Geschlechterdebatte

Alle Jahre wieder....! Frauen sind genauso gewalttätig wie Männer

04. Dezember 2016, von Prof. Gerhard Amendt

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern in seinem Gefolge auch die Geschichte von den Frauen, denen in Ehe und Familie Gewalt angetan wird. Das Christuskind muss dazu herhalten, eine Weltsicht zu verbreiten, wonach Männer Gewalttäter seien und Frauen deren Opfer.

violence

Gewalt in Ehen und Familien ist eine Realität, aber die Zahlen, deren sich Familienpolitik und Presse bedienen, die stimmen nun einmal nicht. Und zwar deshalb nicht, weil sie dem politischen Zweck dienen, die vorwiegend linke Weltsicht zu verbreiten, dass Männer schlecht und Frauen gut seien.

Das verkauft sich besser als faktenbasierte Informationen, die nicht so recht aufregen, allenfalls zum Nachdenken über Konfliktauslöser anregen. Sinn von Familienpolitik ist es, ein feindselig polarisiertes Bild am Leben zu erhalten. Damit wird darauf verzichtet, Konflikte zu lösen und Gewalt in intimen Beziehungen zu mindern.

Wer Gewalt hingegen verhindern will, der wird nicht erst tätig, wenn Gewalt stattgefunden hat. Er wird das im Vorfeld versuchen. Das sollte die Aufgabe eines Familienministeriums sein: Vorbeugen und nicht nur heilen. Zumindest sollte diese Reihenfolge eingehalten werden. Wer sich hingegen an der Kriminalstatistik berauscht, der hat den Anspruch zu verhüten, bereits weitgehend fallen lassen. Denn die Statistik erfasst nur, was aktenkundig im weitesten Sinne wurde. Weil Männer es gewohnt sind, Gewalt zu ertragen oder in Kriegen Gewalt ausüben zu müssen, messen sie gewalttätigen Handlungen ihrer Partnerinnen eher keine allzu große Bedeutung bei. Zum Gang zur Polizei sind recht wenige deshalb motiviert. Deshalb sehen wir im Fernsehen gar nicht selten ganz selbstverständlich schlagende Frauen, aber so gut wie nie schlagende Männer. Das hat viel mit den herrschenden Rollenbildern für Männer und Frauen zu tun. Auch wenn sich da einiges in kleinen Schritten ändert, so hat an der grundsätzlichen „duldsamen Nachsicht“ der Männer gegenüber schlagenden Frauen sich nichts geändert.

Mit der Kriminalstatistik lässt sich Politik machen und Erregung verbreiten, aber nicht sinnvoll helfen. Zur Skandalisierung taugt sie, zumal andere Zahlen vorsätzlich damit überlagert werden. Welche Zahlen sind das aber? Es sind Zahlen, die durch Befragungen erhoben werden. Männer werden befragt, ob sie im vergangenen Jahr ihre Partnerin geschlagen haben. Die gleichen Fragen werden Frauen gestellt: Haben sie im letzten Jahr ihren Partner geschlagen? Und sie werden aufgefordert zu sagen, ob ihre Handlungen leichte, schwere oder massive Gewalt waren. Jeder berichtet über sich und nicht darüber, was der andere ihm vermeintlicher Weise angetan hat. Das schließt aus, dass die Antworten als Rechtfertigung für Schuldgefühle oder als Vergeltung eingesetzt werden. Die Frage Haben sie ihren Partner geschlagen? kommt der Wahrheit viel näher als die Kriminalstatistik und sollte deshalb die Grundlage für politische Entscheidungen sein. Sie bildet ab, wie häufig Männer ihre Frauen und Frauen ihre Männer schlagen. Sie beschreiben das Ausmaß, der Gewalt, das in einer Gesellschaft in intimen Beziehungen herrscht. Seien es junge Männer und Frauen, solche im mittleren Lebensalter oder jenseits der 50. Die Häufigkeit des Schlagens ist nach mehr als 200 Studien gleich verteilt.

Warum orientiert sich die Politik nicht an den Zahlen, die das Ausmaß der Gewalt wiedergeben und Frauen wie Männer als gleichermaßen Beteiligte beschreiben? Zumal diese Zahlen seit vielen Jahren vorliegen, methodisch vielfach überprüft und als realitätsgerecht anerkannt sind?

Die Antwort ist trivial. Sie passen vor allem nicht in die Strategie der linken Partei, wonach alle Frauen zuerst einmal Opfer von Männern seien. Nicht nur für Gewalt soll das zutreffen, sondern die gesamte soziale Lage von Frauen. Frauen seien deshalb alle Opfer. Wie die gescheiterte Hillary Clinton und die Demokratische Partei setzen auch bei uns die Linken darauf, dass Frauen als Frauen wählen gehen, weil letztlich das Biologische sie vereine. Die Schauspielerin Susan Sarandon hat dem erbost entgegengehalten, dass sie mit dem Kopf und nicht mir der Vagina sich für eine Partei entscheiden würde. Welche komplizierte Wirklichkeit fürchten nun die Linken, wenn sie Frauen helfen wollen, aber der Gesellschaft bei der Eindämmung von Gewalt sich entgegenstellen. Und deshalb vor falschen Statistiken nicht zurückschrecken. Sie fürchten Aussagen der Forschung, die das Bild von Frauen als Opfern zerstören. Hillary Clinton hat bereits die Erfahrung gemacht, dass Frauen ihre Interessen bei der Stimmabgabe im Blick haben und nicht ihre Vagina. Diese Ernüchterung stehe den Linken bei uns noch ins Haus.

Mit Auszügen aus dem Handbuch Familiäre Gewalt im Fokus, herausgegeben von Tonia Nicholls und John Hamel im IKARU Verlag, soll die Frage nach der Wirklichkeit von Gewalt in Beziehungen und die Tragfähigkeit der These von den Frauen als Opfern in ihrer Kompliziertheit skizziert werden. Durchaus in der hoffnungsvollen Annahme, dass auch das Familienministerium sich solider Forschungsergebnisse irgendwann doch noch bedient und dass die Presse ihrem Auftrag zur kritischen Berichterstattung in dieser Frage gerecht wird. John Hamel: Häusliche Gewalt: "Ein geschlechtsspezifischer Ansatz", in: John Hamel/Tonia Nicholls: Handbuch - Familiäre Gewalt im Focus. Fakten – Behandlung – Prävention, Ikaru Verlag, Frankfurt, 740 Seiten.

Ursachen des Partnermissbrauchs sind unterschiedlich, unterscheiden sich jedoch nicht nach Geschlechtern

In Anbetracht der Tatsache, dass wir in einer patriarchalen Gesellschaft leben, sind patriarchale Erklärungen mit Sicherheit nicht irrelevant, aber auch nicht ausreichend und fu?hren oft zu oberflächlichen Beurteilungen und unpassender Behandlung, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit eines Behandlungserfolgs eher verringert als erhöht. Die große Zahl von egalitären Beziehungen in unserer Gesellschaft und die Korrelation von Gewalt und Beziehungsdominanz sowohl bei Frauen als auch bei Männern (Coleman & Straus, 1990; Medeiros & Straus in diesem Band); die Tatsache, dass die meisten Männer weder zu körperlichem Missbrauch neigen noch anfällig für Macht- und Kontrolltaktiken sind (Cook, 1997; Dutton, 1994); das hohe Maß an Missbrauch von Frauen durch Frauen in lesbischen Beziehungen (McClellen, Summers & Daley 2002; Renzetti, 1992; West, 1998) und Forschungsergebnisse, die darauf hindeuten, dass gewalttätige Männer tatsächlich weniger traditionell männliche Charakteristiken aufweisen als ihre nicht gewalttätigen Pendants (Felson, 2002; Neidig, Friedman & Collins, 1986; Sugarman & Frankel, 1996) - all das entlarvt vereinfachende Erklärungen, die sich entlang von kulturellen und Geschlechtergrenzen bewegen, als unbrauchbar.

Es ist keineswegs so, dass Männer Frauen „von Natur aus“ dominieren; ökonomische Knappheit und andere, ökologische Faktoren bestimmen, ob sie Machtpositionen einnehmen und ob es wahrscheinlich ist, dass sie diese Macht missbrauchen. Anthropologisches Datenmaterial aus der ganzen Welt (Sanday, 1981) legt die Anzahl der streng männlich dominierten Gesellschaften auf rund ein Drittel der Gesamtzahl fest, wobei egalitäre Gesellschaften ein weiteres Drittel ausmachen und sich der Rest aus jenen Gesellschaften zusammensetzt, in denen Männer eher „mythische“ als absolute Herrschaft über Frauen ausüben. Mit anderen Worten: Die größere strukturelle Macht, die Männer in patriarchalen Gesellschaften genießen, schlägt sich nicht notwendigerweise in
dyadischen Beziehungen nieder (Glick & Fiske, 1999). Eine ausführliche Zusammenfassung der Literatur durch Hotaling und Sugarman (1986) konnte keine Unterschiede in der Ungleichheit der Geschlechterrollen zwischen gewalttätigen und nicht gewalttätigen Paaren feststellen. Felson (2002) schreibt:

„Insgesamt habe ich nahegelegt, dass die relative Macht von Ehemännern und Ehefrauen von ihrer persönlichen Situation abhängt und dass diese Macht eine Besonderheit von Beziehungen ist. Die Tatsache, dass der US-Senat von Männern gefu?hrt wird, ist weitgehend irrelevant für die privaten Konflikte von Einzelpersonen. Selbst ein mächtiger Senator hat nicht notwendigerweise Macht über seine Ehefrau. Wenn er verliebt in sie ist, dann hat sie Macht über ihn. Allgemein gesprochen ist es unwahrscheinlich, dass die ökonomische Macht des durchschnittlichen Mannes und der durchschnittlichen Frau in der Gesellschaft sowie die Tatsache, dass unsere politischen Oberhäupter männlich sind, entscheidende Faktoren in gewalttätigen Ehekonflikten sind. Aus dieser Perspektive hat dyadische Macht einen viel größeren Einfluss auf das Verhalten von Eheleuten zueinander als strukturelle Macht. Es wäre keine allzu große Übertreibung zu sagen: „Jeder Konflikt ist lokal.“" (S. 61)

Sicherlich bestehen in unserer Gesellschaft nach wie vor kulturelle Normen, die das öffentliche Zurschaustellen von Aggression durch Männer gutheißen und jenes durch Frauen ächten (Eagly & Steffen, 1986); und das weit größere Ausmaß an körperlicher Aggression sowie das geringfügig größere Ausmaß an verbaler Aggression bei Männern sind kulturübergreifend weithin belegt (Archer, 2004). Dies kann allerdings nicht dadurch erklärt werden, dass Frauen weniger wuütend oder weniger feindselig als Männer wären - in dieser Hinsicht sind Geschlechterunterschiede tatsächlich unerheblich oder nicht vorhanden (Archer, 2004; Averill, 1983). Frauen aller Altersgruppen verhalten sich indirekt aggressiv gegenu?ber Gleichgesinnten, Kollegen und anderen (Bjorkqvist, 1994; Frieze, 2005), und jugendliche Mädchen bedienen sich indirekter Formen der Aggression in deutlich größerem Ausmaß als Jungen (Archer, 2004). Überdies wenden Frauen, sofern sich die Gelegenheit bietet, direkte Aggression dann an, wenn sie sie als berechtigt empfinden oder sie anonym einsetzen können (Frodi, Macaulay & Thome, 1977; Richardson,2005).

Wenn also das Patriarchat als Erklärung für Gewalt in der Partnerschaft nicht ausreicht, was ist dann ihre Ätiologie?

Zu den Risikofaktoren der von Frauen verübten Gewalt gehören der Stress bei niedrigem Einkommen und Arbeitslosigkeit (Magdol, Moffitt, Caspi, Fagan & Silva, 1997), das Leben in einer Kurzzeitbeziehung oder in einer Wohngemeinschaft, ein Alter von unter 30 Jahren (Morse, 1995; Sommer, 1994; Straus et al., 1980), Missbrauchserfahrungen in der Kindheit (Babcock et al., 2003; Conradi, 2004) sowie eine Gewalt befu?rwortende Einstellung (Follingstad et al., 1991; Simmons, Lehmann & Cobb, 2004). Auch einige Persönlichkeitsmerkmale wurden benannt, unter anderem Abhängigkeit und Eifersucht, die sowohl bei heterosexuellen als auch bei lesbischen Tätern häufig sind (Coleman, 1994; Shupe, Stacey & Hazlewood, 1987); sowie jene, die entweder in Kategorien der Persönlichkeitsstörungen wie Borderline-Syndrom, antisoziales oder narzisstisches Verhalten einzuordnen sind (Henning, Jones & Holdford, 2003; Johnston & Campbell, 1993; Kalichman, 1988; Simmons, et al., 2004), oder aber der Charakterisierung als allgemein aggressive Persönlichkeit entsprechen (Ehrensaft, Moffitt & Caspi, 2004; Felson, 2002; Follingstad, Bradley, Helff & Laughlin, 2002; O’Leary, 1988; Sommer, 1994). Dieselben Faktoren wurden in der Ätiologie der von Männern veru?bten Gewalt nachgewiesen (Dutton, 1998; Hamberger & Hastings, 1986; Holtzworth-Munroe & Stuart, 1994). Natu?rlich spielen auch Alkohol- und Drogenmissbrauch eine Rolle in Gewalt geprägten Beziehungen, sowohl bei Tätern als auch bei Opfern (Anderson, 2002; Leonard & Roberts, 1998; Magdol et al., 1997; Straus et al., 1980).

Unterscheidungen in Täter und Opfer sind übertrieben und Missbrauch unter Partnern geschieht häufig beiderseitig

Die Faktoren, die den Missbrauch unter Partnern verursachen und fortsetzen, sind nicht nur in den jeweiligen Individuen zu suchen, sondern im Konflikt selbst - in der Dynamik, die in jenen Beziehungen zu finden ist, die zum Beispiel von schlechter Kommunikation, von schlechter Problemlösungskompetenz und von situationsbedingten Stressfaktoren bestimmt sind (Babcock, Waltz, Jacobsen & Gottman, 1993; Burman, John & Margolin, 1992; Cordova, Jacobsen, Gottman, Rushe & Cox, 1993; Moffitt, Robins & Caspi, 2001; Ridley & Feldman, 2003; Telch & Lindquist, 1984). Forschungsergebnisse weisen auch darauf hin, dass das Zusammentreffen von Individuen mit spezifischen Bindungsstilen, wie etwa von jemandem, der Intimität fürchtet mit jemandem, der das Verlassen werden fürchtet, die Wahrscheinlichkeit von körperlichem Missbrauch erhöht (Bartholomew, Henderson & Dutton, 2001; Bookwala, 2002; Roberts & Noller, 1998).

Eine Dynamik impliziert - ungeachtet ihrer Dysfunktionalität – nicht automatisch, dass beide Seiten freiwillig zum Missbrauch beitragen. Berichte von misshandelten Frauen (z.B. Pagelow, 1984; Walker, 1979) und Männern (Cook, 1997; Migliaccio, 2002; Pearson, 1997) deuten an, dass in vielen Beziehungen ein Partner der eindeutige Missbrauchstäter ist und der andere der Geschädigte.

Eine Analyse der National Family Violence Surveys, die die Berichte der Frauen auswertete (Straus, 1993), machte deutlich, dass einseitige Gewalt in Partnerschaften mit einem Anteil von etwa 25 Prozent bei Männern und Frauen auftrat. Sie machte ebenso deutlich, dass in etwa der Hälfte der Haushalte beide Partner im vergangenen Jahr körperliche Übergriffe am jeweils anderen verübt hatten und dass die Gewalt in der Mehrzahl der Fälle von den Frauen ausgegangen war.

Andere groß angelegte Umfragen, Längsschnittstudien und Forschungen zu Kurzzeitbeziehungen lassen ein hohes Niveau an gegenseitiger Gewalt erkennen, die bei manchen über 50 Prozent liegt und zu ungefähr gleichen Anteilen von beiden Geschlechtern ausgeht.

Die Forschung zu Gewalt in der Familie hat das Verhältnis zwischen Misshandlung des Ehepartners und körperlichem Missbrauch von Kindern gut dokumentiert. Eine Reihe von Parallelen wurden identifiziert, darunter einige Hochrisikofaktoren (Daro, Edleson & Pinderhughes, 2004; Merrill, Crouch, Thomsen & Guimond, 2004). Der Schwerpunkt lag dabei fast ausschließlich auf Misshandlung durch den Vater. Wenn herausgefunden wird, dass Mu?tter ihre Kinder misshandelt haben, wird dies in der Regel als Folge des Stresses und der Traumatisierung im Zuge der Viktimisierung durch ihren Partner erklärt (z.B. Wolak & Finkelhor, 1998). Untersuchungen deuten aber darauf hin, dass Frauen, die ihre Kinder schlagen, öfter Täter als Opfer von Missbrauch in der Partnerschaft sind (English et al., 2003), und dass von Vätern und Muüttern, die in Missbrauch in der Partnerschaft involviert sind, ungeachtet ihrer Lage als Täter oder Opfer gleichermaßen die Gefahr ausgeht, ihr Kind zu schlagen (Appel & Holden, 1998; Margolin & Gordis, 2003; Straus & Smith, 1990). In der Analyse ihrer gut aufgestellten Studie zu Gewalt in der Familie folgern Mahoney et al. (2003): „Die Aggression von Mutter und Vater in den Subsystemen Ehe und Eltern-Kind-Beziehung ist nicht leicht zu entwirren; keiner der beiden Elternteile ist eindeutig als Haupttäter oder -opfer von Aggression im Familiensystem zu benennen“ (S. 16). Eine bedeutende neuere Studie an 453 Paaren mit Kleinkindern (Slep & O’Leary, 2005) weist nach, dass in 65 Prozent der Familien bidirektionale Aggression der Partner auftrat und dass es bei 51 Prozent der Paare sowohl zur Misshandlung des Partners als auch des Kindes kommt. Konstellationen nach dem Muster „prügelnder Vater“ machten nur zwei Prozent der Familien aus, in denen schwere Gewalt verübt wurde.

Heute existiert eine beachtliche und rasch wachsende Menge an Nachweisen, die auf ernsthafte Defizite in den Paradigmen hinweist, die momentan die Forschung, die Interventionen und die Gesetzgebung zu häuslicher Gewalt leiten. Der geschlechtsspezifische Ansatz strebt danach, diese Defizite zu beheben, dabei aber die ursprünglichen, feministischen Werte der Fairness und der sozialen Gerechtigkeit wie auch die nicht von einander zu trennenden Prioritäten der Opfersicherheit und der Täterverantwortung aufrechtzuerhalten, für die sich Opfervertreter seit Jahren einsetzen. Anstatt nur eine neuerliche Ideologie zu präsentieren, basiert der geschlechtsspezifische Ansatz im Kern auf empirischen Daten und ist allein aus diesen Daten abgeleiteten Interventionen verpflichtet. Vielleicht ist dieser Ansatz gar nicht so revolutionär; schließlich gab es mit Straus, Gelles und Steinmetz schon vor 30 Jahren Vorreiter in der wissenschaftlichen Erforschung häuslicher Gewalt, lange bevor die heutigen Wissenschaftler an die Universität kamen. Sie verstanden sehr gut, dass Missbrauch nicht allein eine Frage des Geschlechts ist und dass Gewalt zwischen Partnern außerhalb des Familienkontexts nicht ausreichend verstanden werden kann. Die Tatsache, dass erst jetzt damit begonnen wird, das von diesen Pionieren erschlossene Gelände zu erforschen, ist weniger dem Scheitern ihrer Vision geschuldet als der Furcht, der menschlichen Natur und der Kurzsichtigkeit der Politik. Durch die neue Generation an Forschern, die sich zur alten gesellt, haben wir gewissermaßen „den Kreis geschlossen“. Wir befinden uns wahrlich in guter Gesellschaft.

 

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+1 # Alle Jahre wieder....! Frauen sind genauso gewalttätig wie MännerHeinrich Sommerfeld 2016-12-07 14:57
Eine alte Kamelle.

Der Artikel ist sicher korrekt aber der Sachverhalt längst bekannt.

Trotzdem wurde oder konnte bis jetzt nichts gegen rechtsbeugende Familienrichter (es muss nicht immer um Gewalt gehen), insbesondere auch gegen rechtsbeugende Familienrichterinnen, unternommen werden, wie der Fall Görgülü damals eindeutig gezeigt hatte. Die Abstimmung über die Beschlüsse der Richter waren geheim und hinterher konnte natürlich im Verfahren gegen diese Richter wegen Rechtsbeugung nicht wirklich ermittelt werden, wer von den Richtern für und wer gegen die rechtsbeugenden Beschlüsse gestimmt hatte.
Damit ist keinem betroffenen Mann/Vater geholfen.


Auch klar:

Selbst wer gegen eine einfache rechtsbeugende Familienrichterin beim Amtsgericht klagt, dürfte so gut wie nie etwas erreicht haben, außer dass er als Mann und Vater seinen "eigenen Blutdruck" erhöht hat.

In diesem Fall muss man zu dem Ergebnis kommen, dass der ehemalige NVA-Offizier und ExDDR-Bürger, Detlef Bäunig, den Wessis vorgemacht hat, wie man die Justiz ins Leer laufen oder gegen die Wand fahren läßt. Die ExFrau und die Kinder haben von ihm keinen Cent gesehen.

Alles andere dürfte eher kalter Kaffee sein, der seit mehr als 20 Jahren eher nichts verändert hat.

Dazu kommt noch, dass heute möglicherweise Männer aus Trennungsfamilien, die möglichweise selbst als Söhne den Umgang mit ihren Vätern verweigert hatten, selbst wenn der Vater Unterhalt gezahlt hatte, und möglichweise ein solcher Sohn sogar im volljährigen Alter selbst trotzdem Unterhalt eingeklagt hatte, heute im Fall des Falles nur noch die späte Gerechtigkeit trifft, so sie denn betroffen sein sollten.

Jede Sache hat ihren zeitfaktor und langfristig sind nun mal alle Leute tod.

Wer heute als Mann, insbesondere in einem Alter, wo man wirklich Lebenserfahrung haben sollte, nicht verstanden hat, obwohl es inzwischen schon Frauen schreiben, wie Christine Bauer-Jelinek, dass der heutige aktuelle Feminismus hochgradig etwas mit dem neoliberalen Kapitalismus zu tun hat, auch wenn eine Linkspartei z. B. auch nicht begriffen hat, dass es sich sogar um den nationalsozialistischen Mütterkult des 3. Reiches handeln könnte, hat sich möglichweise als Mann auch nicht weiter entwickelt.

Die aktuelle Männerverachtung ist nicht links sondern rechts.

Und natürlich gibt es auch weiterhin so gut wie keine konkrete persönliche Unterstützung, wenn man sich denn mal wirklich an einen Väterverband wenden sollte. Dort haben die Leute, die diesen Ortsverbänden vorstehen, möglichweise noch nicht mal Zeit für ein persönliches Gespräch unter 4 Augen.

Wer braucht sowas als betroffener Vater?

Politik machen auch Parteien (Männerrechler wollen gerne Politik machen, deshalb gab es ja auch mal die Gründung einer Männerpartei, die wohl nie über die Gründungsmitglieder hinausgekommen war), wie z. B. die Linkspartei, die trotz des Nachweises der Ursachen der Finanzkrise dürch wirklich sachkundige Ökonomen, wie z. B. Prof. Dr. Heinz-J. Bontrup (heute Hochschulprofessor; früher mal aufgestiegen im Thyssen-Krupp-Konzern bis zum Arbeitsdirektor im Vorstand; seine Vorträge zur Finanzkrise sind auf YouTube umfangreich verfügbar!), bei den Wahlergebnissen weiter verloren hat.

Genauso erfolglos oder noch viel erfolgloser ist die Männer- und Väterrechtsbewegung geblieben, wie auch Detlef Bäunig festgestellt hat.

Und natürlich stellt sich für jeden Mann der von einer Scheidung betroffen ist, in wie weit er sich durch die rechtsbeugende deutsche Justiz seine persönliche Existenz weiter nach der Scheidung ruinieren lassen möchte.

Der Zusammenhang z. B. nach der Wende in der ExDDR mit den Scheidungen war eindeutig unverkennbar.

Mit alten Kamellen ist einem betroffenen Mann da eher wenig bis gar nicht geholfen.

Heute muss ich sagen - und ich bin noch nie gegenüber einer Frau handgreiflich geworden - sollte man schon als Mann so zu schlagen, dass die Frau auch keine Aussage mehr machen kann, wenn es erforderlich werden sollte.

Denn im Trennungsfall ist es ja oft so, dass die sich scheiden lassen wollende Ehefrau, die fremd gegangen ist (was bei mir nicht der Fall war - weder ich noch meine Frau waren fremd gegangen - es kann für eine Trennung noch andere Ursachen geben!), als emanzipierte Frau gilt, der Mann aber, der fremdgegangen ist und die Scheidung will, weil er nun mit einer anderen Frau zusammenleben will, als verantwortungsloses Schwein gilt.

Nur ich hatte in der DDR geheiratet - also in einem anderen Rechtssystem und bin erst nach der wiedervereinigung geschieden worden - und das auch nicht gleich 1991 oder 1992!

Fakt bleibt ganz einfach:

Wer heute noch als Mann im Zeitalter der Informationsmöglichkeiten des Internets heiratet sollte halt auch wissen was er tut. Hinter her sind alle Messen gesungen. In der DDR war da sehr vieles ganz anders und eben oft auch besser. Und mir ging es in der widervereinigten BRD trotz Scheidung immer ziemlich gut, zu mal ich im öffentlichen Dienst ziemlich gut verdiene und trotzdem sehr wenig Unterhalt (schon gar keinen nachehelichen Unterhalt für die ExEhefrau) zahlen musste und nach der vollendung des 18. Lebensjahres meiner Söhne war auch jedesmal die Zahlung vorbei. Meine ExEhefrau durfte schon in der Ehe ihren Lebensunterhalt immer selbst verdienen.

Das Thema Gewalt ist und bleibt im Jahr 2016 eine alte Kamelle. Wenn man schon eine Frau schlägt, sollte man es als Mann auch so intelligent tun, dass man dafür nicht von einem Gericht zur Verantwortung gezogen werden kann.

Über alles andere muss man nicht mehr reden bzw. schreiben, zumal Frauen selbst die sachlichsten Argumente im Fall des Falles eh nicht interessieren und meistens eben auch nicht die Richter bzw. Richerinnen an den Familiengerichten (Stichwort: Kindeswohl! - man muss einfach nur das Prinzip des neoliberalen Kapitalismus auch in dieser Frage richtig erkennen - oder wurde schon mal bei der Entlassung eines abhängig beschäftigten Vaters mehrer Kinder an das Wohl seiner Kinder gedacht? - möglicherweise als Lippenbekenntnis. Das war es dann aber auch schon!).
Antworten
+1 # Nachtrag - Teil 2Heinrich Sommerfeld 2016-12-08 10:11
TEil 2:

Nur solchen dummen Männer möchte ich auch nicht helfen, weil da nichts mehr zu retten ist.

Heutiger Feminismus/Genderfeminism us ist nationalsozialistischer Mütterkult - ein "gutes" Stück deutscher Faschismus aus dem 3. Reich Adolf Hitlers, der erkannt hatte, dass es im 1. Weltkrieg auch deswegen eine bolschwistische Oktoberrevolution und eine deutsche Novemberrevolution gegeben hatten, dass die Frauen der Soldaten, die möglichst noch in der Rüstungsindustrie schufften durften, und die Kinder der Soldaten am Ende des 1. Weltkrieges angefangen hatten, z. B. in den großen Städten, schlicht und ergreifend zu verhungern. Auch klar, dass sich spätestens dann so mancher deutsche und russische Soldate gefragt hat, warum er eigentlich im Felde andere Männer umbringen soll, die er nicht mal kennt während zu Hause die Obrigkeit seine Frau und seine Kinder verhungern läßt. Hitler und seine Nazis hatte das begriffen und entsprechend gut hatte dann auch die deutsche Zivilbevölkerung trotz "totalem" Krieg in der deutschen Heimat gelebt.

Somit ist Feminismus nicht links sonder ganz klar deutsch-faschistisch.

Wer z. B. den Gerichtsbeschluss zur Unterhaltszahlung nicht nachkommt, wird gepfändet.

Was ist "Pfänden"?

Gewaltanwendung des Staates zum Einzug von ganz persönlichen Privateigentums erst recht wenn es sich bei der zu pfändenden Person um abhängig beschäftigte Männer oder Männer, die nur Harz-IV-Empfäner sind, handelt.

Wer weiterhin hofft, dass der Genderfeminismus in Deutschland nichts mit superreichen Unternehmern, also mit der arischen deutschen feudal-kapitalistischen Oberschicht zu tun hat (dazu gehören neben Frauen auch Männer!), erregt bei mir nur noch ein müdes Lächeln.

Eine Linkspartei mit rund 15 % oder eine SPD mit 25 % im Bund, darf "mitsabbeln", hat aber nicht wirklich etwas zu sagen. Spätestens seit der 2007/2008 ausgebrochenen Finanzkrise, die ja immer noch nicht vorbei ist, ist jedem, der ein bischen nachdenken kann, klar geworden, wer das Land wirklich regiert - und das sind weder die Frauen noch einfach die USA. Ich hatte die Schicht genannt.

Mit der Wahl der AfD kann man nur verhindern, dass SPD, Grüne und die Linkspartei diejenigen Parlamentssitze nicht mehr besetzen kann, die von AfD-Leuten in den Parlamenten eingenommen wurde. Sicher - das ist auch ein Erfolg. Nur die AfD ist ganz klar so neoliberale wie die FDP und wird deshalb nicht wirklich das Problem der Männerverachtung in unserem Land lösen - genauso wenig wie das Problem mit dem Islam.

Hinweis: Ich bin kein Mitlgied der Linkspartei - Ich bin CDU-Mitglied!
Antworten
+1 # Nachtrag - Teil 1Heinrich Sommerfeld 2016-12-08 10:13
Wer den Feminismus - also den nationalsozialistischen Mütterkult des 3. Reiches - bekämpfen möchte, muss gegen den die rechtsbeugende Justiz des neoliberalen kapitalistischen deutschen Staates, Bundesrepublik Deutschland (auch als Lakei der USA bekannt), vorgehen.

Aber das ist eben so ähnlich wie mit Thilo Sarrazin und Hartmut Krauss beim Islam bzw. Islamismus.

Ich habe das ziehmlich sachliche Buch "Deutschland schafft sich ab" gelesen. Aber insgesamt, trotz seiner Sachlichkeit bezüglich der Kritik des Islam und der Muslime, hat das Buch doch irgendwie nur das Neveau von neoliberalen Hardlinern der AfD, die wohl bei der Gruppe derjenigen Unternehmer bzw. Großunternehmer nicht mitmachen wollen, die diese Flüchtlinge/Einwanderer gerne als billige Arbeitskräfte (Arbeitssklaven!) und willkommene Lohndrücker ansehen möchte - also als etwas sehr Nützliches für sie als Unternehmer und ihren Profit.

Wesentlich besser ist die Kritik am Islam von dem Erziehungswissenschaftler und Marxist Hartmut Krauss. Und natürlich wurde auch dieser Mann, obwohl vom grundsätzlichen Denkansatz ein Marxist, von Möchte-Gern-Linken oder Schein-Linken verteufelt und schließlich zum Rechtspopulisten abgestempel. Leider haben diese Schein-Linken Pech, weil Ralph Giordano wohl in 10 Punkten in Springers Welt (siehe auch hier: http://www.pi-news.net/2010/09/giordanos-zehn-thesen-zur-integrationsdebatte/) festgelegt hat, wie lange Thilo Sarrazin recht hat. Und hier dürfte dann spätestens klar sein, wenn ein Schein-Linker Ralph Giordano dafür kritisiert, dass es möglichweise um Antisemitismus gehen könnte, denn bekanntlich ist Ralph Giordano jüdischer Herkunft hat hätte auch ohne weiteres mit etwas weniger Glück im 3. Reich umkommen können. In in einem solchen Fall fackle ich nicht lange. Wer die Kritik am Islam von Ralph Giordano kritisiert ist für mich Judenhasser ohne "Wenn" und "Aber".

Und genaus ist das auch beim Genderfeminismus. Linke, die meinen diesen Vertreten zu müssen, weise ich nach das sie den nationalsozialistischen Mütterkult Adolf Hitlers vertreten.

Aber auch das ist nur ein Streit um des kaisers Bart.

Wer wirklich etwas verändern möchte, kommt an den Einschätzungen der aktuellen Wirtschaftsordnung, wie sie z. B. Prof. Dr. Heinz-J. Bontrup getroffen hat, nicht vorbei. Und danach ist, klar, dass man, wenn man neoliberalen Feminismus bekämpfen möchte, an der Linkspartei nicht mehr vorbei kommt. Auch klar, dass jeder Mann selbst die Intelligenz entwickeln muss, wie er die Frauenquote in der Linkspartei wieder wegbekommt und eben solche Politikerinnen, wie Katja Kipping (Stichwort: "Bedingungsloses Grundeinkommen), die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, dort absägen kann.

Die AfD wird, wie die FDP und die CDU/CSU die Probleme dieser Gesellschaftsordnung nicht mehr lösen können. Spätestens mit der 2007/2008 ausgebrochenen Finankrise war klar geworden, dass der Begriff "Eigenverantwortung" eigentlich nur für männliche abhängig Beschäftigte oder männliche Harz-IV-Empfänger gilt. Die superreichen Zocker hatte man mit Staatsknete geretten und diese superreichen Zocker haben dann dem Staat, der sie gerade gerettet hatte, bescheinigt, dass er (also der Staat - unser Gemeinwesen) eine Staatsschuldenkrise hätte, der der Staat durch Sparen bei den Sozialausgeben (Stichwort: schwarze NULL), Renten, Ausgaben für das Gesundheitswesen usw. (siehe z. B. auch Griechenland) entgegenzuwirken hätte (so denkt auch die AfD!).

Genauso ist es beim Unterschied der Kritik am Genderfeminismus und der dazugehörenden Männerverachtung.

Wer damit ein Problem hat, dass schon das deutsche Kaiserreich und erst Recht das 3. Reich nicht als wirklich männerverachtende Gesellschaftssysteme mit einer superreichen arischen deutschen feudal-kapitalistischen Eilite erkennen kann, die letztendlich mit mit Kriegen Profite gemacht hat, egal wie viele deutsche Männer dabei sinnlos sterben müßten, hat auch das aktuelle Wirtschafts- und Gesellschaftssystem der BRD im Jahr 2016 eher nicht verstanden oder ist halt ein männlicher Superreicher, dem diese Genderideologie genauso nützt wie Flüchlinge als billigste Arbeitskräfte.

Es soll ja Männer geben, die inzwischen die Monarchie zurückhaben wollen. Mancher ist eben doch gerne Untertan und wartete schon auf den nächsten Krieg, wo er als Mann gegen (z. B.) gegen die Russen verheizt werden kann (diesmal als Lakei der USA).
Antworten
+1 # Wer es ganz kurz beschreiben will!Heinrich Sommerfeld 2016-12-08 10:39
Die heutigen Genderfeministinnen sind die Nutten des aktuellen neoliberalen Kapitalismus in Deutschland.

Wie Hadmud Dansich richt erkannt hat, betreiben sie Titelmühlen und andere Projekte, um auf diese Weise öffentliche Gelder abzuschöpfen.

Genau so, wie jeder Unternehmer versucht Subventionen zu bekommen, Gewinne zu Privatisieren und Probleme und Verluste zu sozialisieren.

Spätestens, wenn der Staat wegen Barunterhalt Männer pfänden lässt, z. B. weil dazu entsprechende Gerichtsbeschlüsse gibt, die auf die Klagen von Frauen zurückgehen, ist natürlich spätestens bei der Vollstreckung auch Gewalt im Spiel.

Der ExDDR-Bürger Detlef Bräunig hat ziemlich gut vorgemacht, wenn man da den Staat gegen die Wand laufen lassen kann.

Noch intelligenter dürfte es aber sein, sich gleich durch eine Anstellung im öffentlichen Dienst gut von Vater Staat bezahlen zu lassen, während die ExEhefrau sich in der Privatwirtschaft abquälen muss, bzw. eben nur Harz-IV-Empfänger geworden ist, was dann eventuell auch die Kinder werden.

Auch klar:

Kinder - erst recht Söhne - die selbst den Umgang mit ihrem Vater verweigert haben, dann aber doch im volljährigen Alter Unterhalt vom Vater einklagen, trifft später, im Fall des Falles bei eigener Betroffeneit, nur die späte Gerechtigkeit.

Auch aus diesem Grund hat bereits jede Männer- bzw. Väterrechtsbewegung keinen wirklichen Aussichten auf erfolg, erst recht nicht, wenn sie den heutigen Feminismus für keine "linke" Angelegenheit hält.

Man muss schon wissen, was links und was nur scheinlinks ist. Es soll ja Idioten geben, die auch Hitler für einen "Linken" halten - und zwar wahrscheinlich deswegen, weil die NSDAP im Namen das Wort "sozialistisch" trug. Wäre das so, würde es auch keine Lippenbekenntnisse/Lügen geben.

Die NSDAP war weder national noch sozialistisch, sondern schlicht und ergreifend eine Verbrecherorganisation. Männer, die das anders sehen, dürften heute gerne in der NPD mitarbeiten - der ganz klar dümmsten Partei in Deutschlands, in der es inzwischen sogar Frauen gibt. Nur genau solche Frauen waren schon das Problem im deutschen Kaiserreich und im 3. Reich. Männer, die die deutschen Angriffskriege des deutschen Kaiserreiches und des 3. Reiches nicht mitmachen wollten, dürfte bei den meisten damaligen deutschen Frauen als Feiglinge und Volksverräter gegolten haben. Sie waren im prinzip damals schon die Nutten des deutschen Kaiserreiches und des 3. Reiches. Ausnahmen bestätigen immer die Regel.

Und zu einem dummen Volk gehören natürlich auch zu rund 50 % Frauen!

Nur kann man diesen Frauen eben nicht das Wahlrecht entziehen. Und so dürften viele Frauen damals auch die NSDAP und Adolf Hitler gewählt haben, was man heute natürlich nicht mehr sagen darf, denn Nazi kann in Deutschland nur ein Mann sein, auch wenn er um Jahre nach dem 8. Mai 1945 geboren worden ist.

Viele Kritiker des Feminismus, insbesondere eben auch Männer, insbesondere auch aus Westdeutschland, sind hoffen immer noch inbrünstig, dass Menschenrechtsverletzunge n hauptsächlich eine Sache des Stalinismus waren. Nur ohne Hitlers Wehrmacht und Waffen-SS wären die Russen schön zu Hause geblieben. Schließlich wollte Stalin keinen russischen Lebensraum in Deutschland erobern. Aber so durfte es eben auch für die Nazis in der Adenauerrepublik eben nicht sein. Und so ist heute halt ein Mann grundsätzlich ein potenzieller Nazi (und eben Rudelvergewaltiger).

Nur mit "Links" hat diese Ansicht nichts zu tun, sondern eher mit den Interessen der heutigen superreichen Oberschicht, auf die die Frauen in den linken bzw. schein-linken Parteien hereingefallen sind. Auch ich kenne mit solchen dummen Frauen in "schein-linken" Parteien keine Gnade.

Nur Männer, insbesonder eben auch in Westdeutschland, sollten es halt möglichst bald begreifen. Links ist am heutigen Feminismus heute garnichts mehr - genauso wie Hitler ebenfalls mit "Links" nie etwas zu tun hatte. Hitler war Antikommunist und Judenhasser. Das waren schon immer "Schein-Linke" und Lippenbekenntnisträger.

Oder war der 8. Mai 1945 nicht eindeutig genug?
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Wenn einsame Wölfe ausrasten: Buben, junge Männer und der Amoklauf

19. Dezember 2012, von Prof. Walter Hollstein, zuerst erschienen in der Aargauer Zeitung
Kommentatoren erklären die Schrecklichkeit des Schulmassakers von Newtown hauptsächlich mit zwei Gründen: die leichte Zugänglichkeit von Waffen in den USA und die Schiessübungen der Mutter Lanza mit ihrem Sohn. Doch solche Interpretationen bleiben an der Oberfläche.
Erfurt, Nickle Mines, Emsdetten, Tuusula und...

Gesellschaft

Sexualstrafrecht: Nein heißt Nein – selbst ohne Nein

Beim Kennenlernen machen ab jetzt die Frauen den ersten Schritt... 17. Mai 2016, von Dr. Alexander Stevens
Nach der Verurteilung des renommierten Pianisten und Musikprofessors Siegfried M. zu einer Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 3 Monaten, weil er seine Kollegin angegrapscht haben soll, steht fest: Wollen Sie als Mann einer Frau Avancen machen, warten Sie ab, bis die Angebetete ihre Hand auf die...

Geschlechterdebatte

Die Diskriminierung des Mannes

3. Juni 2012, von Prof. Gerhard Amendt
Über die negativen Auswirkungen des Feminismus
Fast jede Form des sozialen Wandels kann zu Konflikten führen. Denn Wandel löst komplexe Alltäglichkeiten auf, die sich innerhalb von Kulturen, sozialen Schichten, Ethnien und im Arrangement der Geschlechter als Selbstverständlichkeiten etabliert haben. Solchen Wandel wollte auch die Frauenbewegung bewirken. Sie...

Geschlechterdebatte

Vereinte Nationen und Google arbeiten an einem feministischen Internet

26. September 2015, von Arne Hoffmann
Neues vom Frauen unterdrückenden Patriarchat meldet die Washington Post. Die Zeitung spricht von einer "radikalen, gefährlichen Zukunft":
On Thursday, the organization’s Broadband Commission for Digital Development released a damning "world-wide wake-up call" on what it calls "cyber VAWG," or violence against women and girls. The report concludes that online...

Gesellschaft

AGENS-Positionen zum Problem der häuslichen Gewalt

Von Arne Hoffman, 12. Mai 2012
Wenn es um häusliche Gewalt gehe, sei die Dunkelziffer misshandelter Männer vermutlich weitaus höher, als es die Kriminalstatistiken hergeben, erklärte im Dezember 2008 die Nürnberger Kriminalhauptkommissarin Cora Miguletz. Man habe es hier mit einem extrem tabuisierten Thema zu tun. "Die Männer müssen jetzt das Gleiche tun, wie die Frauen vor 20 Jahren - sie...

Geschlechterdebatte

Feminismus: die Zeiten ändern sich....

3. März 2015, von Prof. Gerhard Amendt
Bevor man sich erstaunt über das Schweigen der Männer gibt, sollte man sich einmal Gedanken über die Selbstverständlichkeit machen, wie deren Tod hingenommen und stillschweigend totgeschwiegen wird.
Wohingegen das Unbehagen von Frauen im Kleinen wie im Großen – wie bei kriegsbedingten Vergewaltigungen - zum Gesellschaftsskandal stets aufgerüstet wird. Wobei...

Geschlechterdebatte

Können Jungen und Männer in unserer Gesellschaft benachteiligt werden?

19. Juni 2012, von Monika Ebeling
Vortrag an der Ohm Hochschule Nürnberg (30. April 2012)
„Jeder von uns muss noch ein bisschen was dazu lernen“ hat Helmut Schmidt einmal gesagt. Das gilt auch für mich. Gern lasse ich mich durch gute Argumente in der Sache eines Besseren belehren. „Die Gedanken sind frei“. Das sind Worte aus einem alten Volkslied, welches ich als Schülerin lernte. Dieser Satz...

Gesellschaft

Im Zweifel gegen die Eltern

20. April 2015, von Birgit Kelle
Manuela Schwesig will ein Recht der Kinder gegen das Erziehungsrecht der Eltern konstruieren. Ein Generalverdacht par excellence!
Sind Kinder keine Menschen? Das ist der erste von vielen Einwänden, der mir spontan einfiel, nachdem Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig einmal wieder die Verankerung von Kinderrechten in der Verfassung forderte. Unsere...

Gesellschaft

Juristen haben von Sexualstrafrecht keine Ahnung – Polizisten noch weniger!

31. Januar 2016, von Dr. Alexander Stevens
Die Kölner Staatsanwaltschaft erklärt, dass der erste Täter von den 883 Sex-Attacken in der Kölner Silvester-Nacht mittlerweile gefasst sei und in U-Haft sitze – wegen „sexueller Nötigung“ (§ 177 StGB). Dieser Tatvorwurf wird sich nach der derzeitigen Gesetzeslage vor Gericht nicht halten lassen können – zu Recht!
In einem am vergangenen Sonntag...

Geschlechterdebatte

„Recht und Gerechtigkeit“

13. Oktober 2012, von Arne Hoffmann, zuerst erschienen auf Genderama
Das Kachelmann-Buch und die einstweiligen Verfügungen
Ich konnte mir jüngst auf der Buchmesse noch ein Kachelmann-Buch schnappen, bevor dem Heyne-Verlag die einstweilige Verfügung zugegangen war, die ihn vom weiteren Vertrieb von Büchern mit der vollen Namensnennung von Claudia D. abhält. Ob der Verlag gegen einen...

Geschlechterdebatte

Häusliche Gewalt gegen Männer - ein feministisches Tabu

Wie das Magazin "Chrismon" Gewaltopfer verhöhnt (und zur Gewaltspirale beiträgt) Von Arne Hoffmann   5. April 2012
Über die letzten Jahrzehnte hinweg hat die Männerrechtsbewegung beharrlich immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass hunderten von internationalen Untersuchungen zufolge häusliche Gewalt zu mindestens dem gleichen Ausmaß von Frauen ausgeht wie von Männern. Die bisher von...

Geschlechterdebatte

Rezension: Neues Buch Meilenstein bei der Debatte um häusliche Gewalt

24. November 2014, von Arne Hoffmann
"Auf dem Gebiet der häuslichen Gewalt findet eine Revolution statt." Mit diesem Satz beginnt die Einleitung, die der in vielfacher Hinsicht renommierte Gewalt-Experte John Hamel und die Psychologie-Professorin Tonia L. Nicholls dem von ihnen herausgegebenen Fachbuch Familiäre Gewalt im Fokus. Fakten – Behandlungsmodelle – Prävention vorangestellt haben:
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