Gesellschaft

Eine „neue deutsche Leitkultur“ für die Einwanderungsgesellschaft? Sonderweg als Holzweg!

12. Dezember 2015, von Hans-Joachim Engler

Multikulti ist tot. Das sagen viele. Das sagte sinngemäß die Kanzlerin. Das hoffen auch manche. Wenn das stimmt, brauchen wir dann aber gleich einen ganz neuen Kulturbegriff? Oder gar die Besinnung auf eine „neue deutsche Leitkultur"? Und wieso „neu"? Und warum gerade jetzt? In der aktuellen Zuwanderungssituation?

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Aber was ist überhaupt Kultur? Ist Kultur alles, was der Mensch schafft, gesellschaftlich hervorbringt, im menschlichen Zusammenleben sozial gestaltet? Und was ist dann deutsche Kultur? Oder gar eine genuin deutsche Leit-Kultur? Kann es diese geben? Muß oder zumindest sollte es sie sogar geben?

 

Kinder: Opfer der Emanzipation?

27. Oktober 2015, von Eckhard Kuhla

Kinder sind die Sehnsucht des Lebens nach sich selber……." (K. Gibran)

…wunderbare Worte einer längst vergangenen Selbstverständlichkeit. Erst seit einigen Jahrzehnten wird über das Kinderkriegen diskutiert, obwohl es zur Natur des Menschen gehört, so wie Essen und Trinken.

So antwortete ich auch meinem Sohn, als er mich vor seiner Eheschließung fragte, warum seine Mutter und ich denn Kinder haben wollten. Ich setzte noch hinzu, Kinder sind ein Geschenk, für uns Christen ein Geschenk Gottes. Diese Erkenntnis gerät für manche Paare zunehmend in den Hintergrund. Das Thema „Kinder", verbunden mit dem „Nutzen" von Kindern, ist in der Politik und in den Medien angekommen.

 

Das Gespenst der Hate Speech

Oder: Wie man mit einer Unterstellung die Meinungsfreiheit einschränken kann

25. Oktober 2015, von Dr. Alexander Ulfig

Hate Speech wird immer häufiger Andersdenkenden unterstellt, um sie zu diskreditieren und mundtot zu machen. Es werden Stimmen laut, Facebook- und Twitter-Accounts wegen Hate Speech zu sperren. Der Begriff Hate Speech dient somit dazu, die Meinungsfreiheit einzuschränken.

Hass nhbs2198Doch was bedeutet Hate Speech? Wie lassen sich Äußerungen als Hass-Äußerungen identifizieren? Und wie sollten erwachsene Menschen mit Hass-Äußerungen umgehen?

 

Das télos der Politischen Philosophie von Karl Marx

25. September 2015, von Prof. Günter Buchholz

Alexander Ulfig fasst die Ergebnisse seines Aufsatzes „Das Desiderat des Marxismus“ wie folgt zusammen: „Das Fehlen einer moralisch-ethischen Grundhaltung ist für weite Teile der linken Denktradition konstitutiv, und zwar seit den Anfängen dieser Denktradition bei Karl Marx und Friedrich Engels. Beide Denker haben es versäumt, ihre Lehre auf ethische Fundamente zu stellen oder wenigstens ethische Aspekte zu berücksichtigen. Das hatte und hat bis heute verheerende Folgen für eine sich links gebärdende Politik. Nur eine Umorientierung, eine tiefgreifende Änderung des linken Selbstverständnisses könnte hier Abhilfe schaffen.“ (1)

marxIch werde im folgenden Gedankengang versuchen zu überprüfen, ob und inwieweit diese Aussage widerlegt oder bestätigt werden kann.

 

Lügenpresse? Urteilen Sie selbst!

22. Juli 2015, Redaktion

Trollig schmollten einst die Medienmacher dieses Landes, als das ehrenrührige Unwort "Lügenpresse" eine Wiedergeburt erfuhr - ein historisches Déjà-vu mit Beigeschmack. Ein Interview des Satirikers Detlef Bräunig mit dem SWR2 zum Thema "Maskulismus" dokumentiert exemplarisch die fragwürdige Qualität zeitgenössischen Journalismus.

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Der Interviewte, Detlef Bräunig, veröffentlichte auf Youtube den Original-Mitschnitt des Telefongesprächs mit dem SWR2-Journalisten. In der Zwischenzeit ist auch das Kondensat dieses Interviews auf SWR2 erschienen. Ein jeder möge nun selbst das Originalgespräch mit dem journalistischen Endprodukt vergleichen und sich ein eigenes Bild davon machen, wie deutsche Journalisten arbeiten.

 

Wettbewerb für Kinderbuch: "Wenn Wurzeln Flügel tragen"

17. Juli 2015, von Tristan Rosenkranz

Die geschlechterpolitische Initiative Gleichmaß e.V. veranstaltet den nachfolgend beschriebenen Wettbewerb für Kinder.

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Die Anthologie “Wenn Wurzeln Flügel tragen” gehört zu einem unserer seit Langem geplanten Projekte. Wir würden uns sehr freuen, wenn nachfolgende Meldung auch virtuell eine möglichst große Weiterverbreitung findet; Teilen, Rebloggen und Weitermailen in die eigenen Empfängerlisten ist ausdrücklich erwünscht und willkommen:

 

Zwanzig Jahre Srebrenica: Massenmord an Männern bis heute nicht aufgearbeitet

15. Juli 2015, von Arne Hoffmann

Dieser Tage veröffentlichen viele Medien Artikel zum zwanzigsten Jahrestag des Massakers von Srebrenica. Mit den geschlechterpolitisch relevanten Aspekten dieses Massenmords habe ich mich in meinem Buch Plädoyer für eine linke Männerpolitik beschäftigt:

So stürmte im Juni 1995 die serbische Armee die Stadt Srebrenica im Osten Bosnien-Herzegowinas und schlachtete fast 8000 Männer und ältere Jungen systematisch ab und war damit für das schlimmste Massaker seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verantwortlich. Zwei Jahre vor diesem Massaker hatte der Hohe Flüchtlingsrat der Vereinten Nationen mehrere tausend Zivilisten aus der belagerten Stadt evakuiert.

 

Homophobie! Wie krank ist das denn?

30. Juni 2015, von Bernhard Lassahn

Beginnen wir mit etwas Lustigem. Ich bin ein Freund von ‚Schotts Sammelsurium' und gehöre tatsächlich zu denen, die das Buch von vorne bis hinten durchgelesen haben. Es ist einfach zu komisch.

Ich weiß nicht genau, worin da der Witz liegt, aber das heillose Nebeneinander hat mich immer wieder zum Lachen gebracht: Da stehen meldepflichtige Krankheiten neben Todesarten burmesischer Könige; da gibt es Listen von Schutzheiligen, von Primzahlen und von Weltwundern; da sind Listen von allen Autos, die in James-Bond-Filmen vorkommen und es gibt eine Auswahl von berühmten Belgiern. Alles direkt nebeneinander. Ich weiß nicht warum: it's somehow funny.

 

Grüner Genderismus: „Eine für eine. Alle für eine!"

25. Juni 2015, von Deborah Ryszka


Der Fall des Medizinnobelpreisträgers Tim Hunt demonstriert abermals die unterschwellige Macht der Grünen GenderistINNEN (kurz: GGs). Sie, die doch als Vertreter und Verteidiger der Natur zu sehen sind, sagen aber mittlerweile unwissentlich ihrem geliebten Ziehkind „Natur" den Kampf an. Und ihre einst gestellten Forderungen wurden zu Ideologien.

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Sie stehen ihnen nun aufgrund ihres ideologischen Gutmenschentums machtlos als Marionetten gegenüber und lassen sich widerstandslos mittreiben. Widersprüche folgen Widersprüchen im grünen genderistischen Gedankengut - eine Widerspiegelung ihrer „grünen" logischen Fähigkeiten?

 

Universelle Menschenrechte versus partikulare Sonderrechte

26. Mai 2015, von Dr. Alexander Ulfig


Menschenrechte schützen den Einzelnen und legen seine grundlegenden Freiheiten fest. Sie sollen für alle Menschen gelten. Doch bis heute mangelt es nicht an Versuchen, ihre Allgemeingültigkeit, ihre Universalität, zu untergraben und partikulare – nur für bestimmte Gruppen geltende – Sonderrechte zu etablieren.

Menschenrechte aubg6234Im ersten Schritt werde ich die Attribute (wesentliche Eigenschaften) der Menschenrechte erörtern, wobei ihre Universalität einen besonderen Fokus bilden wird. Im zweiten Schritt möchte ich zeigen, dass der postmoderne Kulturrelativismus, der die Universalität der Menschenrechte ablehnt, unhaltbar ist. Schließlich werde ich die universellen Menschenrechte von partikularen Sonderrechten abgrenzen. Als Bespiele für partikulare Sonderrechte werden mir dabei die islamischen „Menschenrechte“ und die sog „Frauenrechte“ dienen.

 

Im Zweifel gegen die Eltern

20. April 2015, von Birgit Kelle


Manuela Schwesig will ein Recht der Kinder gegen das Erziehungsrecht der Eltern konstruieren. Ein Generalverdacht par excellence!

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Sind Kinder keine Menschen? Das ist der erste von vielen Einwänden, der mir spontan einfiel, nachdem Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig einmal wieder die Verankerung von Kinderrechten in der Verfassung forderte. Unsere Verfassung unterscheidet nämlich weder zwischen Alter noch Geschlecht eines Menschen in Artikel 1 Grundgesetz.