Geschlechterdebatte

Veranstaltungshinweis: Deutscher Genderkongress am 13. Mai in Nürnberg

Chancengleichheit für Männer und Frauen in allen Lebensbereichen

Am 13. Mai treffen sich in Nürnberg Frauen- und Männerverbände, Vertreter aus Politik, Medien, Justiz und Bildungswesen um über aktuelle Genderpolitik zu diskutieren. 

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Genderpolitik beschreibt bis heute meist Frauenpolitik. Der Gender Kongress stellt sich dieser Einseitigkeit entgegen und interpretiert Geschlechterpolitik in einem ganzheitlichen Sinn. Anliegen des Kongresses ist die Überwindung von Polarisierungen und tradierten Rollenmustern in der Gleichstellungs-, Bildungs- und Familienpolitik.

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Two sorts of contempt for women: Hillary R. Clinton versus Donald J. Trump – who is more disparaging towards women?

04. April 2017, von Prof. Gerhard Amendt

By now, the 45th president of the United States has taken office. The disappointment on the losing side about the missed, previously believed as certain, victory still looms large. Though what appears to many as a betrayal of Hillary Clinton as a symbolic figure of the women’s cause requires a more thorough contemplation.

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Donald Trump’s comments about the availability of women in the run-up to the election (“Grab them by the pussy!”) triggered a ritual storm of indignation from the Democratic camp. Furthermore, this revelation made certain in the eyes of Democrats that Trump had so fallen from grace as to make Clinton’s victory unstoppable. Yet, events turned out other than expected.

 

Das Gender-Paradoxon: wie Gleichstellungspolitik Frauen verweichlicht

28. März 2017, von Kevin Fuchs

Was ist ein Paradoxon? Das Wort findet seinen Ursprung im Griechischen und bedeutet so viel wie „Wider Erwarten“. Ein Paradoxon trägt demgemäß nicht zwangsläufig das Stigma des Unlogischen. Denn ob etwas paradox ist, erweist sich letztlich als eine Frage der reinen Erwartung.

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Das sogenannte „Gender Equality Paradoxon“ ist ein solch unerwartetes aber bei näherem Besehen nicht unlogisches Phänomen. Dieses Paradoxon benennt den folgenden Sachverhalt...

Weiterlesen bei "Der neue Mann"

 

Schwierigkeiten beim Abbruch von Schweigemauern – Cassie Jayes „The Red Pill“

18. März 2017, von Lucas Schoppe

Sie sei möglicherweise die gefährlichste Feministin der Welt! Diesen Eindruck jedenfalls mache die US-amerikanische Filmemacherin Cassie Jaye, wenn dem Aufschrei verschiedener Frauengruppen zu trauen sei - so der australische Spectator .

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Dabei müsste die Dreißigjährige eigentlich ein Liebling dieser Gruppen sein. Sie war als Schauspielerin unzufrieden damit, auf die Rolle der schreienden Blondine in Horrorfilmen festgelegt zu sein - wechselte dann schon im Jahr 2008 hinter die Kamera, gründete eine eigene Produktionsfirma und drehte preisgekrönte Dokumentarfilme: über sexuelle Aufklärung zum Beispiel, und über den Kampf gleichgeschlechtlicher Paare um das recht auf Heirat. Ich konzentrierte mich auf Frauenthemen und erhielt dafür viel Beifall" , erzählt sie dem Spectator. ( I focused on women's issues and was getting a lot of praise for that. )

 

Warum „Gleichstellung“ kein Auftrag des Grundgesetzes ist…

…und warum Gleichstellungs-Politiker das auch gar nicht wollen

7. März 2017, von Lucas Schoppe

Neulich bei Twitter erfand die grüne Bundestagsabgeordnete Renate Künast ein alternatives Grundgesetz.

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Im herkömmlichen Grundgesetz findet sich das angegebene Zitat nicht, auch nicht an der Stelle, die Künast mehrmals zum Beleg anführt - mit dem freundlichen Hinweis, dass „ein Blick ins Gesetz (…) die Rechtsfindung" erleichtere. Der von ihr herangezogene Artikel 3, Absatz 2 des herkömmlichen Grundgesetzes lautet nämlich einfach:

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Den Grundgesetzkommentar wiederum, auf den Künast sich dann ersatzweise bezieht, verlinkt sie auch auf Nachfrage nicht.

 

Vom Wert des Zweifels

19. Januar 2017, von Gunnar Kunz

Hin und wieder kommt es vor, dass ich unsicher werde und mich frage: Stehst du wirklich auf der richtigen Seite, hast du recht mit deiner Kritik am Feminismus, oder begehst du gerade einen furchtbaren Irrtum? Ist es nicht vermessen zu glauben, du seist im Besitz der Wahrheit, während die öffentliche Meinung und ein großer Teil deiner Freunde sich irrt?

 

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Ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass du derjenige bist, der falsch liegt? Könnte es nicht sein, dass du die Dinge nicht richtig durchschaut und dich von Demagogen hast verführen lassen? Sind möglicherweise nicht die Feministen, sondern wir Feminismuskritiker diejenigen, die sich in Gruppenzusammenhängen bewegen, in denen sich alle gegenseitig bestätigen und dadurch immer weiter von der Realität entfernen?

 

Diskriminierte Männer klagen an

11. Januar 2017, von Eckhard Kuhla

Diskriminierte Männer reichen Klagen ein, Gerichte bestätigen Verfassungswidrigkeit von Frauenförderung, betroffene Verwaltungen betreiben Schadenbegrenzung, eine ungewöhnliche aber überfällige Geschichte – nach fast 20 Jahren Gleichstellungspolitik in Deutschland.

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Es ist wohl so, Ideologien verlieren ihre „Strahlekraft“, wenn sie politisch überziehen. Hier geht es um ein Frauenförder-Gesetz.

 

Alle Jahre wieder....! Frauen sind genauso gewalttätig wie Männer

04. Dezember 2016, von Prof. Gerhard Amendt

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern in seinem Gefolge auch die Geschichte von den Frauen, denen in Ehe und Familie Gewalt angetan wird. Das Christuskind muss dazu herhalten, eine Weltsicht zu verbreiten, wonach Männer Gewalttäter seien und Frauen deren Opfer.

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Gewalt in Ehen und Familien ist eine Realität, aber die Zahlen, deren sich Familienpolitik und Presse bedienen, die stimmen nun einmal nicht. Und zwar deshalb nicht, weil sie dem politischen Zweck dienen, die vorwiegend linke Weltsicht zu verbreiten, dass Männer schlecht und Frauen gut seien.

 

Was nicht im Geschichtsbuch steht

Manche Mythen sind unausrottbar. Aber sind sie deshalb wahr?

20. September 2016, von Gunnar Kunz

Die Suffragetten

Die Suffragetten waren keinesfalls die edlen Streiterinnen für Gerechtigkeit, die mit Mitteln des gewaltlosen Widerstands für das Frauenwahlrecht kämpften, wie sie gern dargestellt werden. Zunächst einmal wollten viele von ihnen das Wahlrecht ausschließlich für wohlhabende Frauen und keinesfalls für alle. Vor allem aber schreckten sie nicht vor militanten Methoden zurück.

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Ähnlich den späteren Freikorps in der Weimarer Republik oder der RAF in den Siebzigern glaubten sie, sich durchsetzen zu können, indem sie die Regierung mit Gewalt zu drastischen Maßnahmen herausforderten, um so zu „beweisen“, wie repressiv „das patriarchale System“ sei.

 

Der ritterliche Justizminister als galanter Retter schwacher Frauen

15. September 2016, von Prof. Gerhard Amendt

Podcast:

Auf einer Konferenz über Männergewalt hat in den 80er Jahren in Frankfurt am Main eine Psychoanalytikerin die strafrechtliche Utopie entworfen, der zufolge Frauen allein darüber entscheiden sollten, ob ihnen Gewalt angetan wurde oder nicht. Schließlich seien sie dafür Spezialisten – und niemand sonst.

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Irgendwo am Rande sollte ein Richter, vorzugsweise eine Richterin, das bestätigen. Rechtsförmigkeit wäre damit mehr oder weniger abgeschafft und durchs Rechthabenwollen von Frauen ersetzt. Auch Falschbeschuldigungen, etwa um Vorteile zu erlangen oder Demütigung auszuteilen, wären damit kein Delikt mehr:  Letztlich würden alle Dinge und Ereignisse ausschließlich ins Ermessen der Frau gestellt.

Ganz so viel Freiheit auf Kosten der Demokratie hat der Bundesjustizminister Heiko Maas den Frauen mit dem unlängst geänderten §179 des Strafgesetzbuchs zum sexuellen Missbrauch nun aber doch nicht eingeräumt, obwohl er der Frankfurter Utopie weit entgegengekommen ist.

 

Warum ich keine Feministin bin

20. August 2016, von Ella Whelan

Frauen werden dafür verurteilt, dass sie sich nicht zum Feminismus bekennen. Das ist totalitär.

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Indem sie sich öffentlich vom Feminismus distanzierten, sorgten mehrere weibliche Prominente für erheblichen Unmut in feministischen Zirkeln. Es begann mit Hollywood-Schauspielerin Susan Sarandon, die der britischen Wochenzeitung Observer vor einigen Jahren anvertraute: „Ich betrachte mich selbst als Humanistin, da ich das weniger abschreckend finde". Darauf folgte mit Meryl Streep eine weitere Oscar-Preisträgerin, die Sarandons Empfindung teilte: „Ich bin eine Humanistin, ich bin für das Ungezwungene, Ausgeglichene". Und zuletzt war da noch Marion Cotillard, eine französische Berufskollegin der beiden Vorgenannten, die sich - mit ihren eigenen Worten - nicht dafür „qualifiziere", eine Feministin zu sein, da es in der „Welt des Feminismus zu viel Spaltendes" gebe.

 

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AGENS-Positionen zum Problem der häuslichen Gewalt

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Wenn es um häusliche Gewalt gehe, sei die Dunkelziffer misshandelter Männer vermutlich weitaus höher, als es die Kriminalstatistiken hergeben, erklärte im Dezember 2008 die Nürnberger Kriminalhauptkommissarin Cora Miguletz. Man habe es hier mit einem extrem tabuisierten Thema zu tun. "Die Männer müssen jetzt das Gleiche tun, wie die Frauen vor 20 Jahren - sie...

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Zwangsneurose, Sippenhaft, Kulturimperialismus

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Eine Satire der Satire.
Die Kommentare der „taz“ sind eigentlich immer doppelbödig. Der unvoreingenommene Leser glaubt jedesmal eine Satire zu lesen. Aber vielleicht meinen die „taz“-Kommentatoren ihre Texte ernst? Zur Zeit feiert die stereotype Masche linker Argumentation fröhliche Urständ, in Kommentaren ebenso wie in der Berichterstattung. Die „taz“ hat wieder einmal...

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