt und der Kölner Parteitag 1983

Das neue Buch von Klaus Funken

13. November 2015, von der Redaktion

Am 19. November 2013 jährt sich zum dreißigsten Mal der Kölner Parteitag der SPD. Für die meisten ein vergessenes, für Sozialdemokraten ein verdrängtes Datum.

der rauswurf banner small 656i87zi

Es war der Parteitag, der ganz im Zeichen des NATO-Doppelbeschlusses stand, jenes Beschlusses, der die Partei seit seinem Inkrafttreten im Dezember 1979 zu zerreißen drohte. Es war der Parteitag der Abrechnung mit dem ungeliebten Beschluss und der Tag der Abrechnung mit dem angeblichen „Erfinder" des NATO-Doppelbeschlusses, Bundeskanzler Helmut Schmidt.

 

Weiterlesen: Buchtipp: Der Rauswurf - Helmut Schmidt und der Kölner Parteitag 1983

Petition: Zinslasten für Schulden des Bundes offenlegen!

3. Oktober 2015, von Klaus Borcherding*

Die Verschuldung der öffentlichen Haushalte ist ein großes Problem. Das wirklich dramatische Problem sind aber die für diese Schulden zu zahlenden Zinsen. Da regelmäßig keine Tilgung erfolgt, übersteigen die Zinszahlungen die Schulden um ein Mehrfaches.

bundestag zeichnung hujjdncgfhe

Beispielsweise hat der Bund 1953 auf € umgerechnet rd. 1,1 Mrd. neue Schulden aufgenommen. Für diese Schulden haben wir Steuerzahler bis einschließlich zum Jahr 2000 rd. 2,5 Mrd. € an Zinsen gezahlt.

 

Weiterlesen: Petition: Zinslasten für Schulden des Bundes offenlegen!

Wider den grünen Wahn

15. September 2015, von Vera Lengsfeld

In Helldeutschland sollte man besser schon in Pension sein, bevor man ein fundamentalkritisches Buch zum herrschenden Zeitgeist veröffentlicht.

gruener wahn 546gzuhjk

Horst Demmler, 26 Jahre lang Professor an der Justus - Liebig Universität Giessen ist einer dieser Pensionäre, die nun ihrem Unmut Luft machen. Er liefert mit kühler, wissenschaftlicher Präzision eine Analyse, was fatal falsch läuft in unserer Gesellschaft, seit die Grünen den Zeitgeist und damit die Politik dominieren.

 

Weiterlesen: Wider den grünen Wahn

Veranstaltungshinweis: Konferenz der Students for Liberty in Heidelberg - „Recht und Freiheit“

1. September 2015, Redaktion

Am 31. Oktober weht ein Geist der Freiheit durch die kleinen Gassen Heidelbergs. Die Students for Liberty veranstalten eine Regionalkonferenz unter dem Motto „Recht und Freiheit“

sfl logo 7rt678

Die Symbiose von Recht und Freiheit wird zum zentralen Angelpunkt, wenn hochkarätige Redner die Bühne betreten.

Der ehemalige Chef-Volkswirt der Europäischen Zentralbank - Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otmar Issing - beschäftigt sich mit der Frage, ob sich die Euopäische Währungsunion auf dem Weg zur Politischen Union befindet.

 

Weiterlesen: Veranstaltungshinweis: Konferenz der Students for Liberty in Heidelberg - „Recht und Freiheit“

Krisensymptom Griechenland

Wie die Euro-Rettungspolitik Europa ruiniert

12. Juni 2015, von Dr. Klaus Funken

Die Krise in und um Griechenland ist zu einem europäischen Krisensymptom geworden. Die Folgen sind heute noch nicht abzusehen. Ob der Euroraum auseinanderbricht oder ob das „Friedensprojekt Europa“ dauerhaft Schaden nimmt oder sogar scheitert, wie von einigen befürchtet wird, ist ungewiss.

GriechenlandFlagge vcxd3124 Auszuschließen ist beides nicht mehr. Fragen dieser Tragweite überhaupt zu stellen, galt lange Zeit für undenkbar. Europa befand sich doch - trotz aller Krisen und temporären Rückschlägen  - auf dem erfolgversprechenden Weg einer immer weiter fortschreitenden Integration.

 

Weiterlesen: Krisensymptom Griechenland

„Okkasionist Schröder - der Hartz-IV-Mythos“ - das neue eBook von Klaus Funken

25. März 2015, Redaktion

Okkasionisten in der Politik sind Machtmenschen, ausschließlich Machtmenschen. Machterwerb um jeden Preis - mit allen erlaubten Methoden, manchmal auch darüber hinaus. Das macht ihre Stärke im politischen Geschäft aus.

okkasionist schroeder 75r76tg8ui color

Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern, das ist das Lieblingsmotto aller Okkasionisten. Politische Vorhaben sind für sie nur insofern von Bedeutung, als sie sie befähigen, Macht zu erwerben oder erworbene Macht zu sichern.

 

Weiterlesen: „Okkasionist Schröder - der Hartz-IV-Mythos“ - das neue eBook von Klaus Funken

Vom Willen zur Wolle

19. März 2015, von Bernhard Lassahn

In meinem Freundeskreis gibt es einen Wolfgang, der einfach „Wolle" genannt wird. Es gibt noch einen weiteren Wolfgang, den wir ebenfalls „Wolle" nennen. Um den einen vom anderen zu unterscheiden, musste ein Zusatz her.

Der Wolfgang, um den es hier geht, ist politisch interessiert und hatte eine Vergangenheit in der Studentenbewegung, deshalb nennen wir ihn den „politischen Wolle" - im Unterschied zum „indischen Wolle" (der zwar kein richtiger Inder ist, aber öfter dahin reist).

Als ich neulich mit dem politischen Wolle einkaufen war, passierte es: Ich griff ahnungslos nach einer Tüte und zuckte zurück, als ich die Aufschrift las. Hä?! Was musste ich da lesen? „Studentenfutter". STUDENTENFUTTER! Ich legte die Tüte unauffällig wieder zurück. Muss es nicht politisch korrekt „Studierenden-Delikatesse" heißen?

 

Weiterlesen: Vom Willen zur Wolle

Heimat der Eisbären – ein Rohstoffeldorado?

01. März 2015, von Johannes Meiners

Lange gab es kaum Begehrlichkeiten in Zusammenhang mit dem „Ewigen Eis“. Doch der Klimawandel, welcher arktische Ressourcen zugänglich macht, das rasante globale Bevölkerungswachstum und die damit einhergehende höhere Nachfrage nach Energiequellen haben dies erheblich verändert. Auch in Deutschland wächst das Interesse an der Arktis.

Arktis-xysa3124 Zusammen mit Partnern wurden seitens der Bundesregierung Positionspapiere entwickelt, sogar Leitlinien für die deutsche Außenpolitik zu diesem Thema erlassen (vgl. hierzu die Masterarbeit von Frank Warmbrodt, Oslo, aus dem Frühjahr 2010). Die Politik berief international besetzte Konferenzen ein und hielt wissenschaftliche Tagungen ab, berichtet Stefan Steinicke. Auf der Ebene der Europäischen Union (EU) sei ebenfalls ein zunehmendes Interesse zu konstatieren, obschon die EU noch kein starker Arktisakteur ist. Ursache dessen ist nicht zuletzt ihre Vielstimmigkeit.

 

Weiterlesen: Heimat der Eisbären – ein Rohstoffeldorado?