Der Biologe Axel Meyer kommt in „Adams Apfel und Evas Erbe“ über die Grenzen seines Faches nicht hinaus

01. November 2015, von Dr. Alexander Ulfig

Kritik an der Gender-Ideologie und ihren politischen Auswüchsen kam bis dato zum größten Teil aus der Feder von Publizisten, Menschenrechtsaktivisten und vereinzelt von Sozial- und Geisteswissenschaftlern. Umso erfreulicher ist es, dass sich mittlerweile auch Naturwissenschaftler, vor allem Biologen, trauen, die Gender-Ideologie zu kritisieren.

AnatomieMannFRau klnj8767Den Anfang machte Ulrich Kutschera, Professor für Evolutionsbiologie an der Universität Kassel. In einer Radio-Sendung konfrontierte er gesicherte, auf Tatsachen basierende Erkenntnisse aus der Biologie mit nicht auf Tatsachen und empirischer Überprüfung, sondern auf ideologischen und politischen Annahmen beruhenden Vorstellungen der Gender Studies. Zusammenfassend bezeichnet er die Gender Studies als „Unfug, Religion, feministische Sekte“.

 

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{jcomments off}Offener Brief an die neue Bundesregierung

24. November 2013

Wir, die Unterzeichner dieses Offenen Briefes, fordern die Bundesregierung auf, die Verschwendung von Steuergeldern, wie sie im Rahmen des Professorinnenprogramms stattfindet, einzustellen und alle Versuche zu beenden, die Freiheit und Unabhängigkeit von Wissenschaft zu beseitigen und Wissenschaft zum Erfüllungsgehilfen der ideologischen Agenda der Gleichstellungspolitik zu machen, die eine rechtliche und institutionelle Diskriminierung von Männern durch die Privilegierung von Frauen bedeutet.

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Wir nennen dies: Staatsfeminismus. Wir fordern die Bundesregierung unmissverständlich dazu auf, die wissenschaftliche Qualifikation und Leistung als einzige Kriterien, die zu einem Fortkommen im wissenschaftlichen Bereich führen, also die Meritokratie zu respektieren und alle Versuche zu unterlassen, die entsprechenden Kriterien zu unterminieren.

 

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Die Normierung der Frauen- und Gleichstellungspolitik im Niedersächsischen Hochschulgesetz (NHG) in der Fassung vom 24. Juni 2002

Von Prof. Günter Buchholz   17. April 2012

Mit dem NHG von 2002 wurde von der damaligen SPD-Landesregierung in Hannover eine neoliberale Hochschulreform durchgesetzt, die die partizipative Gruppenhochschule, die eine tatsächliche Mitwirkung an internen hochschulpolitischen Entscheidungen und einen Interessenausgleich ermöglicht hatte, beseitigte und durch eine autoritative Hochschulleitung ersetzte; vgl. hierzu: Buchholz 1 und 2. Die Gleichstellungspolitik wurde, wie hier gezeigt werden soll, als besonderer, weil privilegierter Teil dieser Leitungsstruktur im Gesetz verankert.

 

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Von Prof. Adorján Kovács   25. April 2012

Im „Berliner Journal für Soziologie“ (Jahrgang  20, Ausgabe 4, Jahr 2010, Seiten 499-526) hat der Autor eine wissenschaftliche Abhandlung („Patronage und Geld“) publiziert, die die Besetzung von Lehrstühlen in einem chirurgischen Fach während der letzten 30 Jahre untersucht. Die Ergebnisse sollen hier vereinfacht wiedergegeben werden. Die komplette Abhandlung kann auf der Homepage des Autors eingesehen werden. In Fortsetzung dieser Arbeit lässt sich die Frauenquote als Patronage von Frauen durch den Staat definieren.

 

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18. Juli 2016, von Dr. Alexander Ulfig

Die philosophische Postmoderne ist der größte intellektuelle Irrtum unserer Zeit. Ihr Hauptanliegen ist es, bestehende Strukturen zu zerstören, sie zu dekonstruieren.

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Diesem Zweck dienen drei gedankliche Vorgänge: die Historisierung (alles ist historisch, alles vergeht), die Individualisierung (nur das Einzelne, das Singuläre zählt, es gibt kein Allgemeines, Allgemeingültiges, Universelles) und die Kontextualisierung (jegliches Wissen hängt vom jeweiligen historischen und sozio-kulturellen Kontext ab). Die Durchführung dieser Vorgänge führt in der Postmoderne zum Relativismus.

 

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18. April 2014, von Dr. Alexander Ulfig

Der Begriff der Objektivität ist in Verruf geraten. Postmoderne und feministische Autoren entwickeln ihre Positionen in Abgrenzung zur metaphysischen bzw. absoluten Objektivität.

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Doch sollten wir deshalb auf Objektivität verzichten? Oder lässt sich ein Begriff von Objektivität finden, der nicht-metaphysisch wäre und an dem sich die wissenschaftliche Forschung orientieren könnte?

 

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26. Oktober 2012, von Hadmut Danisch, zuerst erschienen in Hadmut Danischs Blog

Die Zeitschrift „Scientific American” hat einen hochinteressanten Artikel darüber veröffentlicht, wie die zunehmende Wissenschaftsfeindlichkeit in den USA die Demokratie gefährdet.  

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In den USA wird es für Politiker wohl immer günstiger, leichter und gewinnbringender, sich als wissenschaftsfeindlich auszugeben. Die Ablehnung von Wissenschaft wird zunehmend gesellschaftlich akzeptiert. Während man in den USA in den 50er und 60er Jahren noch in einem übertriebenen Wissenschaftswahn steckte, und alles irgendwie nach Science Fiction und Raumschiff aussehen musste, scheint das nun in das genaue Gegenteil umzuschlagen.

 

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Wie im Sog der Exzellenzinitiative die deutsche Universität ihre Unabhängigkeit und die Wissenschaft ihre Freiheit verliert.

Von Prof. Adorján Kovács   18. April 2012

Wissenschaft wurde früher, entsprechend dem Humboldt’schen Ideal, in Einsamkeit und Freiheit betrieben. So lautete die positive Selbstdarstellung, die selbstverständlich kritisch hinterfragt werden durfte: Wo blieb die Kooperation über Fachgrenzen hinweg? Wer kontrollierte den unfruchtbar, aber bezahlt vor sich hin wurstelnden Wissenschaftler? Andererseits und negativ betrachtet fanden einige, dass die Wissenschaft sich in einen Elfenbeinturm zurückgezogen habe.

 

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11. Dezember 2013, von Dr. Inge Schuster

Auf Grund meiner Zugehörigkeit zum weiblichen Geschlecht war ich bereits vor einem halben Jahrhundert und bis jetzt weder in Deutschland (an einem MPI) noch in Österreich (Uni, Pharma) irgendeiner Benachteiligung ausgesetzt.

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Dieser Genderunfug ist eine Mißachtung aller Frauen, die sich ihre Karrieren durch Wissen, Können und Leistung erarbeitet haben! Der „Staatsfeminismus“ führt auch in Österreich zu intolerablen Auswüchsen.

 

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Grigorij Perelman zeigte dem Wissenschaftsbetrieb, was unter Wissenschaft wirklich zu verstehen ist.

Von Prof. Adorján Kovács   26. April 2012

Der russische Mathematiker Grigorij Jakowlewitsch Perelman hat 2010 den mit einer Million Dollar dotierten Millenium-Preis des US-amerikanischen Clay-Instituts für Mathematik abgelehnt. Der Preis wurde Perelman für die von ihm im Jahre 2002 im Internet publizierte Lösung der sogenannten Poincaré-Vermutung zugesprochen. Perelman hatte zu dieser Zeit noch am Petersburger Steklow-Institut für Mathematik gearbeitet, sich jedoch bereits damals geweigert, an den akademischen Ritualen wie der Verteidigung einer Habilitation oder dem Publizieren in Fachzeitschriften teilzunehmen. Die Voraussetzung für den Millenium-Preis, nämlich die Lösung in einer Fachzeitschrift zu veröffentlichen, erfüllte er deshalb nicht.

 

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Die Exzellenzförderung führt mit Großprojekten vorwiegend zur Auswalzung bekannten Wissens, kaum zu wirklich neuartigen Erkenntnissen. Deren Entdeckung bleibt wie eh und je Individuen vorbehalten.

Von Prof. Adorján Kovács   20. April 2012

Entsprechend der als „Modernisierung“ verkauften ökonomischen Ausrichtung der Universitäten ist der heutige Wissenschaftsbetrieb eine stete Quelle propagandistisch wiederholter, in die Köpfe gehämmerter Floskeln. Es ist eine Sprache, die nicht zum Bild einer freien und seriösen Wissenschaft passt. Aber diese Sicht ist veraltet, geradezu altmodisch. Die Kaufleute haben das Sagen. Und sie definieren heute, welche Sprache zur Wissenschaft zu passen hat. Es ist die Sprache der Quantität. Mit der Form ändert sich aber auch der Inhalt.

 

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07. November 2014, von Dr. Alexander Ulfig

Neulich hat mich ein Freund zu einer geschichtswissenschaftlichen Vorlesung an der Frankfurter Universität mitgenommen.

Studenten-mknj7638 In der Vorlesung, die einen einführenden Charakter hat, geht es um Vorurteile, die heute lebende Menschen gegenüber dem Mittelalter haben.

 

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