Politik

Veranstaltungs-Tipp: Männergesundheit - Werkstattgespräch der FDP-Landtagsfraktion NRW

gogh 334w65e6

Die FDP-Landtagsfraktion NRW lädt ein zum "Werkstattgespräch Männergesundheit"

Unter dem Titel „Prävention statt Reparatur – Werkstattgespräch Männergesundheit“ sind unter anderem folgende Experten eingeladen:

  • Prof. Dr. Matthias Franz, stellvertretender Direktor und Leiter des Psychophysiologischen Labors des Klinischen Instituts für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universität Düsseldorf
  • Prof. Dr. Doris Bardehle, wissenschaftliche Leiterin der Stiftung Männergesundheit
  • Dr. Wolfgang Bühmann, Facharzt für Urologie und Pressesprecher des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V.

Mehr darüber auf der Facebookseite der FDP-Landtagsfraktion NRW

 

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren

Kommentare   

+2 # Männer und ihre GesundheitHeinrich Sommerfeld 2016-10-28 16:12
Gerade die 2007/2008 einsetzende Finanzkrise und deren Aufklärung, z. B. durch Prof. Heinz-J. Bontrup dürfte ziemlich deutlich klar gemacht haben, dass die FDP mit ihrer extrem neoliberalen Politik und der Verachtung von abhängig beschäftigten Menschen (von den Arbeitslosen ganz zu schweigen) eher nicht der Gesundheit von Männer, jedenfalls nicht abhängig beschäftigten Männer (Spitzenmanagern von DAX-Konzernen mal ausgenonommen), dienlich ist.

Die FDP ist eine derjenigen Parteien, die im Jahr 2000 dem "Gesetz zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung" (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_zur_%C3%84chtung_von_Gewalt_in_der_Erziehung) der Rot-Grünen-Regierungskoal ition zugestimmt hatten, bei dem es nicht nur um Gewalt in der Erziehung sondern auch um die 135-%-Regelung beim Kindesunterhalt ging, den meistens nur Männer bezahlen müssen und bezahlen. Es gab sogar Richter, die diese Regelung als verfassungswidrig angesehen haben.

Die FDP ist 2013 hoch verdient aus dem Bundestag geflogen. Neoliberale Politik, gerichtet gegen abhängig Beschäftigte - das hatte ROT-GRÜN von 1998 bis 2005 eigentlich bewiesen - braucht überhaupt keine FDP.

Prof. Bontrup hat dazu in diesem Vortrag von 2012 bestens darüber aufgeklärt:

05.07.2012
Heinz-Josef Bontrup: Die Mainstream-Ökonomie und ihr Versagen
https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/13870

Wer sich diesen Vortrag mal in Ruhe angesehen hat, weiß auch wo von Männer möglichweise krank werden können - jedenfalls wenn sie keine Produktionsmittelbesitzer /Unternehmer sind.

Die FDP und ihre unsägliche Politik ist weitestgehend für den schlechten Gesundheitszustand vieler Männer mit verantwortlich. Man sollte auch über die Ansichten der FDP zu Frage der Kranken- und Rentenversicherung im Auge behalten, wo es der FDP eher weniger um die Gesundheit von Menschen aber um die Rendite von Kapitalanlegern geht.

FDP und Gesundheit - erst recht für eher wirtschaftlich unterprivilegierte Menschen - und damit eben auch für viele Männer und Väter - geht eher gar nicht zusammen.

Man sollte einfach nicht zur Teilnahme an solchen FDP-Veranstaltungen aufrufen, es sei denn es gut um parteipolitische Interessen einer Unternehmerpartei, in der eventuell auch der eine oder andere Scheinselbstständige und Selbstausbeuter mitarbeitet im Interesse der Eigentümer von Großunternehmern, die heute oft keiner mehr kennt, weil sie sich hinter Wertpapieren verstecken können.
Antworten