09.{jcomments off} Oktober 2013, von Michael Klein

Man mag das Wort “Studie” gar nicht mehr in den Mund nehmen bzw. die Buchstaben auf der Tastatur so aneinanderreihen, dass dabei “Studie” herauskommt.

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Seit sich Institutionen, Ministerien, die EU, die Gewerkschaften, Parteien und sonstige Organisationen, denen nichts an Wissenschaft, aber viel an Gefälligkeitsstudien liegt, der “Studien” bemächtigt haben, und immer neue “Studien” veröffentlichen, in denen anscheinend wissenschaftlich akkurat ein bestimmtes Thema aufgearbeitet wurde, hat für uns “Studie” einen negativen Beigeschmack.

 

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15. Februar 2015, von Dr. Alexander Ulfig


Der Nihilismus als der Prozess der Auflösung von fundamentalen und allgemeingültigen Werten prägt unsere Kultur und Gesellschaft. Wie kaum ein anderer hat der Philosoph Friedrich Nietzsche das Aufkommen des Nihilismus verkündet. Die Postmoderne, eine einflussreiche Strömung der Gegenwart, knüpft an Nietzsches Überlegungen an und radikalisiert sie in vielerlei Hinsicht. Doch eine auf der Auflösung von Werten beruhende Haltung hat unweigerlich skrupellose Machtpolitik zur Folge.

Im ersten Schritt werde ich Nietzsches Gedanken zum europäischen Nihilismus schildern, im zweiten Schritt möchte ich die nihilistisch-relativistische Position Michel Foucaults, des einflussreichsten postmodernen Denkers, erläutern. Schließlich werde ich anhand der Durchsetzung der Frauenquote die Auswirkungen des Nihilismus auf die Politik darstellen.

 

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23. August 2013

Staatliche Gleichstellungspolitik wird zunehmend zu einem Problem für Frauen und Männer. Nicht Emanzipation, sondern Regulierung, Volkserziehung und Gleichmacherei stehen im Vordergrund.

Inwieweit müssen Frauen wirklich vor Übergriffen durch das andere Geschlecht geschützt werden? Warum ist es politisch und moralisch geboten Frauen im Beruf zu bevorzugen? Und wieso haben es “männliche” Werte in unserer Gesellschaft heute so schwer? Mit diesen und anderen Fragestellungen positioniert sich NovoArgumente kritisch in der Diskussion über Gender-Politik.

 

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02. Juli 2013, von Prof. Gerhard Amendt

Wer reißt sich schon um den Job bei der Müllabfuhr oder den Fernfahrern, wenn er über die Option einer Philosophieprofessur verfügt. Dass das eine leichter als das andere zu haben ist, stellt niemand in Frage.

Opfer-Abo

Da die Akademikerquote von Frauen aber nicht geringer als die von Männern ist, kommt es offenbar darauf an, was sie daraus machen. Und sie machen anderes daraus als Männer. Sie wählen, was ihnen Spaß macht und meiden, wo der Spaß für sie aufhört.

 

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Von  Dr. Alexander Ulfig   17. März 2012

Nach den Wahlerfolgen der „Piraten“ wird die Kritik an dieser Partei immer lauter. Allerdings konzentrieren sich viele Kritiker nicht auf die politischen Inhalte, sondern auf den Umstand, dass bei den „Piraten“ kaum Frauen politische Ämter bekleiden. Unter den 15 Abgeordneten der Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus ist nur eine Piratin. Auch unter den Mitgliedern gibt es relativ wenig Frauen. Schnell wird von den Kritikern eine Frauenquote für die Piratenpartei gefordert.

 

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01. Dezember 2014, von Prof. Adorján Kovács

Es gibt immer noch Bereiche, in denen Männer und Frauen nicht zu gleichen Teilen repräsentiert sind. Dazu gehören die Müllabfuhr und die Stahlgießerei. Auch in den Bergwerken und beim Militär kann es noch vorkommen, dass man auf mehr Männer als Frauen stößt.

FraueKlavier-nhvj7534 Das macht den Genderideologen aber nichts aus, denn diese Jobs sind viel zu anstrengend und schlecht bezahlt, als dass da eine Frauenquote gefordert werden sollte. Anders sieht es bei den Rosinen aus, die in Form von Vorstandsposten aus dem Kuchen der Berufe herausgepickt werden.

 

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31. Mai 2012, von Prof. Adorján Kovács

Am 24. Mai erschien in der „Zeit“ ein merkwürdiger Artikel von André Schmitz, der, so war dort zu lesen, ein Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten in der Berliner Staatskanzlei ist. Unter der Überschrift „Wie weiß ist die Kunst? Wer kulturelle Vielfalt will, muss über Quoten für Migranten reden“ konnte man folgendes „Plädoyer“ lesen:

 

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26. September, von Jens Berger, zuerst erschienen bei den NachDenkSeiten

Es kommt selten vor, dass die im Bund regierenden Koalitionsparteien CDU, CSU und FDP in einem Punkt derart über Kreuz liegen, dass es innerhalb der Koalition eine offene Rebellion gibt, der Fraktionszwang in Frage gestellt wird und die FDP in einem „Brandbrief“ (Zitat: BILD) die Kanzlerin auffordert, ein schrödersches Basta! zum Besten zu geben.

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Doch wer nun denkt, es ginge bei diesem Streit um bedeutende Dinge wie die Zukunft Europas, die gesetzliche Rente oder den boomenden Niedriglohnsektor, der irrt gewaltig. Die Herren und Damen Koalitionäre zoffen sich stattdessen lieber bis aufs Blut um die Frage, ob Deutschlands börsennotierte Unternehmen genug Frauen in ihren Aufsichtsräten haben. Dies ist nicht nur ein Luxusproblem, sondern auch ein Elitenproblem, das an der Lebenswirklichkeit von 99,9% der Menschen komplett vorbeigeht und noch nicht einmal viel mit Gleichberechtigung zu tun hat. Ein Kommentar von Jens Berger.

 

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08. Dezember 2014, von Prof. Günter Buchholz

Anne Wizorek hat einen ebenso meinungsstarken wie begründungsschwachen Artikel geschrieben, der erstaunlicherweise von "Cicero" veröffentlicht wurde.

FrauWelt-jlml8967 Warum erstaunlicherweise? Nun weil es sich leicht erkennbar um feministische Rhetorik handelt, um moralisch überhöhte frauenpolitische Propaganda.

 

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28. Mai 2012, von Dr. Alexander Ulfig, zuerst erschienen bei MANNdat

Das Thema „Frauenquote“ ist ein Dauerbrenner. Es wird von der Politik immer wieder auf die Tagesordnung gebracht. In den Mainstreammedien wird eine Hurra-Propaganda für die Frauenquote betrieben, wobei gebetsmühlenartig immer wieder dieselben Parolen und Forderungen vorgetragen werden. Kritische Beiträge zur Frauenquote werden äußerst selten veröffentlicht. Umso erfreulicher und für die Quoten-Debatte förderlicher ist es, dass der renommierte Geschlechterforscher Gerhard Amendt seine kritischen Ansichten zur Frauenquote in dem Buch „Frauenquoten – Quotenfrauen. Oder: Einem geschenkten Gaul …“ zusammengefasst hat.

 

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Sind weibliche Führungskräfte in erster Linie weiblich oder in erster Linie Führungskraft?

Von Michael Klein   20. April 2012
Zuerst erschienen auf Sciencefiles.org

Durch Zufall bin ich im Blog von Wolfgang Goebel, dem Personalchef von McDonald’s Deutschland, auf einen Beitrag mit dem Titel “Wie ernst ist locker?” gestoßen. Was dem Titel nicht unmittelbar zu entnehmen ist, es geht um ein “Gender Meeting”, ein Treffen der “McDonald’s German Women’s Network Gruppe”, also eine Veranstaltung in Sachen politischer Korrektheit. Beim Lesen des Textes von Goebel ist mir vielmehr aufgefallen, wie unwohl sich Goebel in seiner “Rolle” als Personalchef in der “McDonald’s German Women’s Network Gruppe” gefühlt haben muss und wie durch den ideologischen Überbau des Genderismus aus einer einfachen sozialen Interaktion aus einer Begegnung, bei der Geschlecht eigentlich keine Rolle spielen sollte, eine Begegnung mit der dritten Art wurde, bei der außer Geschlecht nichts mehr eine Rolle spielt.

 

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12. Mai 2013, von Lucas Schoppe

Vor der Abstimmung über die Frauenquote im Bundestag erregte sich Andrea Nahles über den CDU- Fraktionsvorsitzenden: „Unionsfraktionschef Volker Kauder hat die Frauen in der Union öffentlich aufgefordert, gegen ihr eigenes Gewissen zu stimmen.

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Tatsächlich wollten sich die Abgeordneten der Union, die mit dem Gedanken an eine Stimme für die Einführung von starren Frauenquoten in Unternehmen spielten, auf die Freiheit ihrer Gewissensentscheidung berufen.

 

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